Gefährdetes Handwerkswissen der Waldbauern im südlichen Niederösterreich
Landwirtschaftliche Fachschule 2831 Warth, Aichhof 1
Teilnehmerinnen/Teilnehmer Alter: 16 Jahre Anzahl: 30
Das Wissen um die Herstellung von gebundenem Holzgeschirr für den täglichen Gebrauch ist schon beinahe verloren
gegangen. Es gibt noch vereinzelt Personen, welche sich an die Arbeit der Großeltern im Bereich der Schaffel- und
Bottichbinderei erinnern können. Die Jugendlichen wollen daher die Erinnerung an dieses Handwerk wieder
beleben. Die Schülerinnen und Schüler befragen die Großeltern und/oder die Urgroßeltern über die
Herstellung von Holzgeschirr im eigenen landwirtschaftlichen Betrieb. Zeitzeuginnen/Zeitzeugen werden
interviewt, welche noch über altes Wissen zu diesem Thema verfügen bzw. selbst das Handwerk ausgeübt haben. Ausgewählte
Bücher dienen zur Erforschung schriftlich überlieferten Wissens. Die Daten werden in schriftlicher Form
zusammengefasst und dienen als Vorlage zur Ausarbeitung von Arbeitsplänen für den Nachbau von altem
Holzgeschirr. Unter Anleitung eines Bindermeisters werden dann alte Holzgeschirre
nachgebaut. In weiterer Folge werden die Ergebnisse in einem „Kulturerbe-Zimmer“ in der
Landwirtschaftlichen Fachschule der Öffentlichkeit präsentiert. Zur Eröffnung werden der Schäfflertanz
und das Binderlied aufgeführt.
Projektziele - Gefährdetes Handwerkswissen wieder aufleben lassen
- Dokumentation der Informationen zur Nachhaltigkeit der Projektarbeit
- Nachbauten der Holzgeschirre der Bevölkerung in Form einer Ausstellung präsentieren
Involvierte externe Partnerinnen/Partner Absolventenverband Bucklige Welt und
Umgebung
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