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Moving garden

Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium
1220 Wien, Contiweg 5 (derzeit Bernoullistraße 3)

Teilnehmerinnen/Teilnehmer
Alter: 10-11 Jahre
Anzahl: 200

Der Projektitel "Moving garden" bezieht sich einerseits auf die Situation der Schule, die derzeit in Containern untergebracht ist und nächstes Jahr nach Hirschstetten übersiedeln wird, und andererseits auf den Gesamtcharakter einer Stadt, die vielen unterschiedlichen Ansprüchen gerecht werden und sich dynamisch verändern muss. Die rasante Stadtentwicklung im 22. Bezirk, der für seine Grünflächen, Pflanzen und Blumen bekannt ist, wird im Zuge der Projektdurchführung ebenso beleuchtet, wie die sich ständig ändernden Bedürfnisse und Ansprüche der Menschen.

Im Biologieunterricht lernen die Kinder verschiedene Pflanzen kennen, züchten sie, beobachten sie und recherchieren die Bedeutung dieser Pflanzen für die Menschen einst und jetzt. In Bildnerischer Erziehung und Werkerziehung umspannen die Projektaktivitäten vielfältige Tätigkeiten vom Planlesen, Planzeichnen, Fotografieren bis hin zum Naturstudium und der Herstellung und Betreuung des eigenen "Gartens" in einem Kübel. Die Schülerinnen und Schüler entwerfen Zeichnungen und Gedichte, notieren und dokumentieren Fragen und Informationen zu ihren Pflanzen. Im Geografieunterricht werden "mental maps" der Umgebung gezeichnet und mit vorhandenen Plänen (Straßenkarte, Google Earth, Flächenwidmungs- und Bebauungspläne etc.) verglichen. Ihre Gärten können die Schülerinnen und Schüler selbst und frei von Wertungen gestalten. Neben der Erhaltung der biologischen Vielfalt wird betont, dass auch Stadtwildnis (Unkraut, Unwichtiges, Verborgenes) bedeutsam ist und die Entwicklung einer Stadt oder eines Gartens nie aufhört, sondern ein immerwährender Prozess ist.

Projektziele

  • Genaue Analyse des Stadtplans und seiner Straßennamen, um die Botanik und Geschichte des Ortes zu erforschen
  • Annäherung an den Ort und seine Landschaft in aktiver Form und Präsentation in vielfältiger Weise
  • Ein Prozess der Gestaltung und Beobachtung, nicht der Kontrolle
  • Begehungen vor Ort mit einem externen Experten, wobei Stadtentwicklung und Städtebau hautnah erlebt werden
  • Auseinandersetzung mit dem Ökosystem, Stimulierung der Kreativität, um die Vielfalt zu erhalten und zu vergrößern
  • Eine Idee des Bewahrens und Beschützens pflegen, die Verantwortung für eine Pflanze übernehmen
  • Erfassung der Bedeutung von Pflanzen für Menschen und Kulturen
  • Durch das Vorbild der Expertinnen/Experten Lust am Forschen gewinnen
  • Fibonacci-Folge kennenlernen

Involvierte externe Partnerinnen/Partner
Landschaftsarchitekt
Gartenbauschule Kagran
Naturhistorisches Museum - Botanische Abteilung

 

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