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Abschlusspräsentation der Schulaktion "Kulturelles Erbe. Gestalte die Zukunft"

Schülerinnen und Schüler auf kultureller Spurensuche - Bundesministerin Schmied: „Die Begeisterung unserer Kinder und Jugendlichen für unsere Geschichte und Kultur garantiert den Erhalt unseres kulturellen Erbes.“

Etwa 4000 Schülerinnen und Schüler erkundeten im Schuljahr 2010/11 mit Unterstützung von Expertinnen und Experten die Vielfalt des kulturellen Erbes und stellten Bezüge zur eigenen Lebenswelt her. Die Bandbreite reichte von der Erforschung historischer Kulturstätten über die Erkundung moderner Architektur bis hin zur Beschäftigung mit Musik, Sprache und Handwerk.

Die bundesweite Schulaktion „Kulturelles Erbe. Gestalte die Zukunft“ wurde vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur initiiert. Bildungsministerin Dr. Claudia Schmied: „Mir ist wichtig, dass unsere Kinder an Österreichs Schulen möglichst früh für unsere kulturellen Schätze sensibilisiert werden und ihnen die Bedeutung unseres wertvollen kulturellen Erbes erlebbar vermittelt wird. Die engagierten, kreativen Projektarbeiten der jungen Menschen zeigen ihren verantwortlichen Umgang mit unseren Kulturgütern. Ihre Begeisterung für unsere Geschichte und Kultur garantiert den Erhalt unseres kulturellen Erbes.“

Österreichweit wurden alle Schulen und Projektteams der schulischen Tagesbetreuung eingeladen, an der Schulinitiative teilzunehmen und Konzepte einzureichen. Die fächer-, schul- und länderübergreifende Initiative wurde mit dem Bundesdenkmalamt und der Österreichischen UNESCO-Kommission gemeinsam mit KulturKontakt Austria im Schuljahr 2004/2005 gestartet und fand im Schuljahr 2010/11 bereits zum siebenten Mal statt.

Aus den eingereichten Schulkonzepten wählte eine Fachjury 77 Projekte für eine finanzielle Unterstützung (pro Projekt bis zu € 1.500,-) aus. Die Jury bewertete neben der Intensität der inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Thema auch die Originalität und Kreativität des Projektzuganges.

Präsentation ausgewählter Schulprojekte in Wien

Die Abschlussveranstaltung zur Schulaktion „Kulturelles Erbe. Gestalte die Zukunft“ fand am 28. Juni 2011 im Audienzsaal des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur statt. Der Festakt war sowohl eine Würdigung für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer als auch eine Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch aller Beteiligten.

Bild: SC Dr Michael P Franz; Quelle: BMUKK; Foto Pia Clodi
Sektionschef Dr. Michael P. Franz (BMUKK)
bei der Eröffnungsrede

Bild: Mag. Gabriela Eschig; Quelle: BMUKK; Foto Pia Clodi
Mag. Gabriele Eschig (Generalsekretärin der Österreichischen UNESCO-Kommission)

Bild: Dr. Gabriele Trattner; Quelle: BMUKK; Foto Pia Clodi
Dr. Gabriele Trattner (BMUKK)
überreichte die Urkunden

Bild: Moderation Mag. Barbara Neundlinger; Quelle: BMUKK; Foto Pia Clodi
Mag. Barbara Neundlinger (KulturKontakt Austria)
Moderatorin

Bild: Moderation Mag. Gerhard Kowar; Quelle: BMUKK; Foto Pia Clodi
Mag. Gerhard Kowař (KulturKontakt Austria)
abschließende Worte

Auswahl 10 Projekte aus 77
Die Qualität der Dokumentation über das Projekt – schriftlich, fotografisch und bildlich – sowie die Qualität der Umsetzung und die Darstellung des Erkenntnisgewinns waren die Kriterien der Jury zur Auswahl der zu präsentierenden Projektarbeiten im Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur. Weitere Anhaltspunkte bei der Entscheidung waren fächer- und klassenübergreifendes Arbeiten, die schulübergreifende Zusammenarbeit und die Öffnung der Schule durch die Zusammenarbeit mit externen Expertinnen und Experten.

Bild: Giglachsage; Quelle: BMUKK; Foto Pia Clodi

Die Giglachsage – Eine Oper für Chor und Orchester
Private Handelsschule des Handelsschulvereins Schladming
Hauptschule I Schladming
Volksschule Schladming
Steiermark

In Schladming setzten sich Schülerinnen und Schüler der Privaten Handelsschule des Handelsschulvereins, der Hauptschule I und der Volksschule in Kooperation mit der Städtischen Musikschule mit dem kulturellen Erbe auseinander. Gemeinsam erarbeiteten sie „Die Giglachsage – Eine Oper für Chor und Orchester“, über die sie im Rahmen der Abschlussveranstaltung berichteten.

Bild: Praesentation Schule Macht Geschichte; Quelle: BMUKK; Foto Pia Clodi

Schule macht Geschichte
Volksschule Schulgasse, Lutzmannsburg
Burgenland

Kinder der Volksschule Schulgasse in Lutzmannsburg haben sich unter anderem mit den Römerausgrabungen in ihrer Umgebung beschäftigt. In Wien waren daher sechs junge „ArchäologInnen“ zu Gast, die Fundstücke vom Projekt „Schule macht Geschichte“ präsentierten.

Bild: Praesentation Viel zu erzaehlen; Quelle: BMUKK; Foto Pia Clodi

Wir werden uns viel zu erzählen haben, wenn wir uns einmal wiedersehen.
Bundesgymnasium/Bundesrealgymnasium Stubenbastei
Wien

Der Titel des Projekts „Wir werden uns viel zu erzählen haben, wenn wir uns einmal wiedersehen“ ist ein Zitat aus einem von 675 Briefen ehemaliger jüdischer Schülerinnen und Schüler des Bundesgymnasiums/Bundesrealgymnasiums Stubenbastei. VertreterInnen des Projektteams berichteten, wie sie die Auseinandersetzung mit den zwischen 1938 und 1942 entstandenen Schriftstücken erlebt haben.

Bild: Praesentation Flurnamen; Quelle: BMUKK; Foto Pia Clodi

Flurnamen im Gemeindegebiet von Neustift
Hauptschule Neustift
Tirol

Im Zentrum des Projekts von Schülerinnen und Schülern der Hauptschule Neustift standen Orts- und Flurbezeichnungen ihrer Umgebung, die mit den Jahren mehr und mehr in Vergessenheit geraten sind. Die aus Tirol angereisten Jugendlichen präsentierten die Aktivitäten im Rahmen des Projekts „Flurnamen im Gemeindegebiet von Neustift“.

Bild: Praesentation Diakritisch; Quelle: BMUKK; Foto Pia Clodi

dia-kritisches
Sonderpädagogisches Zentrum 2 Holzhausergasse
Wien

Schriftzeichen verschiedener Sprachen wurden im Projekt „dia-kritisches“ des Sonderpädagogisches Zentrums 2 in der Holzhausergasse gesammelt. Aus diesem „Zeichenpool“ wurden Zeichensätze und Wortspiele gebildet, auf Hals und Fuß projiziert und auf Postkarten publiziert,

Bild: Praesentation Mei Leibspeis; Quelle: BMUKK; Foto Pia Clodi

Mei Leibspeis‘ – fast vergessene Rezepte wiederentdeckt
Handelsakademie und Handelsschule der Stadtgemeinde Tulln
Niederösterreich

Aus der langjährigen Partnerschaft der Handelsakademie und Handelsschule der Stadtgemeinde Tulln mit dem Niederösterreichischen Landespflegeheim Rosenheim entwickelte sich ein generationenübergreifendes Projekt mit dem Titel „Mei Leibspeis' – fast vergessene Rezepte wiederentdeckt“, das dem Wiener Publikum präsentiert wurde.

Bild: Praesentation Salz Weissesgold; Quelle: BMUKK; Foto Pia Clodi

SALZ – DAS WEISSE GOLD – KULTURELLES ERBE HALLEINS
Bundesgymnasium/Bundesrealgymnasium Hallein
Salzburg

Eine essentielle Zutat beim Kochen haben die Schülerinnen und Schüler des Bundesgymnasiums/Bundesrealgymnasiums Hallein näher erforscht. In ihrem Projekt „SALZ – DAS WEISSE GOLD – KULTURELLES ERBE HALLEINS“ haben sie sich insbesondere unter Einsatz des Mediums Fotografie mit dem Thema auseinandergesetzt.

Bild: Praesentation Muehlenviertel; Quelle: BMUKK; Foto Pia Clodi

Mühl(en)viertel
Polytechnische Schule Rohrbach
Oberösterreich

Auch die Projektgruppe der Polytechnische Schule Rohrbach hat sich mit ihrer unmittelbaren Umgebung beschäftigt. Die Jugendlichen haben im Projekt „Mühl(en)viertel“ mittels Fragebogen mehr über die Mühlen der Region erfahren und u. a. verschiedene Methoden der Kraftübertragung kennen gelernt.

Bild: Praesentation Dirndl und Turnschuh; Quelle: BMUKK; Foto Pia Clodi

Dirndlgwand und Turnschuh?
Hauptschule Seekirchen
Salzburg

Woher kommt das Dirndlgwand? Wer hat es getragen? Wie hat es sich weiterentwickelt? Diesen Fragen sind die Schülerinnen der Hauptschule Seekirchen in Salzburg nachgegangen. Sie wagten auch einen Blick in die Zukunft und haben im Projekt „Dirndlgwand und Turnschuh“ eine Tracht für das 23. Jahrhundert entworfen.

Bild: Praesentation Ruinenvilla Dehnepark; Quelle: BMUKK; Foto Pia Clodi

Erhalten und Gestalten: Die Ruinenvilla im Dehnepark
Bundesrealgymnasium Linzerstraße
Wien

Jugendliche, die die Nachmittagsbetreuung des Bundesrealgymnasiums Linzerstraße besuchen, erzählten über ihr Projekt „Erhalten und Gestalten: Die Ruinenvilla im Dehnepark“ und präsentierten ihre Vorstellungen zur idealen Nutzung der Ruine, die sie gemeinsam mit Architekten visualisiert haben.

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