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Reingers gibt Vollgas. Flachs, Hanf und Haarstube: Belebung des kulturellen Erbes aus touristischer Sicht für die Gemeinde Reingers, Niederösterreich

Schule: HBLA für Tourismus und wirtschaftliche Berufe, Wien, Teilnehmer/innen – Anzahl: 24, Alter: 17 – 19 Jahre


Anbau und Verarbeitung von Flachs und Hanf waren in der Gegend um Reingers (oberhalb von Gmünd) sehr verbreitet. Davon zeugen sog. Haarstuben und in Bauernhöfen erhaltene Geräte zur Flachserzeugung. Durch den neuerlichen Anbau von Hanf und der musealen Aufbereitung wurde an diese Tradition angeknüpft.
Neben der Positionierung als Hanfdorf sollen weitere kulturell/touristische Angebote überprüft werden.
Mit einer Befragung der Bevölkerung soll ein valides Stimmungsbild erhoben werden. Diese werden durch Interviews der Tourismusverantwortlichen und Entscheidungsträger/innen ergänzt. Über „Zeitzeugen“ und Expert/innen wollen wir uns ein verlässliches Bild über Reingers und den Hanfanbau machen. Dabei soll auch die Zukunft von Hanfprodukten zur Sprache kommen.

Phase 1: Arbeiten im Vorfeld: Themenrecherchen - Einbindung von Expert/innen - Entwicklung der Fragebögen - Dialog mit Bürgermeister Erich Frasl und Tourismusverantwortlichen über eine elektronische Plattform (Discussion Board).
Phase 2: Arbeiten in Reingers vom 30. März bis 02. April 2005: Briefing durch die Entscheidungsträger/innen - Befragungen der Bevölkerung - Experteninterviews mit Zeitzeug/innen – Strategieentwicklung - Ideen zur Umsetzung; Aktions- und Maßnahmenplan.
Phase 3: Präsentation der Vorschläge am 02. April 2005: Neben der Bevölkerung werden Verantwortliche aus dem Bereich Politik, Tourismus und Kultur anwesend sein.
Phase 4: Einarbeiten der Feedbacks, abschließende Dokumentation: Präsentation mit kurzem Bericht.

Das Projektkonzept wurde von den Schüler/innen selbst verfasst und eingereicht, eine Schülerin ist Kontaktperson.

Zeitl. Rahmen: Jänner – Mai 2005

Involvierte externe Partner/innen:
- keine genaueren Angaben dazu (vgl. oben)

 

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