| | Museumsprogramm im Mai 2012
Aktuelle Ausstellungs- und Veranstaltungshinweise österreichischer Bundesmuseen.
HIGHLIGHTS — MAI 2012
„Parallelwelt Zirkus“ in der Kunsthalle Wien ab 4. Mai
3. Mai, 19 Uhr - Eröffnung der Ausstellung: Parallelwelt Zirkus KUNSTHALLE wien, halle 1, 04. Mai – 02.
September 2012 Manege frei für die Welt der AkrobatInnen, der Clowns und der
exotischen Tiere. Die Ausstellung Parallelwelt Zirkus führt über die Werke zeitgenössischer KünstlerInnen in das
Universum Zirkus ein und richtet den Blick auf einen wundersamen Ort der Welterkenntnis, der Überraschungen und
Sensationen, einen Ort der Poesie aber auch der Aufregungen und des Unbehagens. Der Zirkus hat als
Parallelwelt vor allem in den unterschiedlichen Genres der Künste – etwa in Film, Literatur und bildender Kunst – seine
Rolle als Projektionsfläche gefunden. Fasziniert vom Zirkus, seinen Formen und seiner Praxis, erschafft etwa Peter
Blake seine persönliche Menagerie an Akrobaten und Zirkusfabelwesen. Federico Fellini thematisiert den Zirkus in
zahlreichen Filmen und Charlie Chaplin überschreitet mit seiner Figur des Tramp Normen und Grenzen des
gesellschaftlichen Lebens. In Ulrike Ottingers Arbeiten ist der Zirkus Metapher für eine utopische Perspektive, in der
der Zirkus als sanfter Zwilling der Revolution auftritt. Neben Tieren und Akrobaten ist es aber vor allem die Figur des
Clowns, die in ihrer Vielschichtigkeit zwischen gut und böse, lustig und traurig die Kunst seit je her inspiriert.
Die Ausstellung weist weit über den Rand der Manege hinaus und versammelt internationale künstlerische
Positionen, die den Zirkus auch außerhalb des Zirkuszeltes thematisieren und Figuren, Formen und Metaphern daraus
entlehnen. Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler: Diane Arbus, Matthew Barney,
Julien Bismuth, Rhona Bitner, Peter Blake, Olaf Breuning, Bernhard Buhmann, Alexander Calder/Carlos Vilardebo, Charlie
Chaplin, Clifton Childree, Charles & Ray Eames, Federico Fellini, Daniel Firman, Thilo Frank, Jeppe Hein, Roni
Horn, Anna Jermolaewa, Anna Kolodziejska, Tomasz Kowalski, Patricia Leite, Zilla Leutenegger, Ulrike Lienbacher,
Jonathan Monk, Bruce Nauman, Ulrike Ottinger, Marion Peck, Ugo Rondinone, Julian Rosefeldt, Joe Scanlan, Elisabeth
Schmirl, Deborah Sengl, Cindy Sherman, Simmons & Burke, Kristian Sverdrup, Javier Téllez, Joe Wagner, Martin Walde,
William Wegman, Nives Widauer, Erwin Wurm, Rona Yefman KuratorInnen: Gerald Matt, Verena Konrad
ÖFFNUNGSZEITEN: Täglich 10 - 19 Uhr; Donnerstag 10 - 21 Uhr Kunsthalle Wien - Museumsplatz 1, 1070 Wien Infoline: +43-1-52189-33;
Tel. +43-1-52189-0; Fax +43-1-52189-1217 E-mail: office@kunsthallewien.at - Internet:
www.kunsthallewien.at
Das MAK eröffnet im Mai zwei neue Ausstellungen
8. Mai, 19 Uhr - Eröffnung der Ausstellung: Michael Anastassiades: Time & Again MAK-Design Salon #01 12. 05. – 25. 11. 2012 MAK Expositur Geymüllerschlössel
Zur Ausstellung Christoph Thun-Hohenstein, Direktor MAK
Thomas Geisler, MAK-Kustode Design In Anwesenheit des Designers
Ausgehend von der Geschichte des Geymüllerschlössels sowie seiner Nutzung – seit der Übernahme durch das MAK werden
darin Möbel aus dem Empire und Biedermeier sowie Altwiener Uhren der Sammlung Franz Sobek gezeigt – öffnet der MAK
DESIGN SALON das Schlössel für zeitgenössisches Design und bietet Raum für zeitübergreifende Gegenüberstellungen.
International renommierte DesignerInnen sollen sich mit der Ära des Wandels im frühen 19. Jahrhundert und dem Gebäude
als musealer Verortung auseinandersetzen, um stilistische wie gesellschaftliche Bezüge zur Gegenwart herzustellen. Die
erste temporäre Intervention Time & Again von Michael Anastassiades, die während der Saison von
Mai bis November zu besichtigen ist, widmet sich der Zeit und der Zeitlosigkeit. In mehreren Räumen
greift der Londoner Designer auf bestehendes Mobiliar zurück, stellt es eigenen Entwürfen gegenüber und entwickelt neue
Objekte für das Interieur. Die so angeregten Konstellationen nehmen den Betrachter auf eine Zeitreise und führen zur
fiktiven Begegnung mit den ehemaligen BewohnerInnen. Michael Anastassiades’ Objekte oszillieren
zwischen Design, Skulptur und angewandter Kunst. Seine Editionen werden in ausgewählten Manufakturen gefertigt, unter
anderem bei J. & L. Lobmeyr in Wien. Die Luster, Tisch- und Möbelobjekte entsprechen in ihrer Materialität dem
großbürgerlichen Ambiente dieses Ortes, konterkarieren diesen aber durch schlichte Anmutung. Das für den Norfolk House
Music Room im Victoria and Albert Museum, London geschaffene Kinetic Light 2 – Golden Pendulum (2010)
ist Ausgangspunkt einer Weiterentwicklung, die das Geymüllerschlössel als ehemaligen Salon für Konzerte ebenso
referenziert wie die Uhrensammlung Franz Sobeks. Kurator Thomas Geisler, MAK-Kustode Design
MAK-Expositur Geymüllerschlössel - Khevenhüllerstraße 2, 1180 Wien
Besuchereingang: Pötzleinsdorferstraße 102, 1180 Wien Information zu Führungsterminen
sowie zu Sonderführungen unter: +43 1 711 36-298 oder education@MAK.at ÖFFNUNGSZEITEN: jeden Samstag und
Sonntag 11.00 bis 18.00 Uhr 22. Mai, 20 Uhr
- Eröffnung der Ausstellung: Stiefel & Company Architects. Faux Terrains Ausstellungsreihe ANGEWANDTE KUNST. HEUTE 23. 05. – 16.
09. 2012 MAK-Studiensammlung Möbel Zur Ausstellung Christoph Thun-Hohenstein, Direktor MAK Gerald Bast, Rektor Universität für angewandte
Kunst Marlies Wirth, Kuratorin MAK Stiefel Kramer Architecture wurde 2003 vom
Architekten Hannes Stiefel und vom Publizisten Thomas Kramer gegründet. Sie untersuchen Beobachtungs- und
Beschreibungsprozesse als konstitutive Komponenten der Raumproduktion und verstehen Beobachter und Beobachterinnen,
Nutzer und Nutzerinnen als Co-Autoren unserer gebauten Umgebungen. Zahlreiche Ausstellungsteilnahmen (u.a. Biennale di
Venezia 2006 and 2010), Auszeichnungen (u.a. Österreichischer Förderungspreis für Experimentelle Architektur;
Förderpreis der Stadt Wien) und Artikel (u.a. Archithese 5/2011: „Die andere Möglichkeit"). Stiefel studierte
Architektur an der Universität für angewandte Kunst Wien (Meisterklasse Prix) und am SCI-Arc in Los Angeles. Er
unterrichtete an verschiedenen Universitäten im In- und Ausland, namentlich an der Universität für angewandte Kunst
Wien und der Universität Innsbruck. Er war McHale Fellow 2009/10 an der University at Buffalo, NY und Azrieli Visiting
Professor an der Carleton University in Ottawa, Kanada. Derzeit unterrichtet Stiefel an der Lebanese American
University in Beirut, Libanon. Mit der Ausstellungsreihe ANGEWANDTE KUNST. HEUTE soll eine Plattform
für zeitgenössische Formen der angewandten Kunst und damit eine erste museale Sichtbarkeit für besonders interessante
Positionen in Wien lebender und selbstständig arbeitender AbsolventInnen der Universität für angewandte Kunst
geschaffen werden. Kuratorin Marlies Wirth ÖFFNUNGSZEITEN: Di: 10–22
Uhr, Mi–So: 10–18 Uhr, Mo geschlossen Jeden Dienstag 18-22 Uhr Eintritt frei
MAK - Österreichisches Museum für angewandte Kunst - Stubenring 5, 1010 Wien
Tel (+43-1) 711 36-298; Fax (+43-1) 711 36-388 E-Mail: office@MAK.at - Internet: www.MAK.at
„art austria“ im Leopold Museum vom 9. bis 13. Mai
Ab 9. Mai - neue Ausstellung: art
austria 09. Mai – 13. Mai 2012 2012 findet die
art austria zum fünften Mal statt. Und – was uns besonders freut – wieder in den Ausstellungsräumen des Leopold
Museums. Durch die Fokussierung der art austria ausschließlich auf österreichische Kunst, hat diese
Spezialkunstmesse nun den adäquaten Rahmen gefunden. So hat die art austria ihre bisherige Erfolgsgeschichte in einem
entsprechenden Umfeld fortgeschrieben. Die Präsentation ausschließlich österreichischer Kunst ist das
Alleinstellungsmerkmal der art austria und hat ihr so ein unverwechselbares Image verliehen. Sowohl
bei den AusstellerInnen, der Presse als auch beim kunstinteressierten Publikum hat dieses Messekonzept eine große
positive und nachhaltige Resonanz gefunden. 49 AustellerInnen zeigten 2011 Kunstwerke österreichischer KünstlerInnen
aus verschiedenen Epochen. Darunter sind renommierte AustellerInnen, die seit Beginn der art austria ihr hohes
qualitatives Image verliehen haben. Aber auch einige wichtige neue AusstellerInnen werden das Profil dieser
Spezialkunstmesse weiter schärfen. Seit 2010 haben wir den Wünschen unserer AusstellerInnen gerne
entsprochen und auf eine Zeitbeschränkung wie in den beiden ersten Jahren verzichtet. Das bedeutet, dass auf der art
austria Highlights österreichischer Kunst ab dem 19. Jhdt. bis in die Gegenwart gezeigt werden.Gleich geblieben ist die
Beschränkung auf, je nach Standgröße, ein bis sechs KünstlerInnen. Dadurch hat die art austria nicht nur an Stringenz
gewonnen, sondern die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass auch das kauffreudige Publikum dieses Konzept
honoriert hat. Und auch die Ausstellerinnen und Aussteller haben daraus Ihre Schlüsse gezogen - zahlreiche
Einzelausstellungen zeugten auf der art austria 2011 davon. Wie in den letzten Jahren werden auch
einige Präsentationen mit einem klaren und schlüssigen Thema zu sehen sein. Wir sind davon überzeugt, dass die fünfte
art austria für Sie ein besonderes Kunsterlebnis sein wird. Nicht nur durch die gebotene Qualität der Kunstwerke
sondern auch durch die Ausstellungsräume des Leopold Museums und einem wie immer gediegenen Messebau.
ÖFFNUNGSZEITEN: Täglich außer Dienstag 10-18 Uhr; Donnerstag 10-21 Uhr; Dienstag
geschlossen Leopold Museum im MuseumsQuartier - Museumsplatz 1, 1070 Wien
Tel: +43 1 525 70 - 0; Fax: +43 1 525 70 - 1500 E-Mail:
office@leopoldmuseum.org - Internet:
www.leopoldmuseum.org
„Gegen Klimt“ im Österreichischen Theatermuseum ab 10. Mai
Ab 10. Mai - neue Ausstellung: Gegen
Klimt Die „Nuda Veritas“ und ihr Verteidiger Hermann Bahr 10. Mai – 29. Oktober 2012 Gustav Klimts berühmtes und
selten gezeigtes Gemälde „Nuda Veritas“ (1899) kam über den Nachlass Hermann Bahrs in das
Österreichische Theatermuseum. In ungeschützter Frontalität fordert die „Nackte Wahrheit“ die Betrachter heraus. Der
vorgehaltene Spiegel wird ganz im Sinn der Secession zur programmatischen Haltung. Hermann Bahr
begleitete den Aufbruch der Secessionisten mit großem publizistischem Engagement. Die heftigen Auseinandersetzungen um
Klimts Kunstwerke konterte er mit seiner Schrift „Gegen Klimt“, einer entlarvenden Zusammenstellung
klimt- und kunstkritscher Schmähungen. Die Ausstellung versucht, Zugänge zu Klimts Bildsprache zu
eröffnen. Zugleich möchte die Präsentation auch zeigen, wie prägend Empörung, Kritik und Enthusiasmus für die Rezeption
der klassischen Moderne waren und wie aufschlussreich diese Kontroversen für die Gegenwart sein können.
ÖFFNUNGSZEITEN: Täglich außer Dienstag 10 bis 18 Uhr Österreichisches Theatermuseum - Lobkowitzplatz 2, 1010 Wien Tel.: (+43 1) 525 24 - 3460;
Fax: (+43 1) 525 24 - 5399 E-mail: info@theatermuseum.at -
Internet: www.theatermuseum.at
„Willkommen in Österreich“ in der Österreichischen Nationalbibliothek ab 11. Mai
Ab 11. Mai - neue Ausstellung: Willkommen in
Österreich Eine sommerliche Reise in Bildern Prunksaal
11. Mai – 28. Oktober 2012 Österreich ist ein
klassisches Urlaubsland. Seit mehr als hundert Jahren, als der Tourismus noch Fremdenverkehr hieß und der Urlaub noch
Sommerfrische, wird vor allem mit visuellen Mitteln für Urlaubsziele geworben. Das bedeutendste Medium
dafür war bis in die 1970er Jahre das Plakat. Die virtuose Inszenierung von Sehnsuchtslandschaften reflektiert die
historische Entwicklung und Erfolgsgeschichte des österreichischen Tourismus seit 1900. Als zweites
bedeutendes Werbemedium wurden Fotografien genützt. Namhafte Bildjournalisten präsentieren das offizielle Österreich
»bildschön«, daneben stehen Knipser- und Amateurfotos. Vor der schönen Kulisse der österreichischen Landschaft werfen
sich berühmte Personen in Pose, wie Gustav Klimt am Attersee, Arthur Schnitzler am Semmering und natürlich Kaiser Franz
Joseph in Bad Ischl. Kosten: Erwachsene: € 7,- / ermäßigt: € 4,50
Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre: Eintritt frei Führungen: Do., 17.05., Do., 24.05. und Do., 31.05.
jeweils um 18 Uhr Führungsgebühr: € 3,50 Keine Anmeldung
erforderlich. Gruppen ab 10 Personen werden gebeten eine Führung zu vereinbaren unter Tel.:
01/53410-464 ÖFFNUNGSZEITEN: Di-So 10-18 Uhr, Do 10-21 Uhr Österreichische Nationalbibliothek - Josefsplatz 1, 1015 Wien
Telefon: (01) 53 410 - 261 oder 464 E-Mail:
oeffentlichkeitsarbeit@onb.ac.at - Internet:
www.onb.ac.at
„Lighting out for the Territories“ im project space der Kunsthalle Wien ab 16. Mai
15. Mai, 19 Uhr - Eröffnung der Ausstellung: Lighting out for the Territories KUNSTHALLE wien project space,
16. Mai – 25. Juni 2012 „… You've been on this road
before / You can read the signs / You can feel your way / You can do this in your sleep“ Laurie Anderson, Lighting Out
For The Territories Für die Ausstellung im project space der Kunsthalle Wien hat Leila Topić,
Kuratorin am Museum für zeitgenössische Kunst in Zagreb, zehn Positionen der jüngeren kroatischen Künstlergeneration
ausgewählt, die Fragen nach der aktuellen Gültigkeit von Werten und Realitätsvorstellungen ebenso stellen wie sie den
Wandel des inneren und äußeren Bildes von Kroatien thematisieren. Der Blick der KünstlerInnen überschreitet dabei
ältere „territoriale“ Grenzen und ist zugleich darauf ausgerichtet, die Wahrnehmungen zu schärfen und der
Oberflächlichkeit eine Tiefe, dem Schnelllebigen die Langsamkeit entgegenzusetzen. Teilnehmende
KünstlerInnen: Rene Bachrach Krištofić, Sandro Djukić, Igor Grubić, Igor Kuduz, Damir Očko, Renata Poljak, Viktor
Popović, Jasenko Rasol, Vlasta Žanić und Slaven Tolj In Kooperation mit dem Museum of Contemporary
Art, Zagreb KuratorInnen: Leila Topić, Museum of Contemporary Art, Zagreb; Lucas Gehrmann, Kunsthalle
Wien Kunsthalle Wien project space - Karlsplatz, Treitlstraße 2, 1040
Wien ÖFFNUNGSZEITEN: Di - Sa 13 - 24 Uhr; So, Mo 13 - 19 Uhr Kunsthalle Wien - Museumsplatz 1, 1070 Wien Infoline: +43-1-52189-33;
Tel. +43-1-52189-0; Fax +43-1-52189-1217 E-mail: office@kunsthallewien.at - Internet:
www.kunsthallewien.at
„Aus dem Pazifik“ im Museum für Völkerkunde ab 16. Mai
Ab 16. Mai - neue Ausstellung: Aus dem
Pazifik Ein Sammler aus Leidenschaft – F. H. Otto Finsch (1839-1917) 16. Mai – 8. Oktober 2012 Die Ausstellung zeigt das
wissenschaftliche Vermächtnis des deutschen Forschers, Naturwissenschaftlers und Ethnographen Otto Finsch sowohl im
ideologischen Kontext der anthropologischen Wissenschaften des 19. Jahrhunderts als auch der deutschen
Kolonialinteressen im Pazifik. Von seinen beiden Südsee-Expeditionen (1879-1882 und 1884-1885), die sich vor allem auf
die Marshall-, Gilbert- und Karolinen-Inseln, den Bismarck Archipel und auf den östlichen Teil Neuguineas
konzentrierten, brachte Otto Finsch exzellente Dokumente seiner wissenschaftlichen Arbeit und eine reiche Sammlung von
ethnographischen Artefakten nach Europa zurück. Sechsundzwanzig handgeschriebene Tagbücher,
Feldnotizen, Objektkataloge, spezifisch lokalsprachliche Vokabellisten, Skizzen, Zeichnungen und (anthropometrische)
Fotografien befinden sich in den Archiven des Museums für Völkerkunde Wien. Annähernd 2000 ethnographische Objekte aus
Mikronesien, Melanesien, Polynesien und Australien wie Werkzeuge, Waffen, Muschelgeld, Schmuck und rituelle Objekte
reflektieren meisterhaftes handwerkliches Geschick und herausragendes Kunstschaffen. ÖFFNUNGSZEITEN:
Täglich außer Dienstag von 10 bis 18 Uhr Museum für
Völkerkunde - Neue Burg, Heldenplatz, 1010 Wien Tel. +43 1 525 24- 0 | Fax +43 1 525 24- 5199
E-mail: info@ethno-museum.ac.at - Internet:
www.ethno-museum.ac.at
„Daniel Spoerri im Naturhistorischen Museum - ein inkompetenter Dialog?“ ab 23. Mai
Ab 23. Mai - neue Ausstellung: Daniel
Spoerri im NHM - ein inkompetenter Dialog? 23. Mai – 17. September
2012 Saal XVI und XVII Auf Einladung des NHM lässt sich der bekannte
Künstler und Begründer der Eat Art, Daniel Spoerri, auf einen unkonventionellen Dialog mit den Sammlungsobjekten des
Naturhistorischen Museums ein. Er stellt seine Kunstwerke den Sammlungen des Museums gegenüber, wobei
er zu einigen seiner Assemblagen erst durch die Museumsrundgänge inspiriert wurde. Inkompetent ist diese Zwiesprache
insofern, als Spoerri auf Wissenschaftlichkeit verzichtet, zugunsten eines manchmal doppeldeutigen Humors.
Das NHM als Ausstellungsort ermöglicht einen völlig neuen Blick auf Spoerris Werk, indem es die
Begeisterung des Künstlers für Naturhistorische Museen, Naturalien-Sammlungen und für die hohe Kunst des Sammelns auf
einzigartige Weise unterstreicht. ÖFFNUNGSZEITEN: Do - Mo: 9:00 - 18:30 Uhr; Mi: 9:00 -
21:00 Uhr; Dienstag geschlossen Naturhistorisches Museum Wien - Burgring
7, 1010 Wien (Eingang: Maria Theresien-Platz) Tel. +43 (1) 521 77 - 335; Fax +43 (1) 523 52 54
E-Mail: info@nhm-wien.ac.at - Internet:
www.nhm-wien.ac.at
„Az W Photo Award 2012“ im Architekturzentrum Wien ab 24. Mai
23. Mai, 19 Uhr - Eröffnung der Ausstellung: Az W Photo Award 2012 Hands-On Urbanism. Vom Recht auf Grün
Veranstaltungsort: Architekturzentrum Wien - Halle F3 Ausstellung: 24. Mai – 4. Juni
2012 Tickets: Eintritt frei! Begrüßung: Martina Frühwirth Az W
Präsentation und Würdigung der PreisträgerInnen mit Statements der Juroren:
Johannes Faber Galerie Faber Carl Aigner Direktor Landesmuseum NÖ und
Gründungsherausgeber von EIKON Zum dritten Mal wurde heuer der Az W Photo Award ausgeschrieben. Das
Thema liefert dieses Mal die Frühjahrsausstellung „Hands-On Urbanism 1850 – 2012. Vom Recht auf Grün“. Die
TeilnehmerInnen waren aufgerufen, das Grün in der Stadt aufzuspüren. Zahlreiche Einreichungen von Hobby- und
Profifotografen aus dem In- und Ausland zeigen vielfältige Annäherungen an das Grün in der Stadt. Ironisch,
dokumentarisch und manchmal auch ein wenig sentimental präsentieren sich die eingefangenen Motive. Die Ausstellung
zeigt die 10 prämierten ShortlistkandidatInnen und die zwei GewinnerInnen. Unterstützt von: DR.
STROHMAYER STIFTUNG Eintritt frei! ÖFFNUNGSZEITEN: Täglich 10:00 –
19:00 Uhr Architekturzentrum Wien - Museumsplatz 1, 1070 Wien
Telefon +43 (1) 522 31 15; Fax +43 (1) 522 31 17 E-Mail: office@azw.at - Internet: www.azw.at
„Die Textilmustersammlung Emilie Flöge“ im Volkskundemuseum ab 25. Mai
24. Mai, 18 Uhr - Eröffnung der Ausstellung: Objekte im Fokus: Die Textilmustersammlung Emilie Flöge 25. Mai – 2. Dezember 2012 Leuchtende Stickereien,
zarte Spitzen, feine Borten: Die umfangreiche Textilmustersammlung der Modeschöpferin Emilie Flöge,
Muse und Partnerin Gustav Klimts, stammt zu einem großen Teil aus dem südosteuropäischen Raum. Das
Österreichische Museum für Volkskunde konnte im Jahr 1998 über 350 dieser Objekte aus dem Nachlass Flöges erwerben. Sie
werden nun erstmals in einer Ausstellung präsentiert und in den Kontext der Entdeckung bzw. Erfindung der „Volkskunst"
um 1900 gestellt. Über das Sammeln dieser dekorativen, jedoch als primitiv und urtümlich imaginierten
Kunst wurde dessen künstlerisch-ästhetische Bedeutung überhaupt erst erzeugt, was schließlich auch Einfluss auf die
stilistische Entwicklung des Jugendstil nahm. Die Ausstellung findet im Rahmen des Klimtjahres 2012
statt. www.klimt2012.info ÖFFNUNGSZEITEN: Dienstag bis Sonntag: 10 – 17 Uhr (Montag geschlossen) Österreichisches Museum für Volkskunde - Gartenpalais Schönborn, Laudongasse 15-19, 1080
Wien Tel.: +43 1 406 89 05; Fax: +43 1 408 53 42 E-mail:
office@volkskundemuseum.at - Internet:
www.volkskundemuseum.at
„Albertina Contemporary. Gerhard Richter bis Maria Lassnig“ ab 26. Mai
Ab 26. Mai - neue Ausstellung: Albertina
Contemporary Gerhard Richter bis Maria Lassnig 26.
Mai – 19. August 2012 Die aktuelle Präsentation Albertina
Contemporary zeigt ein „Best of“ von etwa 120 Werken aus den umfangreichen und stets wachsenden Sammlungen
zeitgenössischer Kunst der Albertina. Die Ausstellung konzentriert sich auf Künstler wie Gerhard Richter, Georg
Baselitz, Anselm Kiefer, Markus Lüpertz, Jörg Immendorff und Alex Katz wie auch auf die großen Zeichner der Gegenwart:
William Kentridge, Robert Longo, Sean Scully, Sol LeWitt oder Richard Serra. Auch die österreichischen Künstler Arnulf
Rainer und Maria Lassnig werden in der Schau prominent vertreten sein. Bereits seit der Gründung der
Albertina im Jahr 1776 findet das Interesse an der jeweils zeitgenössischen Kunst in der Erwerbungstätigkeit ihr
nachhaltiges Echo. In Fortsetzung dieses Interesses der ersten Stunde von ihrem Gründer Albert von Sachsen-Teschen,
unterstreicht bis heute die Sammlungs- wie auch die Ausstellungspolitik der Albertina die Affinität zur Arbeit auf
Papier in der zeitgenössischen Kunst. Damit stellt die Präsentation der eigenen Bestände zeitgenössischer Kunst eine
traditionsgebundene Kernaufgabe der Albertina dar und ermöglicht Einblicke in den jüngsten Abschnitt der
Kunstgeschichte. ÖFFNUNGSZEITEN: Täglich 10 - 18 Uhr, Mittwoch 10 - 21
Uhr Albertina - Albertinaplatz 1, 1010 Wien Tel. +43
(0)1 534 83-0; Fax: +43 (0)1 534 83-430 E-Mail: info@albertina.at - Internet: www.albertina.at
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