Burgenland
Sonderführungen zum Tag des Denkmals 2007.
Breitenbrunn, „Die Grube“ – Ein Ort an der Schnittstelle von Leben, Kunst und Architektur Das von der Land-Art-Bewegung ausgehende Projekt, mit dem sich Peter Noever seit über 30 Jahren
schrittweise in verschiedenen Interventionen mit der speziellen Landschaft auseinandersetzt, bietet die Gelegenheit,
auch zeitgenössische künstlerische Arbeiten als Denkmale der Zukunft zu begreifen.
Draßburg, Schlosspark Der aus der Mitte des 18. Jahrhunderts stammende in
Terrassen angelegte Barockgarten mit seinen hochrangigen, reichen Skulpturenbestand aus der Werkstatt Jakob
Schletterers vermittelt gerade in seinem gealterten Zustand eine ganz besondere Stimmung.
Goberling, Bergbau-Museum Vor etwa 15 Jahren bedeutete die Schließung des
Antimonbergwerkes in Stadtschlaining das Ende des burgenländischen Bergbaus. Im neu gestalteten Museum von Goberling
werden aufschlussreiche Einblicke in das einstige Leben und die Arbeit unter Tag gewährt.
Güssing, Franziskanerkloster, Batthyány-Gruft Unter der Franziskanerkirche
befindet sich eine weitläufige frühbarocke Grablege mit Stiftergruft der einst mächtigen Familie Batthyány. Unter den
zahlreichen Särgen stellt der Bleisarkophag des Karl Joseph Batthyány als Werk Balthasar Molls einen Höhepunkt der
Sepulkralplastik im Burgenland dar.
Heiligenbrunn, Kellerviertel Das einzigartige Ensemble von Weinkellern und
Speichern des 18./ 19. Jahrhunderts beeindruckt durch den authentischen und geschlossenen Erhaltungszustand und
vermittelt einen Eindruck von der sonst vielfach verschwundenen historischen Kulturlandschaft der südburgenländischen
Weinbaugebiete.
Klostermarienberg, ehemaliges Zisterzienserkloster Durch archäologische Grabungen
die Lage und Größe des bereits 1194 von den Zisterziensern in Lilienfeld gegründeten und im 16. Jahrhundert zerstörten
mittelalterlichen Klosters mit beeindruckenden Fundergebnissen nachgewiesen werden.
Lockenhaus, Nádasdy-Gruft Unter der Pfarr- und Wallfahrtskirche befindliche
Grablege der Familie Nádasdy aus dem 17. Jahrhundert, die mit spätbarocken Wandmalereien, einer vollständig erhaltenen
Renaissancetumba aus Marmor und einer ikonologisch interessanten Katafalktafel von 1771 eine außergewöhnliche
Sehenswürdigkeit darstellt.
Pinkafeld, Friedhofskapelle Im Zusammenhang mit dem „Pinkafelder Romantikerkreis“
errichteter Bau des romantischen Historismus, dem als Werk des Wiener Architekten Karl Rösner und mit den Gemälden des
jungen Nazarener-Malers Eduard Steinle eine überregionale kunsthistorische Stellung zukommt.
Schandorf, Hügelgräberfeld Der einzigartige Bestand von mehr als 300 Hügelgräbern
aus der Hallstatt- und Römerzeit vergegenwärtigt auf beeindruckende Weise den durch den Eisenerzabbau ausgelösten
großen Aufschwung und Wohlstand in einer der am frühesten besiedelten Regionen des Südburgenlands.
Bruckneudorf, Römische Villa Palastartige Villa aus dem 4. Jahrhundert n. Chr. mit
prächtigen Mosaikböden. Die Führungen vermitteln ein Bild vom feudalen Leben zur Römerzeit.
Neutal, Museum für Baukultur In vielfältiger Aufarbeitung zeigt das 2003 eröffnete
Museum (Muba Neutal) die Geschichte, die Arbeitsstätten und das familiäre Umfeld der mittelburgenländischen
Bauarbeiter.
Detailinfos und Öffnungszeiten Folder zum Download (pdf, 2MB) |