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ein dunkler stein auf der brücke erzählt - dunkelheit. lernen aus der geschichte - vielfalt bereichert

Volksschule
4481 Ansfelden, Anton Brucknerstraße 10

Teilnehmerinnen/Teilnehmer
Alter: 9-11 Jahre
Anzahl: 57

Die Volksschule veranstaltet für die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen jedes Jahr einen "Geh-Denktag" als demokratiepolitischen Schwerpunkt. Im Schuljahr 2009/10 findet ein "Geh-denken" an den Todesmarsch der ungarischen Jüdinnen und Juden in Ansfelden statt. So können die Kinder aus der Geschichte für ihre Zukunft lernen. Die bewusste Wahrnehmung und Reflexion soll alltäglichen Radikalismen und Menschenverachtung entgegenwirken.

Der Fokus bei der Umsetzung des Projekts liegt auf Sprache und Musik. Dazu bringt ein Workshop mit den Melodien der Harfe jüdische Märchen und Musik ins Klassenzimmer. Mit Orff-Instrumenten drücken die Schülerinnen und Schüler Gedanken, Gefühle, Ereignisse aus und lernen im Nationalsozialismus verbotene Musik kennen. Die Auseinandersetzung mit dem Thema passiert in den Fächern Sachunterricht, Musik, Deutsch, Religion und Bildnerische Erziehung durch Arbeiten mit literarischen Texten, diversen Medien, Ton, Steinen und Acryl.

Projekthöhepunkt ist das "Geh-denken" im April unter Einbindung von Eltern sowie politischen Vertreterinnen und Vertretern. Der Weg führt von der Schule zur Kremsbrücke, wo die Kinder die vorbereiteten Gedenksteine niederlegen und die Anwesenden durch Musik, Lyrik und Erzählungen einbinden.

Projektziele

  • Bekannte Gedenkorte in sensibler Weise erleben
  • Kulturelle Vielfalt als Bereicherung
  • Förderung von Toleranz
  • Geschichte in Bezug zur Lokalgeschichte, Demokratie, Menschenrechtserziehung und Politik erleben
  • Kennenlernen von jüdischen Ritualen und Bräuchen

Involvierte externe Partnerinnen/Partner
Stadtgemeinde Ansfelden
Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit
Elternverein
Pfarre Ansfelden
Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Institut für Fortbildung Linz

 

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