Erinnerungskultur im Jahr 1978 im Vergleich Israel und Österreich
Höhere Bundeslehranstalt für Mode und Bekleidungstechnik sowie für künstlerische Gestaltung 1160 Wien, Herbststraße 104
Teilnehmerinnen/Teilnehmer Alter: 15 Jahre Anzahl: 17
Zwei Beispiele von Denkmälern werden den Schülerinnen vorgestellt, sie stammen aus dem Entstehungsjahr 1978,
also der "Halbzeit" zwischen der Gründung Israels 1948 und heute. Es handelt sich dabei um das "Yad Vashem - Janusz
Korczak und die Ghetto Kinder"-Denkmal von Boris Saktsier in Jerusalem und das "Andreas Hofer Denkmal", konzipiert von
Clemens Holzmeister und ausgeführt von Jakob Adlhart. Dabei werden Fragen bearbeitet wie etwa: Wer
erinnert an was? Wie sehen die historischen Zusammenhänge aus? Worauf nehmen die Denkmäler Bezug? Warum wurden die
Denkmäler errichtet? Wer ist ein Held? Welche Funktion hat die Heldenverehrung? Wie wurden die Denkmäler gestaltet? Wie
viele Besucher kommen dorthin? Welche Rituale gibt es rund um diese Denkmäler? Auch eine Exkursion in
den Römersteinbruch St. Margarethen im Burgenland wird die Schule unternehmen, wo Steinskulpturen von international
tätigen Bildhauerinnen und Bildhauern, darunter auch von israelischen Bildhauern, stehen. Hier sollen eine Führung und
ein Gespräch mit einer/einem Künstlerin/Künstler stattfinden und auch über die aktuelle Lebenssituation in Israel mit
einer/einem israelischen Staatsbürgerin/Staatsbürger diskutiert werden. Zum Abschluss entwerfen die
Jugendlichen ein eigenes Denkmal zum Thema Israel und gestalten dazu ein Modell.
Projektziele - Sensibilisierung der Schülerinnen für gesellschaftliche Prozesse in Israel und Österreich
- Verständnis für gesellschaftliche Eigenheiten und Wertsysteme in Israel und Österreich fördern
- Anknüpfungspunkte und Gegenwartsbezüge zum Thema "Denkmal" und den beiden Ländern herstellen
können
- Verbindung von Denkmälern - Erinnern - Heldentum
- Kreatives Entwerfen einer eigenen Skulptur bzw. eines Modells dazu
Involvierte externe Partnerinnen/Partner Künstlerin/Künstler
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