| | Museumsprogramm im Juli
Aktuelle Ausstellungs- und Veranstaltungshinweise österreichischer Bundesmuseen.
HIGHLIGHTS — JULI 2010
ArtNight im MuseumsQuartier am 1. Juli von 17 - 21 Uhr
ArtNight im MQ 01. Juli, 17:00 - 21:00
Uhr 1 Ticket - 3 Führungen - € 10,- Ein Rundgang
durch das LEOPOLD MUSEUM, das MUMOK und die KUNSTHALLE wien – und das mit nur 1 Ticket.
Treffpunkt für die Spezialführungen: 18.30
Uhr: Leopold Museum 19.15 Uhr: MUMOK
20.00 Uhr: Kunsthalle Wien Die Tickets (€
10,-) sind ab 17 Uhr im MQ Point im Haupteingang des MQ und in den beteiligten Häusern erhältlich.
Weitere Termine: 5. August 2010 2.
September 2010 Jeweils 17 - 21 Uhr Leopold Museum im MuseumsQuartier - Museumsplatz 1, 1070 Wien Tel: +43 1
525 70 - 0; Fax: +43 1 525 70 - 1500 E-Mail: office@leopoldmuseum.org - Internet:
www.leopoldmuseum.org MUMOK - Museum
Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien - Museumsplatz 1, 1070 Wien Telefon (+43-1) 52500, Fax
(+43-1) 52500-1300 E-Mail: info@mumok.at - Internet:
www.mumok.at Kunsthalle Wien -
Museumsplatz 1, 1070 Wien Infoline: +43-1-52189-33; Tel. +43-1-52189-0; Fax +43-1-52189-1217
E-mail: office@kunsthallewien.at - Internet:
www.kunsthallewien.at
"Marilyn Manson und David Lynch" am Kunsthalle Wien project space ab 1. Juli
Ab 1. Juli - neue Ausstellung: Marilyn
Manson und David Lynch Genealogies of Pain KUNSTHALLE wien project
space, 01. Juli - 25. Juli 2010 Der Eintrittspreis von €
2 kommt der Aktion "Hunger auf Kunst & Kultur" zu gute. Marilyn Manson ist für vieles bekannt: in
erster Linie für seine Musik, aber auch als Skandalfigur und Dorn im Auge der Moralhüter Amerikas. Weniger bekannt
jedoch ist er für seine Malerei, mit der er sich schon seit vielen Jahren, zum Teil ausschließlich und dabei über lange
Phasen ohne zu musizieren, beschäftigt. Mansons Aquarelle sind formal sehr gefühlsbetont und sanft, und
stehen damit im krassen Gegensatz zu den Themen und Motiven, die sie darstellen: Schmerz, Verlust, Verzweiflung, durch
Schmerz verstärkte Selbstentfremdung, aber auch durch Agonie ermöglichte Selbstfindung. Sein Interesse konzentriert
sich auf die Analyse von Körperextremitäten gleichermaßen wie -kavitäten, also genau jener besonders sensiblen Teile
des Körpers wie Mund, Fingerspitzen, Augen oder Genitalien, deren Verletzung Urängste in uns weckt.
Als Gegenstück und historischer Bezugspunkt zu Mansons Gemälden ist der Regisseur David Lynch mit Kurzfilmen in der
Ausstellung vertreten. Wie die Werktitel seiner Arbeiten andeuten – „Six Men Getting Sick“ (1967), „The Grandmother“
(1970) und „The Amputee“ (1973), geht es auch Lynch um die Reflexion über und die Ästhetisierung von Schmerz, sowie die
Deformation und Vergänglichkeit des menschlichen Körpers. „Draußen regnete es Katzen und bellende Hunde. Wie ein Spross
kollektiver Humanität, der gerade aus dem Ei gebrochen war, kam Marilyn Manson hineingeschlendert“ verkündet David
Lynch in der Einleitung zu Mansons Biographie von 2000, und gibt so treffend die Stimmung wieder, die wir in dieser
Ausstellung erwarten können. KuratorInnen: Gerald Matt, Cathérine Hug Katalog ab
September: Herausgeber: Kunsthalle Wien, Gerald Matt, Cathérine Hug, Brigitte Schenk.
Mit Texten von David Galloway, Adrian Notz und Cathérine Hug. Marilyn Manson im Gespräch mit Gerald
Matt. ca. 85 Seiten, Englisch/Deutsch. Erscheinungsdatum September 2010. Kann beim
Verlag für moderne Kunst Nürnberg bestellt werden. http://www.vfmk.de/ Kunsthalle Wien project
space - Karlsplatz, Treitlstraße 2, 1040 Wien
Öffnungszeiten: Di - Sa: 16 - 24 Uhr; So, Mo: 13 - 19 Uhr Kunsthalle Wien - Museumsplatz 1, 1070 Wien Infoline: +43-1-52189-33;
Tel. +43-1-52189-0; Fax +43-1-52189-1217 E-mail: office@kunsthallewien.at - Internet:
www.kunsthallewien.at
Täglich ins Leopold Museum: Kein Schließtag im Juli und August - Kombiticket mit KHM
Sammlung Leopold im Sommer durchgehend geöffnet Das Leopold Museum startet mit
einer Ausweitung der Öffnungszeiten in den Sommer. Ab 1. Juli bis Ende
August ist die Sammlung Leopold täglich geöffnet.
Kein Schließtag im Sommer Das Museum hebt für die Ferienmonate den
Schließtag - Dienstag - auf. Das Museum ist somit im Hochsommer täglich von 10 bis
18 Uhr geöffnet, an Donnerstagen sogar von 10 bis 21
Uhr. Jugendstil, Skandalkünstler Muehl und die größte Schiele Sammlung
der Welt Im Leopold Museum kann mit einem Ticket (reguläres Ticket um Euro 11.-) derzeit gleich
mehrere Ausstellungen sehen. Die große Sommerausstellung "Jugendstil und Secession. Joseph Maria Olbrich" zeigt über
400 Werke des genialen Architekten und Designers. Der Malerei des skandalumwitterten Aktionisten Otto Muehl ist die
erste große Muehl-Ausstellung des Leopold Museum gewidmet. Zu sehen sind 80 Muehl-Gemälde aus dem Privatbesitz von
Rudolf Leopold. Aus seiner permanenten Sammlung präsentiert das Museum u.a. das Beste aus der Kunst in "Wien um 1900",
die größte Schiele-Sammlung der Welt, mit allen Meisterwerken, die vor kurzem von der erfolgreichen Mailänder
Schiele-Schau (ca. 200.000 Besucher) zurück gekehrt sind und Highlights der Klassischen Moderne aus der Sammlung
Thyssen-Bornemisza. Kombiticket Leopold Museum - KHM Parallel zur Aktion
des Leopold Museum erweitert auch das Kunsthistorische Museum seine Öffnungszeiten und hält am Montag offen. Damit wird
natürlich auch das günstige KHM - Leopold Museum Kombiticket noch attraktiver. Das Masterticket - "Ein
Ticket - Drei Museen" - ermöglicht den Besuch des Leopold Museum, des Kunsthistorischen Museum und der Neuen Burg mit
einer einzigen Eintrittskarte und ist zum Preis von Euro 19.- erhältlich, für SchülerInnen, StudentInnen und
PensionistInnen um Euro 13.- Leopold Museum im MuseumsQuartier - Museumsplatz 1, 1070
Wien Tel: +43 1 525 70 - 0; Fax: +43 1 525 70 - 1500 E-Mail:
office@leopoldmuseum.org - Internet:
www.leopoldmuseum.org
"ZOOM Ausstellung: Ha Zwei Ooo" im ZOOM Kindermuseum ab 3. Juli
Ab 3. Juli - neue Ausstellung: ZOOM
Ausstellung: Ha Zwei Ooo Eine WASSER-Ausstellung, die sprudelt, spritzt und braust Für Kinder von 6 bis 12 Jahren Laufzeit: 3. Juli bis 22. August
2010 Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 13.00 bis 17.00 Uhr;
Einlass bis 16.30 Uhr Dauer: 90 Minuten Eintritt
frei Weltweit stellt Wasser eine heiß umkämpfte, kostbare Ressource dar. Ohne Wasser
gibt es kein Leben auf diesem Planeten! In Österreich ist frisches, sauberes Trinkwasser alltäglich und kein Luxus. Die
Ausstellung geht der globalen Verteilung von Wasser nach. Sie zeigt auch, was Wasser kann, dass es Spaß macht und
einfach schön ist. Im Hof vor dem Kindermuseum kann man sich in einem heimischen Regenwald erfrischen,
den die Österreichischen Bundesforste mit lebenden Waldbäumen errichtet haben. Für
Gruppen ab 10 Kindern ist eine Reservierung erforderlich! Reservierungen: Tel. (01) 524 79 08, www.kindermuseum.at ZOOM Kindermuseum -
Museumsquartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien Reservierungen und Infos zu Programm und Beginnzeiten unter:
Tel.: +43 / 1 / 524 79 08, reservierung@kindermuseum.at E-Mail:
info@kindermuseum.at - Internet:
www.kindermuseum.at
"Imperial Sightseeing" im Museum für Völkerkunde ab 7. Juli
Ab 7. Juli - neue Ausstellung: Imperial
Sightseeing Die Indienreise von Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich-Este 7. Juli bis 13. September 2010 Auf seiner Weltreise
1892/93 erkundete Erzherzog Franz Ferdinand unter anderem auch Indien und Sri Lanka. Berühmte Fotografen wie der Wiener
Eduard Hodek jun. oder Lala Deen Dayal dokumentierten seine Erlebnisse zwischen Tigerjagd und Hofzeremoniell.
Die Ausstellung präsentiert erstmals ca. 80 historische Fotografien sowie Miniaturen auf Elfenbein und
Papier aus der enormen „Souvenirsammlung“ des Erzherzogs im Wiener Museum für Völkerkunde. Eine
Kooperation zwischen dem Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien und dem Museum für Völkerkunde.
Kuratorin: Regina Höfer, Universität Wien, Institut für Kunstgeschichte Zur
Ausstellung erscheint eine E-Publikation: ISBN 978-3-200-01875-4 Kostenfreier Download:
imperial-sightseeing.univie.ac.at Öffnungszeiten: Täglich außer Dienstag von 10 bis 18 Uhr Museum für Völkerkunde - Neue Burg, Heldenplatz, 1010 Wien Tel. +43 1
525 24- 0 | Fax +43 1 525 24- 5199 E-mail: info@ethno-museum.ac.at - Internet:
www.ethno-museum.ac.at
"Malerei: Prozess und Expansion" im MUMOK ab 9. Juli
8. Juli, 19:00 Uhr - Eröffnung der Ausstellung: Malerei: Prozess und Expansion Von den 1950er Jahren bis heute Aus der MUMOK Sammlung 9. Juli — 3. Oktober 2010 Die Ausstellung vertieft und präzisiert zwei zentrale Aspekte der Entwicklung abstrakter
Nachkriegsmalerei: Malerei als prozessuales, selbstreflexives Medium, sowie die mit der Auflösung des Bildes
einhergehende Expansion der Malerei in objekthafte und räumliche Bezüge. Prozessuale Malerei wird als Versuch
vorgestellt, Bildgestaltung primär aus den fundamentalen Eigenschaften und Reaktionsweisen der Farben zu entwickeln und
nicht aus narrativen oder kompositionellen Vorstellungen. Durch An- und Zumalen, Zuspachteln, Drippen, Spritzen,
Eintauchen, Anschütten etc. entstehen kreativ gelenkte Selbstdarstellungen von Malerei, in denen die Konsistenz der
Farbe in ihrem Verhältnis zur Schwerkraft, zur Beschaffenheit des Bildgrundes etc. sichtbar wird. Grundgelegt waren
solche Ansätze in der gestisch-prozessualen Malerei des Informell, deren zunehmende Entleerung zur
pathetisch-akademischen Attitüde aber zum Gegenbild dieser neuen selbstreflexiven Malerei wurde. Ausgehend von Jackson
Pollock, Yves Klein, Morris Louis, Arnulf Rainer, Hermann Nitsch und Max Weiler wird ein dichtes Spektrum
unterschiedlichster, individueller Ausformungen des Phänomens bis heute ausgebreitet (u. a. Joseph Marioni, David Reed,
Bernard Frize). Leihgaben österreichischer Künstler dokumentieren die Breite und Intensität dieses Diskurses in der
heimischen Szene (u. a. Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, Jakob Gasteiger, Hubert Scheibl, Andreas Reiter Raabe, Walter
Vopava). Der zweite Teil der Ausstellung verfolgt die in den 1950er Jahren einsetzende Auflösung des
Bildformats. Diese Geschichte lässt sich als Eroberung des Raumes durch die Malerei sowie als deren Transformation in
installative und objekthafte Szenarien nachzeichnen. Die in den Bereichen der Pop Art sowie in der Minimal- und Concept
Art formulierte Kritik am historischen Bild- und Kompositionsbegriff europäischer Prägung führte zu einer radikalen
Neubestimmung von Malerei und Bild in ihrem Verhältnis zum Raum und zum Betrachter. Der Bogen der gezeigten Werke
spannt sich von bereits historischen Positionen der 1960er und 1970er Jahre (Robert Rauschenberg, Robert Morris, Joseph
Kosuth, Karel Malich, François Morellet, Max Weiler, Alfons Schilling, Jorrit Tornquist) bis in die jüngste
Vergangenheit und Gegenwart (Imi Knöbel, Heinrich Dunst, Gerwald Rockenschaub, Adrian Schiess, Jessica Stockholder,
Heimo Zobernig, Christian Eisenberger). Kuratoren Edelbert Köb, Rainer Fuchs
Öffnungszeiten: Mo–So 10–18 Uhr, Do 10–21 Uhr MUMOK - Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien - Museumsplatz 1, 1070 Wien Telefon
(+43-1) 52500, Fax (+43-1) 52500-1300 E-Mail: info@mumok.at -
Internet: www.mumok.at
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