BERNARDIS
Schule: BRG Hamerlingschule, Linz, Teilnehmer/innen – Anzahl: 29, Alter: 13 – 14 Jahre
Oberst Bernardis, Beteiligter des Attentats vom 20. Juli, zeitweise wohnhaft in Linz
("Bernardis-Straße"), vom österreichischen Bundesheer und auch vielen Bürger/innen lange Zeit geächtet, hat jüngst eine
gewisse Rehabilitation erfahren.
Wie ist heute die Einstellung der Linzer/innen und des Bundesheeres zu Bernardis? Wie hoch ist der
Bekanntheitsgrad? Wie ist die Einstellung zu Denkmälern oder Gedenktafeln mit seinem Namen?
Die Intention des Projekts ist, den Schülern/innen eine kritische Einstellung zu Totalitarismus in jeder Form
zu vermitteln. Die Schüler/innen sollen sich mit dem NS-Regime, dem Widerstand gegen das Regime, insbesondere den
Ereignissen des 20. Juli auseinander setzen und die Frage des Tyrannenmordes diskutieren. Sie sollen
auch Meinungen aus der Bevölkerung und des Militärs dazu erfragen und auswerten.
Methoden: Recherchen, Interviews, Befragungen Präsentation: Filmische Dokumentation,
Ausstellung an der Schule, Bericht auf Schulhomepage
Zeitl. Rahmen: Februar – April 2005
Involvierte externe Partner/innen: - Institut für Zeitgeschichte Linz, Studienbibliothek
- Militärkommando OÖ - Stadtarchiv Linz
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