kulturleben.at Sektion Kultur

HOMESCHULE & JUGENDSchuleWien-Aktion / Erweiterungsprog.


Erweiterungsprogramm der Wien Aktion

Politisches Wien

Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes
1010 Wien, Wipplingerstraße 8, Altes Rathaus, Stiege 3, Tel.+43/1/ 228 946 9/ 319; www.doew.at [»http://www.doew.at/]
Die Ausstellung „Der österreichische Freiheitskampf 1934 bis 1945“ hat zwei Hauptziele: Aufklärung über Wesen, Entstehung und Bekämpfung des Faschismus sowie Förderung eines demokratischen österreichischen Nationalbewusstseins. Kurztexte und sehr viele Fotomontagen schildern die politische Situation Österreichs von 1918 bis 1945 sowie das teilweise Weiterbestehen faschistischen und rassistischen Gedankengutes bis in die Gegenwart.

Internationales Zentrum (UNO-City)
1220 Wien, Kaisermühlen, Wagramer Str. 5,Checkpoint 1, Tel. +43/1/260 60-3328; www.un-info.at [»http://www.un-info.at]
Das „Internationale Zentrum“ in Wien dient den Vereinten Nationen als dritter Amtssitz neben New York und Genf mit den Schwerpunktprogrammen zur Bekämpfung des Drogenmissbrauchs und der internationalen Kriminalität sowie zur friedlichen Nutzung des Weltraums. 1957 wählte die IAEA (Internationale Atomenergie-Organisation) Wien zu ihrem Hauptquartier, zehn Jahre später folgte die UNIDO (Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung), der ebenfalls kostenlos ein Amtssitz zur Verfügung gestellt wurde. Vorübergehend war bis 1997 dort auch das UNO-Hilfswerk für Palästinaflüchtlinge im Nahen Osten
(UNRWA) untergebracht. Heute arbeiten in der UNO-City etwa 4000 Angestellte aus mehr als 120 Ländern.

Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
1010 Wien, Minoritenplatz 8, Tel. +43/1/501150; www.bmeia.gv.at [»http://www.bmeia.gv.at]
Nach 286 Jahren am Ballhausplatz hat das Außenministerium im Februar 2005 eine neue Adresse bekommen: Minoritenplatz 8. Die unter dieser neuen Anschrift zusammengefassten Gebäude Herrengasse 11 und 13, von denen das erste für die Niederösterreichische Statthalterei gebaut wurde, das zweite – das ehemalige Niederösterreichische Landhaus – zu den ältesten und bedeutendsten staatlich– politischen Schauplätzen der Geschichte Österreichs zählt, haben beide Bezüge zur Außenpolitik. Die Kompetenzen des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten sind breit gefächert. Neben der im Rahmen der bilateralen Diplomatie wahrzunehmenden Aufgaben nimmt der Aspekt der multilateralen Diplomatie in den letzten Jahren eine immer größere Bedeutung ein. Im Mittelpunkt steht die Mitgliedschaft Österreichs in der Europäischen Union. Schülerinnen und Schülern werden über den Österreichischen Weg in die und die Funktionsweise und Aufgaben der EU, sowie über die Arbeitsweise des Hauses informiert.

Historisches Wien

Schönbrunn einmal anders
Eintauchen in das Alltagsleben der Schlossbewohner/innen! Kinder träumen oft davon in Gewänder und Rollen der Kinder von damals zu schlüpfen und in vergangene Zeiten einzutauchen. Im Westflügel des Schlosses ist ein neuer, speziell auf Kinder und Familien zugeschnittener "Mitmach-Bereich" der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Das authentische Erleben des imperialen Alltages und das "Ergreifen" stehen im Vordergrund, ebenso gezielte Hintergrundinformationen für Erwachsene.

Spanische Hofreitschule
1010 Wien, Michaelerplatz 1 Tel. +43/1/533 90 32; www.srs.at [»http://www.srs.at/]
Der wohl schönste Reitsaal der Welt und die einzige Institution, in der die klassische Reitkunst in der Rennaissancetradition der "Hohen Schule" seit über 425 Jahren lebt und unverändert weiter gepflegt wird. Die Lipizzaner gelten als älteste Kulturpferderasse der Welt. Sie sind aus spanischem, italienischem und orientalischen Blut gezüchtet, gutmütig, lebhaft und vollendet in Körperbau und Grazie. Ihren Namen haben sie aus dem slowenischen Dorf Lipica, in dem 1580 das k.u.k Hofgestüt mit spanischen Pferden gegründet wurde. Die täglich öffentliche Morgenarbeit von 10.00 - 12.00 Uhr ist das intensive Training der Hengste und ihrer Bereiter und gipfelt in der höchsten Präzision und Noblesse der Darbietungen in den Galavorführungen.

Modernes Wien

Flughafen Wien-Schwechat
Rund 2050 Mitarbeiter beschäftigt die Flughafen-Wien-AG. Insgesamt sind am Flughafen bereits zirka 11.000 Beschäftigte tätig, 10 km2 Fläche sind zu verwalten. Der Flughafen entspricht in seiner Infrastruktur einer mittleren Stadt. 2002 wurden 11,9 Millionen Passagiere abgefertigt, das ist ein Zuwachs von 1,4 Prozent gegenüber 2001. Eine Besichtigungstour bietet Einblick in den Betrieb hinter den Kulissen: Busfahrt durch das Betriebsgelände mit Erklärungen – Treibstofflager, Ver- und Entsorgungseinrichtungen, Zentralwerkstätte, General-Aviation-Center, Flughafenfeuerwehr, Luftfrachtumschlagsanlagen, Flugzeugabfertigung.
www.viennaairport.at [»http://www.viennaairport.at/ ]

Wien Energie Wienstrom - Kraftwerk Simmering
1110 Wien, 1. Haiderquerstraße 1 Tel. +43/1/4004-70075
Im langjährigen Durchschnitt wird etwa die Hälfte der in der Region Wien benötigten elektrischen Energie direkt in Wien erzeugt. Bei der Simmeringer Lände befindet sich das Kraftwerk Simmering - der wichtigste Kraftwerksstandort Wiens. Auf diesem Areal produzieren 2 kombinierte Gas- und Dampfturbinenkraftwerke Strom und Fernwärme gleichzeitig. Beide Kraftwerke nutzen den eingesetzten Brennstoff dadurch sehr effizient. Nach der Erneuerung des älteren der beiden Einheiten wird ab Ende 2008 sogar eines der effizientesten Kraftwerke Europas zur Verfügung stehen.
Weiters findet sich auf dem Areal Europas größtes Wald-Biomassekraftwerk. Biomasse ist ein erneuerbarer Energieträger, der sozusagen vor der Haustüre nachwächst. Im Wald-Biomassekraftwerk wird reinstes Holz ohne Produktion neuer Schadstoffe in Strom und Wärme umgewandelt. Im Vergleich zu einem konventionellen thermischen Kraftwerk werden so rund 144.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart. Insgesamt spart die Wien Energie durch die kombinierte Strom- und Fernwärmeproduktion und durch die Müllverbrennung jährlich sogar ca. 2,6 Millionen Tonnen CO2 ein.

Verkehrsleitzentrale der Wiener Polizei, 1090 Wien, Schlickplatz 6, Rossauer Kaserne
Der Verkehrsleitzentrale obliegt die zentrale Verkehrssteuerung und -überwachung sowie das Sammeln, Auswerten und Weitergeben von Verkehrsinformationen. Ein Großteil der Ampelanlagen der Bundeshauptstadt ist an die Verkehrsleitzentrale angeschlossen und können somit zentral gesteuert werden.

Der „KURIER“
Am 18. Oktober 1954 erschien zum ersten Mal die Tageszeitung "Neuer KURIER". Sie war der Nachfolger des "Wiener Kurier", den der amerikanische Informationsdienst in Österreich seit August 1945 herausgab, um die Österreicher in Sachen Demokratie zu bilden. Heute greifen rund 750.000 Leserinnen und Leser (Mediaanalyse) täglich zum KURIER.
Für die journalistischen Inhalte ist die Redaktion mit rd. 300 Personen, davon 200 Journalistinnen und Journalisten, verantwortlich, die in der Hauptredaktion in Wien und in den Bundesländer-Redaktionen tätig sind. An sieben Tagen in der Woche werden Nachrichten, Meldungen, Kommentare, Reportagen, Interviews und vieles mehr produziert, um die Leserinnen und Leser mit Neuigkeiten aus aller Welt versorgen zu können. Unzählige Agenturmeldungen und Agenturbilder müssen gesichtet werden, um aus der Nachrichtenfülle für die Leserinnen und Leser einen interessanten Mix zusammenstellen zu können. Der Redaktionstag erstreckt sich dabei von ca. 9.00 Uhr bis 23.30 Uhr. 13 verschiedene KURIER-Ausgaben werden täglich produziert.
Der KURIER bietet im Zuge eines Redaktionsbesuches die Möglichkeit, den Weg vom Ereignis bis zur Nachricht zu verfolgen, hinter die Kulissen des Redaktionsbetriebes zu blicken und Fragen rund um die Themen "Tageszeitungen" und Journalismus beantwortet zu bekommen.
Die Redaktions-Führung dauert ca. 1,5 Stunden und ist mit keinerlei Kosten verbunden. Gedruckt wird der KURIER im Mediaprint-Druckzentrum in Wien-Inzersdorf. Die Druckerei zählt zu den modernsten und größten in Europa. Die Druckerei bietet, so wie die KURIER-Redaktion, ebenfalls die Möglichkeit für Betriebsbesichtigungen. Diese Führungen dauern zwischen 1 und 1,5 Stunden.

Museen und Sammlungen

Als ehemalige Residenzstadt des Habsburger-Imperiums verfügt Wien über einen enormen Reichtum an Museen und Sammlungen. Neue Einrichtungen wie das Museumsquartier ergänzen dieses historische Erbe bis zur Moderne.

Albertina
1010 Wien, Albertinaplatz 3, Tel. +43/1/534 83–0, tägl. 10.00 – 18.00 Uhr; www.albertina.at [»http://www.albertina.at]
Die Albertina, benannt nach ihrem Begründer Herzog Albert von Sachsen Teschen, zählt zu den bedeutendsten und umfassendsten Sammlungen grafischer Kunst. Das seit 1920 staatliche Museum besitzt rund 60.000 Zeichnungen und annähernd eine Million druckgrafischer Blätter aller Epochen und Stile, darunter weltberühmte Werke von Dürer, Raffael, Leonardo, Michelangelo, Rembrandt, Rubens, Werke des Biedermeier, des Jugendstils und des Expressionismus.

Bank Austria Kunstforum
1010 Wien, Freyung 8, TeI. 01/ 537 33 26, Fax: 01/ 537 33 18; www.bankaustria-kunstforum.at [»http://www.bankaustria-kunstforum.at/]
Montag bis Sonntag 10 bis 19 Uhr, Freitag 10 bis 21 Uhr
Warum ist ein Bild so wertvoll, obwohl man nichts darauf erkennen kann? Ob Sonne oder Nebel, warum ist die Landschaft in vielen Bildern trotzdem verschwommen? Ist ein Bild originell? Aber ist es auch das Original? Was haben geometrische Formen in einem Gesicht verloren? Wie malt man ein Rennauto, das vorbeiflitzt? Kann man Farben zum Klingen bringen? Können sich Bilder
bewegen? Und wie kann aus lauter Punkten oder Farbklecksen ein Bild entstehen? Kommt zu uns ins BACA Kunstforum, und wir werden diesen Fragen gemeinsam auf den Grund gehen!
Im Zentrum der Ausstellungen des BA-CA Kunstforums steht die Vermittlung der Klassischen Moderne ebenso wie der Kunst nach 1945. Neben Werken internationaler Künstler/innen werden regelmäßig Ausstellungen zu österreichischer Gegenwartskunst gezeigt. Vier Wechselausstellungen jährlich zur bildenden Kunst.

Bild: Belvedere, Quelle: BMUKK

Bild: Belvedere, Quelle: BMUKK

Belvedere
1030 Wien, Prinz-Eugen-Str. 27, Tel. +43/1/795 57-0; www.belvedere.at [»http://www.belvedere.at/]
Das Belvedere ist das Museum mit der besten und reichhaltigsten Sammlung österreichischer Kunst – vom Mittelalter bis in unsere Gegenwart. Sie ist in vier Teile gegliedert:
1. In der ehemaligen Orangerie (vom Rennweg 6 zugänglich) befinden sich Meisterwerke der österreichischen Kunst des Mittelalters.
2. Im Unteren Belvedere (ebenso vom Rennweg 6 zugänglich) sind Werke der österreichischen Barockkunst ausgestellt (Paul Troger, F. A. Maulbertsch, G. R. Donner, F. X. Messerschmidt).
3. Im Oberen Belvedere (von der Prinz-Eugen-Straße 27 zugänglich) können Meisterwerke der österreichischen Kunst vom 18. Jahrhundert bis in die Moderne (umfangreichste Sammlung F. G. Waldmüllers, Gustav Klimt, Egon Schiele etc.) besichtigt werden.
4. Gustinus Ambrosi-Museum, Atelier im Augarten (Wien 2, Scherzergasse 1 A, Tel. +43/1/216 40 24)
In unmittelbarer Nachbarschaft und eingegliedert in den Baukomplex des Ambrosi-Museums befindet sich das Atelier im Augarten, das seit einigen Jahren als Dependance des Belvedere als Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst genützt wird.
Außerdem präsentiert das Museum im Oberen Belvedere Werke der europäischen, vor allem deutschen und französischen Kunst – von der Romantik bis zum Expressionismus (Van Gogh, Monet, C. D. Friedrich).

Botanischer Garten, 1030 Wien, Rennweg 14; www.botanik.univie.ac.at [»http://www.botanik.univie.ac.at/hbv/deutsch/hbvdtsch.htm ]
April bis Oktober ab 9 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit. Führungen im Freiland ganzjährig möglich, im Glashaus eingeschränkt (max. 15 Personen gleichzeitig; im Winter nur Dienstag und Mittwoch 10 bis 15 Uhr). Nach Vereinbarung (Dr. W. Niel, Tel. +43/1/718 09 20; E-Mail: waltraud.niel@utanet.at) werden auch Führungen zu einem selbst gewählten Thema durchgeführt.
Der Botanische Garten der Universität Wien ist eine Gründung Kaiserin Maria Theresias (1754). Heute werden hier mehr als 9000 verschiedene Pflanzenarten gezeigt, darunter heimische und tropische Nutzpflanzen, Sumpf- und Wasserpflanzen, „lebende Steine“, Insekten fressende Pflanzen und die größte Kakteen- und Sukkulentengruppe Österreichs.

Ephesosmuseum
1010 Wien, Neue Burg 1,Tel. +43/1/525 24-0, tägl. außer Dienstag 10.00 bis 18.00 Uhr
Als um die Jahrhundertwende österreichische Archäologen in Ephesos die bisher imponierendsten Zeugnisse einer längst vergangenen Kulturepoche ans Tageslicht beförderten, machte ihnen der dort ansässige Herrscher ihre Funde zum Geschenk. Die ausgestellten Objekte haben zum Teil gewaltige Ausmaße. Ein 8 x 4 Meter großes Modell des antiken Ephesos bestärkt den Eindruck von Größe und Pracht dieser einst so bedeutenden Stadt. Von einem achteckigen Grabmalbau ist ein von zwei Säulen umfasster 15 Meter hoher Sektor ausgestellt. Unter den Skulpturen ist die Statue eines 1,91 Meter großen Athleten im wahrsten Sinne des Wortes „hervorragend“, sie wurde aus 234 Bruchstücken mühevoll zusammengesetzt.

Erzbischöfliches Dom- und Diözesanmuseum
1010 Wien, Stephansplatz 6, Tel. +43/1/51 552-3599
Betrachtet man den Stephansdom als Zentrum der sakralen Kunst, so darf man das benachbarte Dommuseum nicht auslassen: Im so genannten Zwettler Hof kommen die Freunde ausgesuchter Kirchenreichtümer auf ihre Rechnung. Das Museum zeigt eine wertvolle Gemäldegalerie (von der Gotik bis zum 19. Jahrhundert), viele Plastiken und die Zeugen einer ehemals blühenden Goldschmiedekunst (Monstranzen). Von besonderer Bedeutung ist das Bild Herzog Rudolfs IV., das erste Porträt, das nördlich der Alpen gemalt worden ist (um 1365).

ESSL MUSEUM
Kunst der Gegenwart
An der Donau-Au 1, 3400 Klosterneuburg, Tel. +43/02243/37050 150, E-Mail: anmeldung@essl.museum
Das Essl Museum ist Österreichs größtes Privatmuseum für zeitgenössische Kunst. In keinem anderen Haus lässt sich, abseits der Großstadthektik, Kunst so genussvoll erfahren. Aus der 6000 Werke umfassenden Sammlung werden ständig ca. 400 präsentiert. Die lichte Weite der Museumsarchitektur, die spannenden Zugänge zur Kunst, das lustvolle Erproben der eigenen Kreativität im Atelier, all das macht den Ausflug zur Kunst im Essl Museum zu einer ganzheitlichen, genussvollen Erfahrung. Das Team der Kunstvermittlung bietet Ihnen Führungen durch die Sammlung und die aktuellen Ausstellungen und dazu einen Atelierbesuch. Die Kosten für Führung und Anfahrt werden von der Wien Aktion getragen. Für den Atelierbesuch (Führung und Atelier 1 ½ Stunden) zahlen die Schüler/innen 50 Cent dazu.
Anfahrt von Wien: U 4 bis Heiligenstadt, dann Bus 239 (alle 10 Minuten); U 6 bis Handelskai, dann Bus 240 bis Essl Museum Leopoldsbrücke. Information und individuelle Beratung: Andreas Hoffer 02243/37050 77; hoffer@essl.museum

Gefechtsturm Arenbergpark
1030 Wien, Dannebergplatz / Barmherzigengasse ,Tel. +43/1/ 71136-298; Öffnungszeiten Do - So 15:00 - 19:00
Contemporary Art Tower ("CAT") Ausstellung „heaven‘s gift“ Die in Deutschland und Österreich in den Jahren 1942 bis 1944 errichteten Flaktürme gehören zu den größten Bunkerbauten Europas. Das Rüstungsministerium in Berlin beauftragte den 1904 in Mecklenburg geborenen Architekten und Städteplaner Friedrich Tamms mit der Planung solcher Befestigungsanlagen, die neben Schutzräumen für die Bevölkerung auch über Lazarette und Wohneinheiten verfügten. Im Stadtzentrum Wiens entstanden sechs Flaktürme, drei Gefechts- und drei Leittürme. Der Bau der beiden Türme im Arenbergpark wurde im Dezember 1942 begonnen und im Oktober 1943 abgeschlossen. Der Gefechtsturm Arenbergpark beherrscht als gewaltiger, monolithischer Baukörper das Stadtbild um den Arenbergpark im dritten Wiener Gemeindebezirk - ein Relikt der nationalsozialistischen Herrschaft und ihres totalen Krieges.
Die CAT — Designer Noever / Müller / Embacher haben sich mit der Öffnung und Eingliederung des bisher brachliegenden Orts in das urbane und gesellschaftliche Leben Wiens zum Ziel gesetzt, der Fremdartigkeit des Gebäudes durch den Brückenschlag zur zeitgenössischen Architektur und Kunst einen neuen Stellenwert zu verleihen. Die bestehende massive Bausubstanz wird kaum verändert, sondern durch die feingliedrige Konstruktion eines Medien- und Versorgungsturms konterkariert. Wesentliches Augenmerk liegt bei dem CAT - Projekt auf der Öffnung des massiven Baukörpers durch die Nutzung neuer Medien.
Eines der neun Geschosse des unweit vom MAK gelegenen Gefechtsturms Arenbergpark wurde bereits provisorisch adaptiert und wird vom MAK als Depot zur Präsentation wichtiger Teile seiner Sammlung für Gegenwartskunst genutzt.
Das Projekt CAT, entstanden vor dem Hintergrund dieser bereits funktionierenden Einrichtung, ermöglicht zeitgenössischen Künstlern vor Ort Werke zu produzieren, die sich auf den spezifischen Kontext des Gefechtsturmes beziehen. Das Hauptanliegen von CAT besteht nicht im Ankauf von bestehenden Kunstwerken, sondern in der Verwirklichung künstlerischer Positionen vor Ort. Sowohl die Produktion als auch die Präsentation der Kunstwerke wird öffentlich zugänglich und somit wird CAT zu einem Ort des unmittelbaren Dialogs zwischen dort tätigen Kunstschaffenden und den Besucherinnen und Besuchern. Durch diese Art des Austauschs entwickelt sich ein Laboratorium, in welchem Positionen zeitgenössischer Kunst neu ausgelotet werden. So entsteht im Laufe von 10 - 15 Jahren eine Sammlung, die einzigartig für Wien sein wird.
Spezialführungen für Schulklassen nach telefonischer Vereinbarung, E-Mail: education@MAK.at

Heeresgeschichtliches Museum
1030 Wien, Arsenal, Objekt 1, Tel. +43/1/795 61-0; www.bmlv.gv.at/hgm [»http://www.bmlv.gv.at/hgm]
Wenn nach den Symbolen, nach den Persönlichkeiten und nach den Ereignissen des alten und des neuen Österreich gefragt wird, findet man die Antwort im Heeresgeschichtlichen Museum. Es ist wie ein lebendig gewordenes Geschichtsbuch:
Das Zeitalter der Glaubensspaltung in Europa im 16. und 17. Jahrhundert, der 30-jährige Krieg, Wallenstein und Piccolomini werden ebenso in Erinnerung gerufen wie die Türkenbelagerung 1683, das Zeitalter Maria Theresias, Napoleons, Erzherzog Karls und vor allem das Zeitalter Kaiser Franz Josephs. Das Auto, in dem der österreichische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand am 28. Juni 1914 in Sarajewo ermordet wurde, ist nur eines von unzähligen Stücken in diesem einzigartigen Haus.
Das Heeresgeschichtliche Museum im Arsenal wurde nach 1850 als erster Museumsbau der Ringstraßenperiode errichtet. Mit seinen orientalisierenden und neo-gotischen Formen gilt das Museum als einer der schönsten Bauten des Historismus. Das Museum macht die Geschichte der Habsburgermonarchie und des neuen Österreich durch vier Jahrhunderte deutlich. Es erzählt vom Erringen der Großmachtstellung, vom Ende des alten Österreich im Ersten Weltkrieg und von der Republik.

Hofjagd- und Rüstkammer
1010 Wien, Neue Burg 1, Tel. +43/1/525 24-0
Der Waffenliebhaber Kaiser Friedrich III. setzte um 1450 den Grundstein zur – wie Fachleute meinen – „größten Waffenkammer des christlichen Abendlandes“. Wesentliche Bestandteile sind die Leibrüstkammer der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, die Hofjagdkammer der Kaiser, Türkenbeute und die Hauptwerke der europäischen Waffenschmiedekunst vom 15. bis zum 19. Jahrhundert.
Sonderführung zum Thema "Ritter und Samurai": „Wer begeht Seppuku? Wer steht auf Frauen mit schwarzlackierten Zähnen? Welche Rüstung rostet nicht? Wer braucht dringend einen Froschmaulhelm? Gab es früher Sportevents? Wäre Valentino Rossi lieber Ritter oder Samurai?

Hofmobiliendepot, Möbel Museum Wien
1070 Wien, Andreasgasse 7, Tel. +43/1/523 33 57, Mo - So 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Möbel erzählen Geschichte
Das Hofmobiliendepot. Möbel Museum Wien ist die größte Möbelsammlung der Welt. In diesem Möbelmuseum wird die kaiserliche Wohnkultur der Habsburger wieder lebendig. Schwerpunkte sind Biedermeier, Empire, Historismus und Jugendstil. 1747 gründete Kaiserin Maria Theresia das Hofmobiliendepot. Heute ist es eines der weltweit größten Museen für Wohnkultur. Die Habsburger statteten ihre Residenzen und Schlösser entsprechend dem Stil der Zeit und ihren eigenen ästhetischen Vorlieben aus. Was nicht mehr gebraucht wurde, wanderte ins Depot. Fast 160.000 Objekte füllen heute die Lager.
Ausgestellt sind vom Leibstuhl bis zum Kaiserthron eine Vielzahl an Originalmöbeln der Habsburger. Zugleich bietet das Museum einen Überblick über die Geschichte der Wiener Möbelkunst und Innenausstattung: Von den kaiserlichen Hoflieferanten bis hin zu den berühmten Kunstschaffenden des beginnenden 20. Jahrhunderts wie Adolf Loos, Otto Wagner und Josef Hoffmann sind alle Persönlichkeiten vertreten, die die (Wohn-)Architektur Wiens geprägt haben. Auch österreichische Möbeldesigner/innen und Architekt/innen des 20. Jahrhunderts sind im Museum vertreten.

Jüdisches Wien in 2 Schritten
Information und Anmeldung /Kommunikation und Vermittlung
Tel. +43/1/5350431-311, 312 Fax: +43/1/5350424; E-Mail: kids.school@jmw.at
Bei der Führung im Stadttempel, Seitenstettengasse 4, 1010 Wien lernen die SchülerInnen das Zentrum der jüdischen Gemeinde Wiens kennen. Die museumspädagogischen Programme an den beiden Museumsstandorten Dorotheergasse 11 und Judenplatz 8, beide 1010 Wien bieten die Möglichkeit einer aktiven Auseinandersetzung mit jüdischer Geschichte und Religion. Die einzelnen Angebote können einzeln und in Kombination in Anspruch genommen werden.

Jüdisches Museum der Stadt Wien
1010 Wien, Dorotheergasse 11, Sonntag - Freitag: 10 - 18 Uhr, Donnerstag: 10 - 20 Uhr; www.jmw.at [»http://www.jmw.at]
Für Schulklassen bietet das Museum Gratisführungen bei Gratiseintritt! Anmeldungen mindestens drei Tage vor dem gewünschten Termin unter Tel. 01/535 04 31-25 DW
Seit März 1996 ist das Jüdische Museum in seiner endgültigen Ausgestaltung mit einer Dauerausstellung zu Geschichte und Religion des Judentums für die Öffentlichkeit zugänglich. Das neu gestaltete Museum präsentiert im Erdgeschoss die Sammlung Max Berger, die zur Illustration der jüdischen Religion dient. Im zweiten Stock des Museums informiert die historische Ausstellung über alle wesentlichen politischen, sozialen, kulturellen und wissenschaftlichen Aspekte österreichisch-jüdischer Geschichte. Sie ist in 21 Themenbereiche gegliedert, die durch Hologramme dargestellt werden. An drei Computerstationen besteht zusätzlich die Möglichkeit, weiter führende Informationen zu bekommen. Im dritten Stockwerk befindet sich das Archiv, außerdem werden im Schaudepot die gesamten Bestände des Museums gezeigt. Zusätzlich werden im ersten Stock des Museums regelmäßig Wechselausstellungen zu verschiedenen jüdischen Themen aus den Bereichen Literatur, Architektur, Fotografie, moderne Kunst etc. gezeigt (der aktuelle Ausstellungskalender ist auf Anfrage verfügbar). Im Eingangsbereich des Museums befindet sich außerdem eine Literaturhandlung mit Büchern und Materialien zum Judentum sowie ein Kaffeehaus (Café Teitelbaum).

Museum Judenplatz (Museum zum mittelalterlichen Judentum)
1010 Wien, Judenplatz 8, Tel. +43/1/5350431 www.jmw.at [»http://www.jmw.at]
Kernbereich des Museums ist die Ausgrabung der mittelalterlichen Synagoge. Diese gehörte zu den größten und beeindruckendsten mittelalterlichen Synagogen Europas. 1420/21 wurden die Juden Wiens vertrieben und viele von ihnen ermordet. Die Synagoge wurde abgerissen und die Reste verschwanden im Laufe der Zeit unter der Erde. 1995 wurden sie von Archäologen wiederentdeckt und ausgegraben. Die Bima (die Lesekanzel für die Tora), der Fliesenboden und die Fundamente sind zum großen Teil erhalten und können jetzt im Rahmen des Museums Judenplatz besichtigt werden. Diese Überreste dokumentieren in beeindruckender Weise das von Hass und Unverständnis geprägte Ende der ersten jüdischen Gemeinde Wiens. Im Kontrast zum kontemplativen Ort der Ausgrabung sind die Schauräume zum mittelalterlichen Judentum in Wien gestaltet. Hier werden die religiösen, kulturellen und sozialen Lebensumstände der Wiener Juden im Mittelalter bis zu deren Vertreibung und Vernichtung 1420/21, der so genannten “Ersten Wiener Gesera“ mit modernsten multimedialen Mitteln dargestellt. Aus den Vorgaben der Wissenschaftler entstand ein virtueller Rundgang durch das mittelalterliche jüdische Viertel der Stadt. In einem Film spazieren die Betrachter/innen durch die Straßenzüge, besuchen das Spital, eine Geldwechslerstube und die Schule und gelangen schließlich in die Synagoge, deren Äußeres und Inneres in verschiedenen Bauphasen besichtigt werden kann. Die Präsentation von Ausgrabungsfunden, Faksimiles und zwei Modellen gibt einen weiteren Einblick in die materielle Kultur des Mittelalters. Wer noch tiefer gehende Informationen sucht, kann diese interaktiv auf vier multimedialen Computerstationen zu vier Themengebieten abfragen.

Synagoge
1010 Wien, Seitenstettengasse 4, Tel. +43/1/531 04 14; Besichtigung nur nach telefonischer Vereinbarung möglich.
Ältestes erhaltenes jüdisches Gotteshaus in der Wiener Innenstadt.

Kunsthistorisches Museum
1010 Wien, Burgring 5 (Eingang Maria-Theresien-Platz), Tel. +43/1/525 24-0; www.khm.at [»http://www.khm.at]
Das Kunsthistorische Museum beinhaltet weltbekannte kunst- und kulturhistorische Sammlungen, die aus habsburgischen Kunstsammlungen hervorgegangen sind. Es beherbergt die viertgrößte Gemäldegalerie der Welt mit der umfassendsten Sammlung von Werken Pieter Breughels d. Ä. und beachtenswerten Beständen italienischer, spanischer, holländischer und deutscher Maler.
Wie sein Spiegelbild, das Naturhistorische Museum, ist das im Renaissancestil errichtete Kunsthistorische Museum ein Beispiel der Ringstraßenarchitektur. Das Museum präsentiert neben der Gemäldesammlung die Ägyptische Sammlung, die Antikensammlung, die Sammlung für Plastik und Kunstgewerbe, die Sammlung von Medaillen, Münzen und Geldzeichen sowie die Ambraser Porträtsammlung.

Kriminalmuseum, 1020 Wien, Große Sperlg. 24, Tel. +43/1/214 46 78; www.kriminalmuseum.at [» http://www.kriminalmuseum.at/ ]
Der Besuch des Wiener Kriminalmuseums in dem historischen „Pawlatschenhaus“ unweit des Stadtzentrums ist ein Weg durch die Geschichte Wiens im Hinblick auf Polizeiwesen und Kriminalität. In den tiefen Kellern des Museums begegnet man in teilweise erschreckenden Exponaten Schattenseiten der Vergangenheit. Auch die soziale, politische und gesellschaftliche Entwicklung spiegelt sich in der umfangreichen Dokumentation.

Liechtenstein Museum (ohne Führung !)
1090 Wien, Fürstengasse 1, Tel. +43/1/3195767-252; www.liechtensteinmuseum.at [»http://www.liechtensteinmuseum.at]
Gezeigt wird eine der bedeutendsten und größten Privatsammlungen der Welt, die Sammlung von Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein. Meisterwerke europäischer Kunst aus vier Jahrhunderten, die im zweiten Weltkrieg in Sicherheit gebracht und seither in Depots verwahrt wurden, werden nun erstmals wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Über viele Generationen hat das Haus Liechtenstein das barocke Ideal fürstlichen Mäzenatentums durch planvolle Sammlungstätigkeit konsequent gepflegt. Im neu restaurierten Gartenpalais wird das Ergebnis dieser jahrhundertlangen Arbeit in Form einer umfassenden barocken Erlebniswelt greifbar und spürbar gemacht.

Museum für Volkskunde
1080 Wien, Laudong. 15–19, Tel +43/1/406 89 05; www.volkskundemuseum.at [»http://www.volkskundemuseum.at/ ] ; Geöffnet Di bis Fr 9.00–17.00 Uhr, Sa 9.00–12.00 Uhr, So 9.00–13.00 Uhr
Das Österreichische Museum für Volkskunde im ehemaligen Gartenpalais Schönborn – einem Beispiel für die Wohnkultur des Adels in Sommersitzen, gleich außerhalb der alten Stadtmauern – zeigt in seinen adaptierten Schauräumen die vielfältigen Formen österreichischer Kultur. In der neu gestalteten Präsentation wird der Alltag des Wohnens und Wirtschaftens dokumentiert. Die reichhaltigen Sammlungen an Geräten, Möbeln und so genannter Volkskunst führen die wandelnden Formen des gesellschaftlichen Zusammenlebens vergangener Jahrhunderte vor Augen. Themen wie zum Beispiel „Die Ständische Kultur“, „Wege, Waren, Menschen“ oder „Natur und Zivilisation“ werden ebenso präsentiert wie der fantasiereiche Gebrauch natürlicher Materialien zur Herstellung von Gebrauchsgegenständen.

Museum für Völkerkunde
1010 Wien, Neue Hofburg 1, Tel. +43/1/534 30-0; www.ethno-museum.ac.at [»http://www.ethno-museum.ac.at/] ; Bis auf weiteres geschlossen.
Ersatzprogramm: Führungen zum Thema „Ritter und Samurai“ – siehe Hof- Jagd- und Rüstkammer.

Museum im Schottenstift
1010 Wien, Freyung 6, Do-Sa 10.00 - 17.00 Uhr, So 12.00 - 17.00 Uhr, Tel. +43/1/534 98-600
Das Museum im Schottenstift präsentiert in den historischen Räumen der Prälatur die bedeutenden Kunstsammlungen der Benediktinerabtei: Gemälde, Möbel, Tapisserien, Paramente und liturgische Geräte. Ein spätbarockes Bilderkabinett und ein komplett möbliertes Biedermeierinterieur lassen historische Epochen anschaulich lebendig werden. Höhepunkt ist der spätgotische Flügelaltar (1469–1480) des so genannten „Wiener Schottenmeisters“, ein Hauptwerk der spätgotischen Malerei in Österreich, der im Hintergrund der „Flucht nach Ägypten“ eine detaillierte Ansicht des mittelalterlichen Wien zeigt.

Museumsquartier
1070 Wien, Museumsplatz, Tel: +43/1/523 58 81; www.mqw.at [»http://www.mqw.at]
An einem der prominentesten innerstädtischen Bereiche Wiens - an der städtebaulichen Schnittstelle zwischen der Inneren Stadt mit dem imperialen Hofburgkomplex und dem Heldenplatz, der Nationalbibliothek und dem Kunst- und Naturhistorischen Museum sowie dem 7. Bezirk mit dem Spittelberg und seinem vielfältigen Kulturangebot, entstand ein zentraler, österreichischer Ort für zeitgenössische Kunst und Kultur. Das Kernstück bilden die drei Ortner & Ortner Neubauten. In einem der Neubauten ist das Leopold Museum mit seiner weltgrößten Kollektion von Werken Egon Schieles aus der Sammlung Rudolf Leopold untergebracht, ein anderer Bau beherbergt das Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, dessen Ausstellungskonzept Kunst von 1900 bis zur Gegenwart sowie Sonderausstellungen und Veranstaltungen zu aktuellen künstlerischen Positionen präsentiert. Der dritte Bau beherbergt die Kunsthalle Wien, die sich auf die Präsentationen internationaler zeitgenössischer Kunst konzentriert.

Architekturzentrum Wien
Tel.: +43/1/ 522 31 15, Öffnungszeiten: täglich von 10.00-19.00 Uhr; www.azw.at [»http://www.azw.at ]

1) Themenführungen im Stadtraum Wien jederzeit im Architekturzentrum Wien buchbar
Dialogische Rundgänge mit ergänzendem Fotomaterial und Plänen. Aktives Einbeziehen durch Diskussionen und Aufgabenstellungen wie Anfertigen von Skizzen, Situationsanalysen und Suchaufträge.

  1. Das höchste Haus in Österreich
    Aktive Stadtentwicklung am Beispiel des 20. Bezirks: Analyse der Maßnahmen für eine Verbesserung von städtischer Lebensqualität vom Höchstädtplatz über den Winarskyhof zum Millenniumstower. Gemeinsam analysieren wir Grätzelmanagement, Stadtentwicklungsplan, Ziel-2-Gebiet und Gentrifizierung. Vom höchsten Haus Österreichs aus erblicken wir Wien und seine Gebäude aus einer neuen Perspektive. Treffpunkt: U6 Station Dresdnerstraße, Aufgang Dresdnerstr. / Ende: Millenniumstower / Dauer: 2 h
  2. Der Gürtel – Wo Wien zur Großstadt wird
    Was macht eine Großstadt aus?
    Wir untersuchen die Verkehrswege, den öffentlichen Raum, den Datenhighway der Hauptbibliothek, die Lokalszene und diskutieren die Maßnahmen des Städtebaus, die zum Imagewandel des Gürtels geführt haben. Treffpunkt: Cafe Westend, gegenüber vom Westbahnhof / Ende: Josefstädterstraße / Dauer: 2 h
  3. Die unbewusste Verführung
    Kritische Auseinandersetzung mit Shopdesign und Einkaufsverhalten. Diskussion der Eingangs- und Schwellenbereiche, der Schaufenstergestaltung und Zielgruppen anhand unterschiedlicher Typologien wie Einzelhandelsgeschäfte, Warenhäuser und einem Einkaufszentrum. Wir besuchen unter anderem das Looshaus, Schullin 1, Retti, Ciro, Schullin 2, Haashaus, H&M, das Kaufhaus Steffl und die Ringstraßengalerien. Treffpunkt: Ringstraßengalerien, Kärtnerring-Hof, innen vorm Segafredo / Ende: Michaelerplatz / Dauer: 2 h
  4. Wohnen – sozial und exklusiv
    Untersucht werden unterschiedliche Wohnformen, um sich der eigenen Wohnbedürfnisse bewusst zu werden. Wir besuchen den Rabenhof als Beispiel frühen sozialen Wohnbaus und für den heutigen geförderten Wohnbau die Gasometer. Für eine längere Tour schlagen wir den Besuch des Karl-Marx-Hofs, des Wohnparks Donaucity und des Mischek-Towers als Kontrast vor.
    Treffpunkt: Eingang Rabenhof Theater / Ende: Gasometer / Dauer: 2 h
    Treffpunkt: U4 Ausgang Heiligenstadt / Ende: Mischek-Tower (Donaucity) / Dauer: 3 h
  5. Da schau her!
    Architektur als Imageträger, Formen der Repräsentation durch Gebäude entlang des Donaukanals. Gegenüberstellung der gestalterischen Mittel vom Historismus, über die Moderne zur Gegenwart. Besucht werden: Ministerium am Stubenring, Postsparkasse, Urania, Media Tower, Uniqa Tower, IBM sowie das Bürohaus k47 am Franz-Josefs-Kai. Treffpunkt: Postsparkasse / Ende: Schwedenplatz / Dauer: 2 h
  6. Der Berg ruft! – Wohnen und Arbeiten am Wienerberg
    Nirgendwo in Wien treffen Vergangenheit und Gegenwart des Wiener Wohnbaus so unmittelbar aufeinander. Der Rundgang führt uns zum George-Washington Hof, der als Errungenschaft des Roten Wien speziell zur Verbesserung der Wohnungsnot der Ziegelarbeiter (so genannter «Ziegelböhm») beitrug. Weiter zur neu errichteten Wienerberg City, die Freizeit, Wohnen und Arbeiten großstädtisch verbindet. Treffpunkt: Stefan-Fadinger-Platz (= Endstation Straßenbahn Nr. 65) / Ende: Twin - Tower / Dauer: 3 h

2) Ausstellung im Architekturzentrum Wien
Querschau durch die a_schau
Gemeinsam tauchen wir in das geschäftige Treiben der Großstadt Wien um 1900 ein, als die U6 noch Stadtbahn und die U4 noch Donaukanal-Linie war. Das Lebensgefühl der Zeit bzw. die gesellschaftlichen Veränderungen drücken sich u. a. auch in der Architektursprache der Jahrhundertwende aus. Die Architekten dieser Zeit gelten als Wegbereiter der ersten Wiener Moderne, die das als verbraucht empfundene Formenrepertoire des Historismus durchbrechen. Die unterschiedlichen Gestaltungsmittel werden anhand ausgewählter Bespiele gemeinsam besprochen. Die Wohnsituation zur Jahrhundertwende in den Zinshäusern ist katastrophal, da durch die industrielle Revolution Millionen von Arbeitern nach Wien getrieben werden. Die Wohnbaupolitik des Roten Wien trägt schließlich dazu bei, die Wohnverhältnisse radikal zu verbessern. Anhand der unterschiedlichen Grundriss-Strukturen (vom Zinshaus über die Superblocks bis hin zu heutigen Projekten) werden die Novitäten im Wohnbau diskutiert und mit unseren heutigen Wohnbedürfnissen und Wohnverhältnissen verglichen. Im anschließenden praktischen Teil werden die Schüler/innen vor die Aufgabe gestellt, eine Baulücke im Zentrum Wiens zu bebauen und dafür ein 1:100 Modell zu entwerfen. Anmeldung: Architekturzentrum Wien, Alexandra Viehhauser, Tel. +43/1/522 31 15-27

Leopold Museum,
Tel. +43/1/525 70–1525, Fax: +43/1/525 70–1500, E-Mail: vermittlung@leopoldmuseum.org; www.leopoldmuseum.org [»http://www.leopoldmuseum.org]
Öffnungszeiten: Mo, Mi, Do, Sa, So und Feiertag: 10.00-19.00 Uhr, Fr 10.00-21.00 Uhr, Di geschlossen
Das Leopold Museum beherbergt die weltberühmte, ehemals private Sammlung von Rudolf Leopold. Auf fünf Ausstellungsebenen werden Werke aus dem 19. und 20. Jahrhundert Österreichischer Malerei gezeigt: Kunstwerke aus dem Wien um 1900 von Gustav Klimt, Richard Gerstl, Koloman Moser, Oskar Kokoschka sowie die weltweit bedeutendste Egon-Schiele-Kollektion. Für Kinder und Jugendliche wird auf spielerische Weise und im Kunstgespräch ein Zugang zu den Bildern der Sammlung und wechselnder Sonderausstellungen geschaffen. In einem positiv erlebten Kontakt mit Kunst sollen Schranken und Hemmschwellen abgebaut und eine kritische Herangehensweise gefördert werden. Vor den Originalen werden Informationen und Hintergrundwissen vermittelt, wobei besonderes Augenmerk auf der Herstellung eines Bezuges zur aktuellen Realität liegt.

Im lichtdurchfluteten Atelier können gewonnene Erkenntnisse, eigene Ideen und Vorstellungen in Bilder umgesetzt werden; hierzu stehen verschiedenste Materialien zur Verfügung. Die Vermittlungsprogramme sind altersspezifisch aufgebaut und entsprechen dem jeweiligen Kenntnis- und Leistungsstand der jungen Besucher/innen.

math.space
Wien 7, Museumsplatz (Ovaltrakt e – 5.4)
Das math.space bietet den Jugendlichen 1-1,5 stündige Vermittlungsprogramme zu verschiedenen Teilbereichen der Mathematik. Nähere Infos unter: Tel. 0664/4407878 E-Mail: info@math.space.or.at, www.math.space.or.at [»http://www.math.space.or.at]
math.space ist eine von österreichischen Mathematikern und Kulturtheoretikern ausgehende Initiative mit dem Ziel, die Mathematik als kulturelle Errungenschaft ersten Ranges einer möglichst breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Im math.space spielt Mathematik nicht bloß die Rolle einer für Natur- und Sozialwissenschaften wesentlichen Disziplin oder die Rolle einer auf Exaktheit beruhenden Wissenschaft mit dem Anspruch, für knifflige Probleme Lösungen anzubieten, im math.space wird gezeigt, dass Mathematik eines der wesentlichen Fundamente des zivilisatorischen Prozesses bildet, der zur Entwicklung der Moderne führt. Dem math.space steht im MuseumsQuartier ein ca. 200m² großer Raum zur Verfügung – zu wenig, um Veranstaltungen und Ausstellungen in einem unterbringen zu können, aber zunächst genug, um mit der populären Vermittlung von Mathematik starten zu können.

Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien
Öffnungszeiten: Di-So 10.00-18.00 Uhr, Do 10.00-21.00 Uhr; www.mumok.at [»http://www.mumok.at]
Das Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien besitzt die größte Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst in Österreich. Mit Werken von Pablo Picasso, Robert Rauschenberg, Andy Warhol, Nam June Paik und Daniel Spoerri bis Günter Brus und Hermann Nitsch werden die Sammlungsschwerpunkte der klassischen Moderne, Pop Art, Nouveau Réalisme und des Wiener Aktionismus in wechselnden Präsentationen gezeigt. Dialogische Kunstgespräche in Kleingruppen bieten einen auf das Verständnis und die Lebenswelt der Schüler/innen abgestimmten Zugang. Angebote für alle Schulstufen von 1,5 Stunden Dauer zur Sammlung und zu aktuellen Wechselausstellungen.
Für Workshops wird ein großzügiges Atelier mit professioneller künstlerischer Ausstattung und Betreuung zur Verfügung gestellt. Jeder Workshop setzt sich mit einem speziellen Schwerpunkt der Ausstellung auseinander und verknüpft diesen mit individueller ästhetischer Praxis im Atelier. Dauer: 2 - 3 Stunden (muss von der Gruppe selbst organisiert und bezahlt werden) Tel. +43/1/52500 – 1313 E-Mail: kunstvermittlung@mumok.at ,

Naturhistorisches Museum
1010 Wien, Burgring 7 (Eingang Maria-Theresien-Platz), Tel. +43/1/521 77-0; www.nhm-wien.ac.at [»http://www.nhm-wien.ac.at/]
Das Naturhistorische Museum stellt das architektonische Pendant zum Kunsthistorischen Museum dar und wurde 1872 bis 1881 unter Kaiser Franz Joseph erbaut. Der Grundstock der außergewöhnlich umfangreichen Sammlungen geht auf Kaiser Franz Stephan von Lothringen, den Gatten von Maria Theresia, zurück. Das Museum verfügt über acht Abteilungen: die Wirbeltiersammlung, die Insektensammlung, die Sammlung wirbelloser Tiere, die Botanische Sammlung, die Mineralogisch-Petrografische Sammlung, die Geologisch-Paläontologische Sammlung, ferner das Staatliche Edelsteininstitut und die Abteilungen für Höhlenkunde und für Ökologie.
Mehr als zehn Millionen Objekte werden im Naturhistorischen Museum aufbewahrt, nur ein kleiner Teil davon ist ausgestellt. Zu den Highlights des Museums zählen die Dinosaurierskelette, die Venus von Willendorf, ein 117 kg schwerer Riesentopas und der Kindersaal.

Bild: Augarten Porzellan, Quelle: BMUKK

Bild: Augarten Porzellan, Quelle: BMUKK

Porzellanmanufaktur - Augarten
1020 Wien, Schloss Augarten, Führungen Mo-Fr (außer Feiertage) 9.30 Uhr, Tel. +43/1/211 24-0; www.augarten.at [»http://www.augarten.at ]
Die Geschichte des Wiener Porzellans beginnt 1718. Bereits acht Jahre nach der Erfindung des "Weißen Goldes" durch Johann Friedrich Böttger (1709) wurde die Wiener Porzellanmanufaktur eröffnet. Augarten Porzellan ist weltweit berühmt für seine Qualität und extrem hohe Wertbeständigkeit, oft sogar Wertsteigerung - im Gegensatz zu maschinell gefertigtem Porzellan. Bei vielen Kunstauktionen werden Stücke der Wiener Porzellanmanufaktur als wahre Raritäten gehandelt.
Wiener Augartenporzellan ist im wahrsten Sinne des Wortes "zeitlos", denn es "altert" nicht, sondern behält sämtliche Eigenschaften wie Härte, Dichte, Glanz und Transparenz für alle Zeiten unverändert.

Römische Ruinen unter dem Hohen Markt, 1010 Wien, Hoher Markt 3
Der Hohe Markt ist der älteste Platz Wiens. Hier stand das Prätorium, Palast des römischen Lagerkommandanten von Vindobona, in welchem Marc Aurel längere Zeit wohnte. Bei Grabungsarbeiten wurden sehenswerte Teile des römischen Legionslagers Vindobona entdeckt, die nun öffentlich zugänglich sind.

Sammlung alter Musikinstrumente, 1010 Wien, Neue Burg 1, Tel. +43/1/525 24-0
Diese um 1570 gegründete Sammlung beinhaltet unter anderem Klaviere, auf denen einst Schumann, Brahms und Beethoven spielten, Cembalos, Spinette und Klavichorde. Weiters sind Streich-, Zupf- und Blasinstrumente mit kunstvollen Verzierungen sowie Erinnerungsstücke an Haydn und Schubert ausgestellt.

Sigmund-Freud-Museum
1090 Wien, Berggasse 19, Tel. +43/1/319 15 96; www.freud-museum.at [»http://www.freud-museum.at/]
In diesem Haus lebte und arbeitete Sigmund Freud von 1891 bis zu seiner Emigration 1938, hier entstand der Großteil seiner wegweisenden Schriften zur Psychoanalyse. Das 1971 gegründete Museum befindet sich heute in den Räumlichkeiten der Ordination und der Privatwohnung, eine Bibliothek mit umfangreichen Beständen sichert den Fortbestand dieser Adresse als wichtige Forschungsstätte. Außerdem befindet sich hier der Sitz der Sigmund Freud-Gesellschaft, die Symposien, Lesungen und Ausstellungen veranstaltet.

Silberkammer
Öffnungszeiten: täglich 9.00 – 17.00; www.silberkammer.at [»http://www.silberkammer.at]
Die Bestände der Silberkammer geben einen Einblick in die kaiserliche Haushaltung, das höfische Zeremoniell und die Tafelkultur am Hof. Bis heute haben sich, angefangen von den Kochtöpfen aus der Hofküche, den Backformen aus der Hofzuckerbäckerei und der Tischwäsche aus der Hofwäschekammer, über Glasservice bis hin zum Tafelsilber, Porzellangeschirr und Tafelaufsätzen aus vergoldeter Bronze, eine erstaunliche Vielfalt von Gebrauchsgegenständen und Kunstwerken erhalten. Die Sammlungsschwerpunkte liegen im 18. und 19. Jahrhundert. Herausragend sind verschiedene Meisterstücke der Wiener Porzellanmanufaktur und prächtige Tafelservice der Manufakturen Meissen und Sevrés.

Bild: Technisches Museum, Quelle: BMUKK

Bild: Technisches Museum, Quelle: BMUKK

Technisches Museum
1140 Wien , Mariahilfer Str. 212, Tel. +43/1/899 98-2010; www.tmw.ac.at [»http://www.tmw.ac.at/]
Erleben Sie das Museum selbst und wählen Sie aus: Machen Sie eine Führung im Bergwerk (festgesetzte Zeiten), experimentieren Sie in der Abteilung Phänomene und Experimente oder sehen Sie Objekte in ihrer Funktion (Vorführungen zu bestimmten Zeiten). Wollen Sie mehr zu den Fachgebieten wissen, dann vertiefen Sie sich in die Karteikästen und Multimediastationen.
Angeboten werden auch verschiedene Programme, die eigens auf Schulklassen zugeschnitten sind: Mittels animatorisch gestellter Aufgaben werden die Schüler/innen durch die Abteilungen Schwerindustrie, Verkehr, Musik, Natur oder Erkenntnis geführt.
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Theatermuseum
1010 Wien, Lobkowitzplatz 2, Tel. +43/1/512 88 00-47; www.theatermuseum.at [»http://www.theatermuseum.at/ ]
In einem der kostbarsten Profanbauten der Bundeshauptstadt – dem Palais Lobkowitz – ist das Österreichische Theatermuseum untergebracht. Dieses Palais wurde 1691/92 für die Familie Graf Dietrichstein erbaut und kam im 18. Jahrhundert in den Besitz der Fürsten Lobkowitz. Kunsthistorisch bedeutend ist das von Johann Bernhard Fischer von Erlach konzipierte Eingangstor und der mit einem barocken Freskenzyklus ausgestattete Festsaal, der so genannte „Eroica-Saal“. Musikhistorisch interessant ist die Tatsache, dass in diesem Raum bedeutende Komponisten wie Christoph Willibald Gluck und Ludwig van Beethoven für ihre adeligen Mäzene Werke zur Aufführung brachten. In der Schausammlung des Theatermuseums werden Objekte zur Theatergeschichte, wie Kostüme, Bühnenbildentwürfe, Modelle und Fotos u. v. m., in einer vom bekannten österreichischen Bühnenbildner Herbert Kapplmüller unkonventionell gestalteten Schau präsentiert.
Als besondere Attraktion gilt das Kindertheatermuseum, das sich im Keller des Palais befindet und mittels einer Rutsche erreicht werden kann.

Uhrenmuseum
1010 Wien, Schulhof 2, Tel. +43/1/533 22 65 www.museum.vienna.at [» http://www.museum.vienna.at/]
Dieses Museum ist ein Teil des Historischen Museums der Stadt Wien und zählt zu den größten Spezialsammlungen in Europa. Eine Bilderuhr mit laufendem Wasserfall, eine astronomische Kunstuhr, bei der ein Zeiger 20.904 Jahre braucht, um sich einmal herumzudrehen, moderne Quarzuhren oder die kleinste Pendeluhr der Welt, die in einem Fingerhut Platz findet, sind hier zu besichtigen.

Wiener Bestattungsmuseum, 1040 Wien, Goldeggasse 19, Tel. +43/1/501 95-4227
Zu den vielen kuriosen Museen Wiens gehört das Bestattungsmuseum, welches das Einzige seiner Art auf der Welt ist. Zu sehen ist unter anderem eine höchstpersönliche Eigenentwicklung von Kaiser Joseph II.: ein wieder verwendbarer Sarg. Die Idee wurde jedoch aus Gründen des Widerstandes der Bevölkerung nicht weiter verfolgt. Weiters gibt das Museum eine Übersicht über die verschiedenen Uniformen der Leichenträger im Laufe der Jahrhunderte. Man erfährt über Leichenmusik, Sänger, Sargschützen, Mausoleen, Grüfte, Schachtgräber, Ehrengräber usw. An das Museum angeschlossen ist eine einschlägige Bibliothek mit über 1000 Werken.

Wien Museum Karlsplatz
1040 Wien, Karlsplatz, Tel. +43/1/505 87 47-0, Fax: +43/1/505 87 47-7201, Di-So 9.00 - 18.00 Uhr, 1. Jänner, 1. Mai und 25. Dezember geschlossen; www.museum.vienna.at [»http://www.museum.vienna.at/]
Ein unverzichtbarer Programmpunkt im Rahmen der “Wien-Aktion” ist der Besuch im Historischen Museum der Stadt Wien. Beliebte Anziehungspunkte der Schausammlung sind die topographischen Ansichten und die Stadtmodelle von 1854 und 1899. Sie zeigen Wien vor und nach der Schleifung der alten Stadtmauer und bieten einen anschaulichen Überblick über die Stadterweiterung sowie die wichtigsten Bauten Wiens. In der Schausammlung werden die Stadtentwicklung wie auch Kultur-, Kunst- und Alltagsgeschichte der Bundeshauptstadt Wien von jungsteinzeitlichen Bodenfunden auf dem heutigen Siedlungsgebiet der Stadt bis in das 20. Jahrhundert anhand bedeutender Ausstellungsobjekte präsentiert.
Bei Führungen von Kurator/innen und Kulturvermittler/innen des Historischen Museums können ergänzende thematische Schwerpunkte (wie z. B. das mittelalterliche Wien, Türkenkriege von 1529 und 1683, Alltag und Festkultur im barocken Wien, Biedermeier, Wien um 1900) gesetzt werden.

Wissenschaftliches Wien

Atominstitut der Österreichischen Universitäten (TU Wien)
1020 Wien, Stadionallee 2, Tel. +43/1/727 01-295, Führungen nur für Schulklassen (ab 9. Schulstufe)

Lastverteiler der Wiener Stadtwerke-Elektrizitätswerke, 1090 Wien, Mariannengasse 4–6
Elektrische Energie kann nicht gespeichert werden, Verbrauch und Erzeugung müssen jederzeit ausgeglichen sein. Zusätzlich sind immer ausreichend Leistungsreserven, z. B. für Kraftwerksausfälle, einzuplanen. Die elektrische Energie soll außerdem mit geringstmöglicher Umweltbelastung und preisgünstig bereitgestellt werden. Um diesen Forderungen gerecht zu werden, erstellt der Lastverteiler täglich eine Lastprognose, die Erfahrungswerte und tägliche Einflüsse, wie z. B. Wochentag, Jahreszeit, Feiertage, Schulferien und Wetterlage, berücksichtigt.

Planetarium
1020 Wien, Oswald-Thomas-Platz 1, Prater Hauptallee beim Riesenrad, Tel. +43/1/729 54 94; www.planetarium-wien.at [»http://www.planetarium-wien.at]
…..so nah ist die Unendlichkeit!
Seit Herbst 2002 erstrahlt die Sternenkuppel des Wiener Planetariums in neuem Glanz. Mit modernster Technik ausgestattet, wird astronomisches Wissen auf anschauliche und zugleich unterhaltsame Weise vermittelt. Das Programm umfasst unterschiedliche Themen der Astronomie und Weltraumfahrt wie z.B. Orientierung am Sternenhimmel, das Sonnensystem oder aktuelle Raumfahrtmissionen von ESA und NASA. Mit dem Besuch des Planetariums wird der naturwissenschaftliche Unterricht optimal ergänzt. Je nach Alter der Schüler/innen werden geeignete Vorstellungen angeboten.
Das Planetarium befindet sich neben dem Riesenrad im Eingangsbereich des Wiener Praters. Weitere Infos gibt’s im Internet.

Kuffner Sternwarte Wien
16, Johann Staud-Straße 10, (beim Ottakringer Bad) Tel 01/914 81 30; www.kuffner.ac.at [»http://www.kuffner.ac.at]
…ein himmlisches Vergnügen
Die historische Sternwarte aus dem 19. Jahrhundert mit ihren detailgetreu restaurierten astronomischen Instrumenten bietet für Schulklassen ein besonderes Erlebnis. Das Programm umfasst eine interaktive Präsentation zum Sternenhimmel sowie eine Beobachtung mit dem dritt größten Linsenfernrohr Österreichs. Bei Schönwetter werden Sonne, Mond 35 und Venus beobachtet, bei bewölktem Himmel bietet das Fernrohr einen wunderschönen Blick auf Wien und den Stephansdom. Die Führungen werden an das Alter der Schüler/innen individuell angepasst.

Siemens-Forum Wien
1030 Wien, Dietrichgasse 25; www.siemens.at [»http://www.siemens.at/]
Die Ausstellung im Siemens Forum Wien lädt zu einer Begegnung mit 150 Jahren Technikgeschichte unter besonderer Berücksichtigung der Gegenwart und der Zukunft ein. Der historische Teil ist als interaktive Dauerausstellung installiert und zeigt Meilensteine der Technikgeschichte von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die Siebziger Jahre. Die Anordnung der Events erfolgt chronologisch und deckt in Summe die Themenkreise Kommunikation, Verkehr, Haushalt, Industrie und Gesundheit ab. Neben dem historischen Teil beherbergt das Siemens Forum Wien auch wechselnde Ausstellungen zu gegenwärtigen und zukünftigen Themen. Diese Ausstellungen werden nach einem Jahr durch ein neues Ausstellungsprojekt ausgetauscht und tragen somit den immer kürzer werdenden Innovationszyklen Rechnung.

Statistik Austria
1110 Wien, Guglgasse 13, Tel. +43/1/711 28-0; www.statistik.at [»http://www.statistik.at/]
Die Statistik Austria bietet Universitäten, Schulen und anderen Institutionen Informationsveranstaltungen an, die je nach Interessensschwerpunkten und Zeitrahmen aus verschiedenen Themenblöcken zusammengestellt werden. (Ein Standardinformationsbesuch beträgt 1,5 Stunden.)

  • Einführung in die Aufgaben der amtlichen Statistik und Organisation der Statistik Austria (obligatorisch) Bibliothek Rechenzentrum Erfassung statistischer Datenmassen Mathematisch-statistische Methoden in der amtlichen Statistik Register und Klassifikationen
  • Volkszählung 2001; Bevölkerungsbewegung; Bevölkerungsprognose; Gesundheit; Bildung; Erwerbstätigkeit; Arbeitsmarkt; Einkommen und Lebensstandard; Konsumerhebung; Wohnungswesen; Mikrozensus
  • Produktion und Dienstleistungen; Außenhandel und Güterverkehr
  • Land- und Forstwirtschaft; Umwelt; Tourismus; Straßenverkehrssicherheit
  • Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen; Verbraucherpreisindex; Forschung und experimentelle Entwicklung

Universität Wien
1010 Wien, Dr.-Karl-Lueger-Ring 1; www.univie.ac.at [»http://www.univie.ac.at/] , Führungen für Oberstufen der höheren Schulen möglich
Die Universität Wien („Alma Mater Rudolphina“) ist die größte Universität Österreichs und die älteste bestehende deutschsprachige Universität. Sie wurde 1365 von Rudolph IV. dem Stifter gegründet. Das Besondere an der Universität Wien ist das Angebot für die Studierenden und für die Forschenden. Durch die verschiedenen Wissensgebiete in „einem Haus“ (acht Fakultäten) ergibt sich eine ungeheure Vielfalt an Lehr- und Forschungsinhalten. Den über 85.000 Studierenden aus allen Teilen der Erde stehen mehr als 180 Institute, Kliniken und Laboratorien zur Verfügung. Es bestehen Lehr- und Forschungskooperationen mit über 30 ausländischen Universitäten. Das Zentrum der Universität Wien ist das Hauptgebäude am Ring. Es wurde von Heinrich von Ferstel im Stil der italienischen Renaissance erbaut und 1884 fertig gestellt. Bekannt ist das Hauptgebäude vor allem wegen seines weltberühmten großen Festsaals und seines Arkadenhofes. Die Universitätsbibliothek, ebenfalls im Hauptgebäude, ist mit über 5 Mio. Büchern die größte Bibliothek Österreichs.

KLOSTERNEUBURG - Stift

900 Jahre Kultur und Genuss vor den Toren Wiens Seit fast 900 Jahren ist das Stift Klosterneuburg am Donauufer vor den Toren Wiens ein bedeutendes geistiges, sakrales und kulturelles Zentrum des Landes. Durch die Heiligsprechung Markgraf Leopolds im Jahr 1485 österreichisches Landesheiligtum, sollte es im 17. Jahrhundert sogar zur kaiserlichen Residenz ausgebaut werden.
Der Legende nach wurde es an der Stelle errichtet, an der Markgraf Leopold III. nach neun Jahren den verlorenen Brautschleier seiner Frau Agnes auf einem Holunderstrauch wieder fand. Tatsächlich hatten aber schon die Römer hier eine Siedlung aufgebaut, auf deren Ruinen die Residenz Leopolds errichtet wurde.
Diese Jahrhunderte alte Geschichte spiegelt sich heute in prachtvollen Zeugnissen der Kunst, wie dem Verduner Altar, gotischen Tafelwerken oder auch dem Babenberger Stammbaum. Wenn man einen Blick in die österreichische Geschichte machen möchte, ist man speziell mit einer Schüler/innengruppe sicher gut beraten, einen Besuch im Stift einzuplanen. Das Stift Klosterneuburg bietet ein umfangreiches Programm für Schulklassen, das hiermit auch für die Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen der Wien-Aktion kommen, adaptiert wurde.

Weitere Wien Informationen unter: www.wien-vienna.at [»http://www.wien-vienna.at/]

Quelle: Auszug aus dem Leitfaden der Aktion „Österreichs Jugend lernt ihre Bundeshauptstadt kennen“

Tipp: Aktuelles Programm der Bundesmuseen

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