Tag des Denkmals - Österreichweit am 17. September 2006
Am Wasser - Schiffe-Mühlen-Brücken-Brunnen
Der "Tag des Denkmals" ist Österreichs Beitrag zu den European Heritage Days, die 1991 auf Initiative des
Europarates unter Mitwirkung der Europäischen Union begründet wurden. Ziel der European Heritage Days ist es, das
Bewusstsein für Vielfalt und Wert des kulturellen Erbes zu vertiefen. In Österreich wird diese Veranstaltung vom
Bundesdenkmalamt
[»http://www.bda.at]
organisiert.
Am "Tag des Denkmals" werden bisher wenig bekannte Denkmale der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und
Spezialführungen angeboten, die neue Facetten von bekannteren Objekten erschließen. Dabei werden auch Erhaltungsfragen
und aktuelle Restaurierungsprojekte erläutert.
2006 wurde "Am Wasser" als Schwerpunktthema gewählt. Die Bandbreite der gezeigten Denkmalobjekte reicht von den
historischen Wasserwegen mit Schiffen, Brücken, Schleusen und Kanälen bis zu den großen kommunalen
Trinkwasserversorgungsanlagen mit ihren Aquädukten und eindrucksvollen unterirdischen Wasserspeichern. Die Kraft des
Wassers demonstrieren zahlreiche romantische alte Mühlen, Säge- und Hammerwerke, sowie einige Elektrizitätswerke, die
mit bemerkenswerten historischen Beispielen aus dem frühen 20. Jahrhundert vertreten sein werden.
Der Glaube an die geheimnisvolle Heilwirkung des Wassers äußert sich in der kultischen Verehrung wundertätiger
Quellen, über denen Kapellen und Kirchen errichtet wurden. Modernere "Gesundheitstempel" wie Kur- und Sportbäder
unterstreichen in ihrer architektonisch oft aufwändigen Formgebung, welche Bedeutung man dem Wasser für die Hygiene
zumaß. In Form von Brunnen, Kaskaden und Wasserspielen ist das Wasser schließlich wichtiges ästhetisches
Gestaltungselement für urbane Freiräume ebenso wie für elitäre aristokratische Parks und Gärten. Das spannende Programm
wird durch eine Reihe einschlägiger Museen, die am Tag des Denkmals spezielle Veranstaltungen anbieten, abgerundet.
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