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Aktuelle Ausstellungs- und Veranstaltungshinweise österreichischer Bundesmuseen.
HIGHLIGHTS — FEBRUAR 2010
"Jakob und Rudolf von Alt. Im Auftrag des Kaisers" in der Albertina ab 10. Februar
Ab 10. Februar - neue Ausstellung: Jakob und
Rudolf von Alt. Im Auftrag des Kaisers 10. Februar bis 24. Mai
2010 Es waren die besten und bekanntesten Aquarellisten, die Kaiser Ferdinand I.
beauftragte, ein "Bilderbuch“ von den schönsten Gegenden und wichtigsten Plätzen der österreichischen Monarchie und der
angrenzenden Länder zu liefern. Ferdinands erste Aufträge erfolgten 1833 zunächst an Eduard Gurk, gleich danach an
Jakob Alt, der dafür gemeinsam mit seinem Sohn Rudolf arbeitete. Einige Jahre später kam noch der Historienmaler
Leander Russ dazu. Die letzten Aquarelle entstanden 1849, ein Jahr nach der Abdankung Kaiser Ferdinands im
Revolutionsjahr 1848. Von den über 300 großformatigen und bildhaft ausgeführten Aquarellen verwahrt
die Albertina 227 Werke. Weitere befinden sich im Bildarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek und auf Schloss
Konopište bei Prag. Der weiten zeitlichen Spanne der Entstehung der Blätter dieser Serie entspricht eine große
Bandbreite an inhaltlichen Schwerpunktsetzungen. Das Themenspektrum reicht von der Darstellung prominenter Gebäude zu
Gesamtansichten von Städten, besonderen landschaftlichen Schönheiten bis hin zur Wiedergabe des Volkslebens der Städte
und inmitten der Natur. Waren es zu Anfang hauptsächlich Veduten, so erweiterte sich seit der Thronbesteigung
Ferdinands im Jahre 1835 die thematische Vielfalt merklich. Das Kaiserhaus trat nicht mehr nur als Auftraggeber,
sondern auch als Akteur in Erscheinung - Darstellungen von Krönungszeremonien oder Reisen des Hofstaates sollten die
Präsenz des Kaiserhauses bis in entlegene Gebiete dokumentieren. Die Betrachtung der bildhaft ausgeführten Aquarelle
durch einen Guckkasten hat die unmittelbare Wirkung der Werke wohl noch weiter verstärkt. Die
wichtigsten Beiträge zu diesem Panorama aus der Blütezeit der österreichischen Aquarellmalerei lieferten Jakob und
Rudolf von Alt. Mit dieser Ausstellung werden die Aquarelle der in allerhöchstem Auftrag entstandenen Serie erstmals
umfassend präsentiert. Öffnungszeiten: Täglich 10 - 18 Uhr, Mittwoch 10 - 21
Uhr Albertina - Albertinaplatz 1, 1010 Wien Tel. +43
(0)1 534 83-0; Fax: +43 (0)1 534 83-430 E-Mail: info@albertina.at - Internet: www.albertina.at
"Prinz Eugen - Feldherr Philosoph und Kunstfreund" im Belvedere ab 11. Februar
10. Februar, 19:00 Uhr - Eröffnung der Ausstellung:
Prinz Eugen - Feldherr Philosoph und Kunstfreund Unteres Belvedere und
Orangerie 11. Februar bis 6. Juni 2010 Italienischer
Abstammung, von Geburt ein Franzose, wurde Prinz Eugen von Savoyen (1663-1736) nach seinem kometenhaften Aufstieg und
seiner glanzvollen Karriere als Feldherr einer der einflussreichsten Österreicher, der das Geschick des Landes und auch
dessen Kunst- und Kulturgeschichte nachhaltig prägte. Als Diplomat und Ratgeber der Kaiser Leopold I., Joseph I. und
Karl VI. reiste er quer durch Europa von einem Kriegsschauplatz zum anderen und spielte eine maßgebliche Rolle für die
Zukunft des Hauses Habsburg. Das Wiener Belvedere mit zwei Schlössern und einer barocken Gartenanlage, Anfang des 18.
Jahrhunderts von Johann Lucas von Hildebrandt als Sommerresidenz für Prinz Eugen errichtet, wird 2010 Schauplatz einer
Ausstellung, die den Prinzen als Feldherr, Staatsmann und Mäzen der Kunst und der Wissenschaften präsentiert.
Sein Leben lang widmete sich Prinz Eugen dem Aufbau einer umfangreichen Sammlung von Gemälden und
Kupferstichen, Inkunabeln, illuminierten Handschriften und Büchern, die er in seinen Wiener Palais präsentierte. Von
wechselnden Kriegsschauplätzen aus korrespondierte er mit Künstlern und Kunsthandwerkern, Gartenarchitekten,
Baumeistern und den führenden Köpfen seiner Zeit. Seine Erwerbungen schrieben europäische Kunst- und Kulturgeschichte
und förderten den Kunsttransfer vom Hof des französischen Königs Ludwig XIV. nach Wien. Das naturwissenschaftliche
Interesse des Prinzen, der sich in diesen Belangen vom Philosophen und Wissenschaftler Gottfried Wilhelm Leibniz
beraten ließ, zeigt sich in seiner großen Sammlung exotischer Tiere und Pflanzen. In der Ausstellung
werden Exponate seiner Kunstsammlungen, vornehmlich Gemälde der Turiner Galleria Sabauda und Zimelien der Bibliotheca
Eugeniana aus der Österreichischen Nationalbibliothek, in Anlehnung an die originalen Raumdekorationen präsentiert. Den
Besuchern wird so die komplexe Ausstattung jener Gebäude vermittelt, in denen Prinz Eugen als Präsident des
Hofkriegsrats und Mitglied der Geheimen Staatskonferenz höchste Gäste wie die Botschafter des Osmanischen Reichs zur
Audienz empfing. Unteres Belvedere, Orangerie - Rennweg 6, 1030 Wien
Öffnungszeiten: Täglich 10 bis 18 Uhr, Mittwoch 10 bis 21 Uhr Österreichische Galerie Belvedere - Prinz Eugen-Straße 27, 1030 Wien Tel.
+43 1 79557 - 177; Fax: +43 1 79557 - 121 E-Mail: info@belvedere.at - Internet: www.belvedere.at
"Waber retrospektiv und Weggefährten" im Leopold Museum ab 12. Februar
11. Februar, 18:00 Uhr - Eröffnung der Ausstellung:
Waber retrospektiv und Weggefährten 12. Februar bis 24.
Mai 2010 "Linde tröstet Schubert" Das Leopold Museum widmet der
Künstlerin Linde Waber anlässlich ihres 70. Geburtstages die bisher umfassendste Retrospektive. Die Ausstellung zeigt
nicht nur die wichtigsten Arbeiten der international anerkannten Grafikerin und Malerin, sondern bietet auch ein
reichhaltiges Rahmenprogramm, bei dem die Weggefährten Linde Wabers aktiv mitgestalten! Das graphische Werk Wabers
steht im Zentrum der Schau: Die seit mehr als einem Jahrzehnt kontinuierlich entstandene Serie der Tageszeichnungen,
ihre Zeichnungen zu Reisen in die Karibik, nach China und Tibet, aber auch „heimische“ Themen wie die Gartenbilder aus
dem Waldviertel werden gezeigt. Erst spät wandte sich die Künstlerin mit dem Thema „Waber vegetativ“ und Interieurs der
Ölmalerei zu. Für ihre Serie der Atelierzeichnungen besuchte Linde Waber viele Künstler in deren Arbeitsumfeld und
hielt dieses auf großformatigen Blättern fest. Nicht zuletzt dadurch erweiterte sich ihr Freundeskreis um viele
interessante Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur. Es ist ein besonderer Wunsch der Künstlerin, Freunde und
Weggefährten zur Teilnahme an dieser Ausstellung einzuladen. Öffnungszeiten: Täglich
außer Dienstag 10–18 Uhr, Donnerstag 10–21 Uhr; Di geschlossen Leopold
Museum im MuseumsQuartier - Museumsplatz 1, 1070 Wien Tel: +43 1 525 70 - 0; Fax: +43 1 525 70
- 1500 E-Mail: office@leopoldmuseum.org - Internet:
www.leopoldmuseum.org
"Children of War: Broken Childhood" im Heeresgeschichtlichen Museum ab 12. Februar
Ab 12. Februar - neue Ausstellung: Children
of War: Broken Childhood 12. Februar bis 12. März 2010 Die in Kooperation mit dem Informationsdienst der Vereinten Nationen von 12. Februar bis 12. März 2010
im Heeresgeschichtlichen Museum gezeigte Fotoausstellung beleuchtet das Schicksal von Kindersoldaten. In vielen Teilen
der Welt werden etwa 250.000 Kinder widerrechtlich rekrutiert, um in bewaffneten Konflikten als Soldaten, Boten,
Spione, Träger oder Köche zu fungieren oder für sexuelle Dienste ausgebeutet zu werden. Verstöße gegen die
Kinderrechte, Zerstörung ihrer Kindheit und Gefährdung ihrer Zukunft passieren jeden Tag. Diese Ausstellung ist ein
Aufruf, dieses untragbare Phänomen zu stoppen. An jedem ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt für
alle Besucherinnen und Besucher frei! Öffnungszeiten: Täglich von 9 bis 17
Uhr Heeresgeschichtliches Museum - Arsenal, 1030 Wien
Tel.: (+43 1) 79561-1060420; Fax: (+43 1) 79561-1017707 E-mail:
hgm16@bmlv.gv.at - Internet: www.hgm.or.at
"Marcellvs L. - VideoRhizome" am Kunsthalle Wien project space ab 17. Februar
16. Februar, 19:00 Uhr - Eröffnung der Ausstellung:
Marcellvs L. - VideoRhizome KUNSTHALLE wien project space,
17. Februar - 31. März 2010 Das rhizomatische Denken
nach Deleuze und Guattari, das zur Erfolgsformel postmoderner Theoriebildung wurde, fungiert als Werkzeug der
Bildproduktion des jungen aufstrebenden Video- und Soundkünstlers Marcellvs L. Ursprünglich der botanische Begriff für
ein Wurzelgeflecht ohne Stamm und dann Metapher für eine Weltbeschreibung und Wissensorganisation in
nichthierarchischen Strukturen, steht das Rhizom für scheinbar chaotische Verknüpfungen, die der Künstler in
audiovisuelle Chiffren übersetzt. Aus alltäglichen Situationen, aufgenommen in Brasilien, Island und Holland filtert er
poetische Momente. Subtil hält er fest, wie sich Figuren von Mensch oder Tier visuell zu ihrer Umgebung verhalten, wie
sie mit dem Hintergrund verschmelzen oder aus diesem wieder auftauchen. Effekte der Digitalkamera, welche die Aufnahme
verschwimmen, verblassen, grobkörnig erscheinen lassen oder verschärfen, erzeugen abstrakte Werte und haptische
Qualitäten, die mit Geräuschen der Umgebung korrelieren, seien es Wetterverhältnisse, Naturphänomene, Lebewesen oder
Motoren. Kuratorin: Synne Genzmer Kunsthalle Wien project space
-Karlsplatz, Treitlstraße 2, 1040 Wien Öffnungszeiten:
Di - Sa: 16 - 24 Uhr; So, Mo: 13 - 19 Uhr Kunsthalle Wien
- Museumsplatz 1, 1070 Wien Infoline: +43-1-52189-33; Tel. +43-1-52189-0; Fax +43-1-52189-1217
E-mail: office@kunsthallewien.at - Internet:
www.kunsthallewien.at
"ZOOM Ausstellung: Es fliegt, es fliegt" nur noch bis 21. Februar
nur noch bis 21. Februar: ZOOM Ausstellung:
Es fliegt, es fliegt Eine Mitmachausstellung zum Thema Fliegen für Kinder von 6 bis 12
Jahren Laufzeit: NUR NOCH BIS 21. FEBRUAR 2010!
Öffnungszeiten: Di. bis Fr.: 8.30, 10.30, 14.00, 15.30 Uhr; Sa., So., Feiertag und während der Ferien
(außer Mo.): 10.00, 12.00, 14.00, 16.00 Uhr Dauer: 90 Minuten
Eintritt frei Für Gruppen ab 10 Kindern ist eine
Reservierung erforderlich! Tel. (01) 524 79 08, www.kindermuseum.at Vögel, Hexen, Haifische, Flugzeuge
und Papierflieger können fliegen, oder? In der Ausstellung können auch die Kinder abheben, zum Beispiel als Fliege,
Ikarus, Supergirl und Engel - zumindest sieht es so aus! Mit Fahrrädern bringen die Kinder Vögel zum
Fliegen und entwerfen eigene Fluggeräte nach den Vorbildern der Natur. Sie finden heraus, wie man ein Flugzeug durch
den Luftraum lotst und es richtig in den Flughafen einwinkt, wozu man Sauerstoffmasken braucht und wie das
Fliegeralphabet funktioniert. Sie erfahren aber auch, warum sich so große und schwere Maschinen wie Flugzeuge in der
Luft halten können, und experimentieren mit Heißluftballons und Raketenantrieb. Außerdem können sie
perfekt funktionierende Papierflieger bauen und mit ihnen Rekorde im Weit- und Zielflug brechen. ZOOM Kindermuseum - Museumsquartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien Reservierungen und Infos zu
Programm und Beginnzeiten unter: Tel.: +43 / 1 / 524 79 08, reservierung@kindermuseum.at E-Mail:
info@kindermuseum.at - Internet:
www.kindermuseum.at
"Firing Cells about having a Moment" im MAK ab 24. Februar
Ab 24. Februar - neue Ausstellung: Firing
Cells about having a Moment kuratiert von Gregor Eichinger 24. 02. bis 28. 03. 2010 MAK DESIGN SPACE START_UP:
Designer's New Projects design> neue strategien Eine Kooperation von MAK und
departure Die Kooperation von MAK und departure setzt sich zum Ziel,
in Wien eine neue Plattform für zukunftsorientierte, den Designbegriff erweiternde Projekte zu etablieren.
Durch Vorträge, Ausstellungen und Präsentationen sowie die Ausschreibung eines Ideenwettbewerbs wurde
ein kontinuierlicher und interdisziplinärer Diskurs eröffnet, der innovative künstlerische Strategien zum Thema
Gestaltung und deren Umsetzung zum Inhalt hat und damit die Schnittstelle von Design und Wirtschaft aktiv beleuchtet –
und neu zu definieren hilft. Um die Relevanz von Design für die Erweiterung unserer Alltagswahrnehmungen zu
verdeutlichen und dabei den Standort Wien zu stärken, ist in einer Reihe von Vorträgen mit begleitenden
Objektpräsentationen die Achse London – Milano – Wien fokussiert worden: Was kann Wien von den
prosperierenden Design-Metropolen London und Mailand lernen, und wie kann es sich als Standort für junges kreatives
Design international besser positionieren? Internationale Designer und Unternehmer, künstlerische Leiter und visionäre
Denker aus London, Mailand und Wien werden seit Anfang 2009 eingeladen, ihre Projekte mit der Unterstützung von
departure im MAK zu präsentieren, hier neue Ansätze zu entwickeln und ihre Konzepte im Detail zu
erörtern. Zusätzlich werden im MAK DESIGN SPACE unter dem Titel „START_UP: Designers’ New Projects“
Prototypen und innovative Ideen junger österreichischer Designer präsentiert. ÖFFNUNGSZEITEN:
Di MAK NITE© 10–24 Uhr, Mi–So 10–18 Uhr, Mo geschlossen Jeden Samstag©
Eintritt frei. MAK - Österreichisches Museum für angewandte Kunst - Stubenring 5, 1010
Wien Tel (+43-1) 711 36-298; Fax (+43-1) 711 36-388 E-Mail: office@MAK.at - Internet: www.MAK.at
"Klassische Moderne - Neuaufstellung" im MUMOK ab 25. Februar
Ab 25. Februar - neue Ausstellung: Klassische Moderne - Neuaufstellung 25. Februar — 6. Juni
2010 Die Ausstellung präsentiert mit bedeutenden Arbeiten von René Magritte, Pablo
Picasso, František Kupka, Wassily Kandinsky oder Paul Klee Höhepunkte aus der Sammlung des MUMOK und vereint die
wesentlichen Strömungen und Künstler der heroischen Jahre der Moderne von 1900 bis 1960. Modernisierung, technologische
und soziale Veränderungen schaffen zu Beginn des 20. Jahrhunderts neue gesellschaftliche Verhältnisse in Europa. Neben
der Architektur reflektieren vor allem Malerei und Skulptur die neuen Lebensumstände einer urbanen Modernität mit dem
Anspruch alle Bereiche des modernen Lebens neu zu definieren. Expressionismus (Richard Gerstl, Oskar
Kokoschka), Kubismus und Futurismus (Fernand Leger, Giacomo Balla) sowie konstruktive Tendenzen (Piet Mondrian, Lázló
Moholy-Nagy,) sind in der Präsentation ebenso vertreten wie wichtige Arbeiten aus den Bereichen Dada und Surrealismus
(Max Ernst, André Masson). Öffnungszeiten: Mo–So 10–18 Uhr, Do 10–21
Uhr MUMOK - Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien - Museumsplatz 1,
1070 Wien Telefon (+43-1) 52500, Fax (+43-1) 52500-1300 E-Mail:
info@mumok.at - Internet: www.mumok.at
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