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HOMETHEMEN & FAKTENKultur & EU / Kulturhauptstädte

 
 


Kulturhauptstädte Europas

1985 wurde auf Initiative der damaligen griechischen Kulturministerin Melina Mercouri die Aktion „Kulturstadt Europas“ ins Leben gerufen. Ziel der Aktion ist es, die Vielfalt und den Reichtum sowie die Gemeinsamkeiten der europäischen Kulturen hervor zu heben und einen Beitrag zu einem besseren Verständnis der Bürgerinnen und Bürger Europas zu leisten. Schwerpunkt ist immer ein Kulturprogramm, das nationale und regionale Kunst und Kultur in Bezug zur europäischen Dimension des Titels Kulturhauptstadt setzt, um es einem internationalen Publikum zu präsentieren.

Um auch den 2004 der EU beigetretenen mittel- und osteuropäischen Ländern eine Teilnahme an dieser Initiative zu ermöglichen, wurde der Beschluss Nr. 1419/1999/EG von 1999 durch den Beschluss Nr. 649/2005/EG modifiziert. Ab 2009 wird es jeweils mindestens zwei Kulturhauptstädte Europas geben: Neben den bereits festgelegten "alten" Mitgliedstaaten, stellt einer der neuen Mitgliedstaaten einen Kandidaten. Zusätzlich können weiterhin Nicht-Mitgliedstaaten Kulturhauptstädte stellen.

2012: Guimarães (Portugal) und Maribor (Slowenien)
2013: Marseille (Frankreich) und Kosice (Slowakei)

Reihenfolge der weiteren Bewerbungen für die "KULTURHAUPTSTADT EUROPAS":

2014: Schweden und Lettland
2015: Belgien und Tschechische Republik
2016: Spanien und Polen
2017: Dänemark und Zypern
2018: Niederlande und Malta
2019: Italien

Kulturhaupstädte Europas seit 1985:

2011: Tallinn (Estland), Turku (Finnland)
2010: Essen (D), Pecs (H) und Istanbul (TR)
2009: Linz (A) und Vilnius (LT)
2008: Liverpool (UK) und Stavanger (NO)
2007: Luxemburg (LU) und Sibiu (RO)
2006: Patras
2005: Cork
2004: Genua und Lille
2003: Graz
2002: Brügge und Salamanca
2001: Rotterdam und Porto
2000: Avignon, Bergen, Bologna, Brüssel, Helsinki, Krakau, Prag, Reykjavik und Santiago de Compostela
Im Jahr 2000 gab es wegen des herausragenden Datums als Ausnahme gleich neun europäische Kulturhauptstädte. Sie stimmten ihre thematische Arbeit miteinander ab und hatten eine zentrale Koordinationsstelle.
1999: Weimar
1998: Stockholm
1997: Thessaloniki
1996: Kopenhagen
1995: Luxemburg
1994: Lissabon
1993: Antwerpen
1992: Madrid
1991: Dublin
1990: Glasgow
1989: Paris
1988: Berlin
1987: Amsterdam
1986: Florenz
1985: Athen

Die Kulturhauptstädte Europas erhalten den europäischen Anteil ihrer finanziellen Unterstützung aus dem Förderprogramm "Kultur (2007 – 2013)“. Beantragt werden können Projektmittel, jedoch keine Investitionsmittel. Dabei darf die EU-Förderung 60% der Finanzmittel nicht übersteigen.

Links:
European Capitals of Culture - Website der Europäischen Kommission
CCP - Austria

 

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