Zahlen & Fakten
In diesem Bereich finden Sie umfangreiche Informationen und Hintergrundmaterialien sowie Statistiken rund um
die Kultur in Österreich.
Kulturberichte
Das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur und die Kulturabteilungen der Bundesländer legen
jährlich einen Kulturbericht vor. Dieser Bericht gibt einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen im Bereich der
Museen und anderer bedeutender kultureller Institutionen in Österreich. Weitere
Informationen
Kunstbericht
Der Kunstbericht erscheint jährlich und gibt eine Übersicht der Tätigkeiten des Bundes auf dem Gebiet der
Kunstförderung. Weitere Informationen sowie eine Bestellmöglichkeit finden Sie auf den
Webseiten der Kunstsektion.
Kreativwirtschaft
Die Kreativwirtschaft umfasst die Bereiche an der Schnittstelle von Wirtschaft und Kultur, an denen sich
künstlerische/kulturelle Ambition mit wirtschaftlicher Umsetzung verbindet. Sie umfasst die Entstehung der Ideen, die
Umsetzung sowie die Verbreitung. Die wirtschaftspolitische Rolle der Kreativbranchen hat in den vergangenen Jahren
stark zugenommen. In ganz Europa ist man sich ihres wichtigen Beitrages zur Wertschöpfung und Arbeitsplatzschaffung
bewusst geworden. Auch traditionelle Branchen, wie die Sachgüterproduktion oder der Tourismus können durch den Einsatz
von Kreativleistungen z.B. der Design- oder der Werbebranche ihre Konkurrenzfähigkeit steigern. Weitere Informationen
Kulturstatistik
Die Statistik Austria stellt in der
Kulturstatistik die
Hauptergebnisse der Datensammlungen und Erhebungen über das kulturelle Leben in Österreich zusammen. Der Bogen der
Darstellung reicht dabei vom Theater- und Festspielbetrieb bis zum Musikschulwesen, von den Massenmedien bis zur Fülle
des kulturellen Lebens.
EuroStat
Das Statistische Amt der Europäischen Gemeinschaft
gibt jährlich das Eurostat Jahrbuch mit Zahlenangaben über die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten heraus
(kostenloser Zugang zu allen Eurostat Daten und Veröffentlichungen).
Baukulturreport
Baukultur schafft und sichert Lebensqualität. Sie betrifft alle Menschen, weil wir von der gebauten bzw.
gestalteten Umwelt beeinflusst, geprägt und verändert werden. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht können die mit Abstand
größten Lebenskosten bzw. Lebensinvestitionen der ÖsterreicherInnen unter dem Begriff „Baukultur“ subsumiert werden. Im
Rahmen des Ersten Österreichischen Baukulturreports wird Baukultur als wesentliche Querschnittsmaterie dargestellt und
ihre wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhänge, sowie große Potentiale und Entwicklungsmöglichkeiten werden
aufgezeigt. Der Erste Österreichische Baukulturreport versteht sich als Grundlage für einen breiten, landesweiten
Diskurs und als Initialzündung für einen baukulturellen Dialog, auf nationaler wie auf regionaler
Ebene. www.baukulturreport.at
Prüfung ausgewählter geförderter Kunst- und Kultureinrichtungen bezüglich ihrer ökonomischen Wirkungen in
Österreich
Dass Kunst und Kultur als identitätsstiftendes Merkmal einer Region eine große Rolle spielen, ist hinlänglich
bekannt. Kunst- und Kultureinrichtungen bewirken unabhängig von der positiven gesellschaftlichen Auswirkung aber auch
vielfache ökonomische Effekte. Die Ausgaben der Kunst- und Kultur(förder)einrichtungen, die Ausgaben der
aufgrund des Kunst- und Kulturangebots nach Österreich reisenden Touristinnen und Touristen sowie die Ausgaben der von
öffentlichen Einrichtungen subventionierten Film- und Musikproduktionen erhöhen die Nachfrage nach Gütern und
Dienstleistungen. Mit dieser erhöhten Nachfrage entstehen – neben den ökonomisch nicht messbaren positiven Effekten –
auch positive, mess- und berechenbare, ökonomische Effekte auf die Wirtschaft Österreichs, welche in der vorliegenden
Studie für ausgewählte Einrichtungen quantifiziert wurden. Studie im Auftrag des Bundesministeriums für
Unterricht, Kunst und Kultur Juli 2008 Endbericht (pdf, 767 KB)
Prüfung der Bundestheater bezüglich der ökonomischen Wirkungen in Wien und in Gesamtösterreich
Erstellt durch das Institut für Höhere Studien (IHS) Bernhard Felderer, Ulrich Schuh, Alexander Schnabl,
Daniela Grozea-Helmenstein, Sandra Müllbacher, Sigrid Stix Studie im Auftrag der Wirtschaftskammer Wien
Jänner 2008 Endbericht (pdf, 520 KB)
Studie über die wirtschaftliche Dimension der Kultur in Europa
Es handelt sich um die erste Untersuchung dieser Art auf europäischer Ebene. Sie unterstreicht den direkten
Beitrag (in Bezug auf BIP, Wachstum und Beschäftigung) sowie den indirekten Beitrag (Verbindungen zwischen Kreativität
und Innovation, Verbindungen mit dem IKT-Sektor, regionale Entwicklung und Attraktivität) zur Lissabon-Agenda, der von
den Bereichen Kultur und kulturelles Schaffen ausgeht. Einige Zahlen: - Der
Kultursektor setzte im Jahr 2003 mehr als 654 Milliarden Euro um. - Sein Beitrag zum EU-weiten BIP lag
2003 bei 2,6 %. - Bei der Wertschöpfung des Sektors war 1999-2003 ein Zuwachs von 19,7 % zu
verzeichnen. - Im Jahr 2004 arbeiteten mindestens 5,8 Millionen Menschen in diesem Sektor, was 3,1 %
der gesamten Erwerbsbevölkerung in Europa entspricht. Weitere Informationen:
www.keanet.eu
Touristische Studien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit zum Kulturbereich
Jugend-Kulturtourismus, Kulturelles Erbe und Historische Bauten, Touristische Internationalisierungsstrategien
für Museen, Kulturland Österreich, Handbuch "Kultur und Tourismus", Österreich als interkulturelle Bühne Zentral- und
Osteuropas, Österreichs Kulturtourismus aus der Sicht der bedeutenden Reiseveranstalter, Carrier und Incomer unter
besonderer Berücksichtigung der Märkte in China und Russland, Historische Gärten; diese Studien und weitere
Publikationen finden sie unter:
ww.bmwfj.gv.at/Tourismus/TourismusstudienUndPublikationen ^ top |