Abschlusspräsentation der Schulaktion "Kulturelles Erbe. Tradition mit Zukunft"
Bundesministerin Schmied zeichnet junge Denkmalschützerinnen und Denkmalschützer aus
Im Rahmen der Schulaktion "Kulturelles Erbe. Tradition mit Zukunft" setzten sich mehr als 2.800 Schülerinnen
und Schüler aller Schularten und Altersklassen aus ganz Österreich mit Denkmalen, gebautem Erbe und Naturdenkmalen
auseinander. Im Jahr des interkulturellen Dialogs stand das immaterielle Erbe im Vordergrund. Immaterielles Erbe
umfasst jene Ausdrucksformen wie Sprache, Religion und Musik, die von Generation zu Generation weitergegeben und immer
wieder neu gestaltet werden. Die Schulaktion des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur wurde von
KulturKontakt Austria (KKA) organisiert und fand in Kooperation mit dem Bundesdenkmalamt und der Österreichischen
UNESCO-Kommission (ÖUK) statt. Unterrichtsministerin Dr. Claudia Schmied: "Ich will mit dieser Initiative Schülerinnen
und Schüler bestärken, nach Denkmalen ihres kulturellen Erbes zu suchen und verloren geglaubte Spuren sichtbar zu
machen. Im ‛Europäischen Jahr des interkulturellen Dialogs‛ freue ich mich besonders über die vielen Projektarbeiten,
die sich mit immateriellem Erbe und interkulturellen Aspekten beschäftigen."
Abschlusspräsentation der Schulaktion "Kulturelles Erbe" Bei der Präsentation im
Audienzsaal des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur am 10. Juni 2008 stellten 10 der 65 Schulen, die
von einer Fachjury für eine finanzielle Unterstützung (pro Projekt bis zu € 1.500,-) ausgewählt wurden, die Ergebnisse
ihrer Projektarbeit vor. Um den Schulen möglichst großen Freiraum bei der Themenwahl einzuräumen, wurde der Begriff
Denkmal sehr weit gefasst und schloss Welterbestätten ebenso ein wie lokale und regionale Kultur- oder Naturdenkmale
sowie das immaterielle Erbe.
Auswahl 10 Projekte aus 65
Die Qualität der Dokumentation über das Projekt - sowohl schriftlich, fotografisch und bildlich - aber auch die
Qualität der Umsetzung und die Darstellung des Erkenntnisgewinns waren die Bewertungskriterien für die Jury bei der
Auswahl der zu präsentierenden Projektarbeiten im Unterrichtsministerium. Weitere Anhaltspunkte für die Auswahl waren
das fächer- und klassenübergreifende Arbeiten, die schulübergreifende Zusammenarbeit und die Öffnung der Schule durch
die Zusammenarbeit mit externen Personen in der Region.
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Sektionschef Dr. Michael P. Franz (BMUKK) bei der Eröffnungsrede
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Hofrat Dr. Andreas Lehne (Bundesdenkmalamt)
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Dr. Kurt Wagner (KulturKontakt Austria)
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Projekte zur Bewusstseinsbildung des Kulturerbes Die Vielfalt des Begriffes
"Kulturelles Erbe" spiegelte sich in den dargebotenen Projekten wider. Sowohl bauliche Denkmale, wie Industrieanlagen,
Bildstöcke und Schlösser, als auch immaterielle Kulturgüter, wie traditionelles Handwerk, Feste und Bräuche,
kulinarische Traditionen etc., wurden als Projektthemen ausgewählt.
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Mag. Gabriele Bauer (KulturKontakt Austria) Moderatorin
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Dr. Sirikit Amann (BMUKK) überreichte die Urkunden
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Beispiele
Joseph Mildner - gefertigt in Gutenbrunn
Die Schülerinnen und Schüler der
Volksschule Martinsberg nahmen den Jahrestag des 200. Todestages Joseph Mildners zum Anlass, sich mit dem Meister der
Technik der Zwischenglasvergoldung auseinanderzusetzen. Gemeinsam gestalteten sie auf Fensterflügeln alter Holzfenster
ihre eigenen Portraits aus Glas in der "Zwischenglasvergoldung". Die Fensterflügel wurden anschließend verkabelt und
beleuchtet im Park vor der Schule aufgestellt.
IsraelImpact 60Y08 (ISRAEL BE´LIBI - ISRAEL IN MY HEART)
IsraelImpact ist eine
gezielte Annäherung an den Staat Israel und seine Menschen, seine Traditionen und Kultur, seine Geschichte in der
Vergangenheit und Gegenwart. Bei einem Besuch des Jüdischen Museums Hohenems setzten sich die Jugendlichen mit dem
kulturellen Erbe, Traditionen und Bräuchen des Judentums auseinander und entwickelten - in der Auseinandersetzung mit
der zeitgenössischen israelischen Kunst - eigene Tanzkreationen und bildnerische Kunstwerke.
Architekturführer mit österreichischen Briefmarken
Die Schülerinnen und Schüler
der HTL Villach beschäftigten sich in diesem Projekt mit bekannten österreichischen Bauwerken, wie sie auf Briefmarken
zu finden sind. Sie organisierten und gestalteten dazu eine Ausstellung, einen Handkalender und einen Touch-Screen mit
Hilfe der Blue-Tooth-Technik. Geplant ist, die Software für den Touch-Screen an allen Flughäfen in ganz Österreich als
Erstinformation für ankommende Touristinnen und Touristen zur Verfügung zu stellen.
Teilnehmende Schulen bei der Abschlussveranstaltung: Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium 15 in Wien, Volksschule 22 Ponfeld Klagenfurt, Bundeshandelsakademie "HAK
International Klagenfurt", Berufsschule für Chemie, Grafik und gestaltende Berufe
in Wien, Odilien-Institut - Berufliche Lehranstalt für Sehbehinderte und Blinde
Graz, Volksschule Martinsberg in Niederösterreich,
Bundesgymnasium, Bundesrealgymnasium und Bundesaufbaugymnasium Puechhaimgasse Horn in
Niederösterreich, Polytechnische Schule Wien 3, Hauptschule Rankweil Ost in Vorarlberg, Höhere technische Bundeslehr-
und Versuchsanstalt Villach.
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Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium 15 in Wien
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Volksschule 22 Ponfeld Klagenfurt
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Bundeshandelsakademie "HAK International Klagenfurt"
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Berufsschule für Chemie, Grafik und gestaltende Berufe in Wien
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Odilien-Institut - Berufliche Lehranstalt für Sehbehinderte und Blinde Graz
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Volksschule Martinsberg in Niederösterreich
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Bundesgymnasium, Bundesrealgymnasium und Bundesaufbaugymnasium Puechhaimgasse Horn in Niederösterreich
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Polytechnische Schule Wien 3
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Hauptschule Rankweil Ost in Vorarlberg
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Höhere technische Bundeslehr- und Versuchsanstalt Villach
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