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Der Preis wird alle 2 Jahre vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur vergeben Der Österreichische Museumspreis ist mehr als eine Auszeichnung für die besonderen Leistungen eines individuellen Museums. Er ist auch ein Ausdruck der großen Wertschätzung der Öffentlichkeit für die Museen in unserem Land und als ein Dankeschön an die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der österreichischen Museen und die vielen Österreicherinnen und Österreicher, die unser Museumswesen fördern und unterstützen, zu sehen. Der Museumspreis würdigt die mit großem Einsatz, Idealismus und Sachkenntnis geleistete Aufbauarbeit in den musealen Institutionen. Etablierte, von der öffentlichen Hand getragene Einrichtungen, Kunstmuseen und wissenschaftliche Sammlungen beteiligten sich ebenso wie neu gegründete und private Institutionen, die das reiche Kulturleben in den verschiedenen Regionen Österreichs dokumentieren und so die Identität unseres Landes mitgestalten. Allen Kulturschaffenden, den Sponsoren und Förderern und jenen, die ihre Arbeitskraft ehrenamtlich einsetzen, soll der österreichische Museumspreis Anerkennung und Ansporn sein, den kulturellen Reichtum unserer Heimat weiterhin möglichst vielen Menschen nahe zu bringen. Nach Ablauf von acht Jahren nach der ersten Bewerbung ist eine neuerliche Bewertung möglich. Die Ausschreibung Die Bundesministerin für Unterricht Kunst und Kultur stiftet den Österreichischen Museumspreis mit dem Ziel, österreichische Museen unterschiedlicher Rechtsträger anzuregen, ihre Inhalte, Präsentation und Vermittlung ansprechend und zeitgemäß zu gestalten. Der Preis Der Österreichische Museumspreis ist mit insgesamt 35.000,-Euro dotiert. Er setzt sich zusammen aus einem Hauptpreis in Höhe von 20.000,-Euro, einem Förderungspreis zum Österreichischen Museumspreis in Höhe von 10.000,-Euro und einem allfälligen Würdigungspreis zum Österreichischen Museumspreis in Höhe von 5.000,-Euro. Die Geldsumme wird an die Museumsleitungen überwiesen und ist zweckgebunden für Belange der Museen zu verwenden. Darüber hinaus können Urkunden und Widmungsschilder für spezielle Verdienste in den Bereichen Sammlung, Restaurierung, Bewahrung, Erforschung, Präsentation und Vermittlung zuerkannt werden. Die Jury Der Jury gehören die Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur oder ein/e von ihr entsandte/r Vertreter/in und sieben weitere Personen an, die von ihr bestellt werden: Besuchervertreter/innen, Journalist/ innen sowie in Museen unterschiedlicher Rechtsträger tätige Personen. Je zwei Jurymitglieder besuchen und beurteilen unabhängig von einander die Museen. Die Teilnahme Mit der Einsendung des unter www.bmukk.gv.at/museumspreis erhältlichen Bewerbungsblattes und der dort genannten Beilagen wird eine Bewertung durch die Jury vorgenommen. Einreichungen sind mittels Bewerbungsblatt und Beilagen bis spätestens 31. Dezember 2011 an das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, Abt. IV/4, Minoritenplatz 5, 1014 Wien zurichten. Die Bewertungskriterien Die Jury berücksichtigt bei der Bewertung der Museen vor allem folgende Aspekte:
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