Das blieb vom jüdischen Wien
Schule: GRG 1, Stubenbastei, Wien, Teilnehmer/innen – Anzahl: 18, Alter: 14 Jahre
Die Idee zu dem fächer- und länderübergreifenden Projekt entstand auf einem bilateralen
Seminar unter dem Titel "Wissenschaftliche und pädagogische Dimensionen des Holocaust", an dem auch Lehrerinnen und
Lehrer aus Ungarn und Österreich teilnahmen. Im Schuljahr 2004 / 2005 begeben sich Schülerinnen und
Schüler der Lauder Javne Schule in Budapest und des Gymnasiums Stubenbastei in Wien jeweils in ihrer Stadt auf
Spurensuche jüdischen Lebens, um ihre gesammelten Erfahrungen anschließend auszutauschen.
Ziel ist die Auseinandersetzung mit dem jüdischen Alltag, den Festen und der Kultur, wobei der Bogen von der
Zeit vor dem Nationalsozialismus in die Gegenwart gespannt wird. Die Ergebnisse werden für die andere Schülergruppe
aufbereitet und bei den gegenseitigen Besuchen präsentiert. Ziele des Projektes: •
Auseinandersetzung mit dem jüdischen Leben in Wien vor 1938 • Einbettung des Themenkreises in
historische Abläufe • Intensive Auseinandersetzung mit der jüdischen Kultur •
Gegenüberstellung mit dem jüdischen Leben in Wien der Gegenwart • Vergleich mit der Situation in
Budapest • Auseinandersetzung mit Architektur dieser Zeit
Ein Bildband soll diese Arbeit künstlerisch dokumentieren.
Zeitl. Rahmen: Schuljahr 2004/05; abschließende Buchpräsentation Herbst 05
Involvierte externe Partner/innen: - Überlebende - Vertreter der "zweiten und
dritten Generation" - Leiter der Holocaust Gedenkstätte in Budapest - Museumspädagogin
am Jüdischen Museum Wien - Absolvent der Stubenbastei
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