Körperkunst
Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium 1210 Wien, Franklinstraße 26
Teilnehmerinnen/Teilnehmer Alter: 11-16 Jahre Anzahl: 200
Wenn das Auge auf Reisen geht, sieht es in den verschiedenen Ländern die unterschiedlichsten Ausdrucksformen:
z. B. wie Menschen ihre Körper schmücken. Dieses immaterielle Kulturerbe ist durch gegenseitige Beeinflussung einem
steten Wandel unterworfen. Traditionen und ihre Umformungen in den Bereichen der Körperbemalung,
Tätowierung und Mode werden anhand von Beispielen verstanden und nachvollzogen. So brachten z. B. die
Seefahrer die Tätowierungen der Südsee-Insulaner nach Europa, wodurch sie ein fixer Bestandteil der westlichen
(Körper)Kunst im 20. Jahrhundert wurden. Weiters beschäftigen sich die Jugendlichen mit der Funktionalität und Form von
Bekleidung und wie diese multifunktional umgewandelt werden könnten. Die Ergebnisse dieses Projektes
werden in Form einer Ausstellung in der Schule präsentiert.
Projektziele - Erörterung des Begriffs "Kulturelles Erbe", immaterielles Kulturerbe und Welterbestätten
- Auseinandersetzung mit verschiedenen Arten des Umgangs mit dem Körper in der Kulturgeschichte
- Grenzüberschreitungen der Körperkunst und deren kulturelle Bedeutung und Funktion erörtern und
diskutieren
- Auseinandersetzung mit wissenschaftlichem Arbeiten und neue wissenschaftliche und künstlerische Berufe
kennenlernen
- Einzel- und Gruppenarbeit fördern
Involvierte externe Partnerinnen/Partner Grafiker und Kulturanthropologe Uni Wien
und Graz Kostümbildnerin Bildender Künstler
|