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Nachlese zur Internationalen Konferenz zur Digitalisierung des Kulturerbes: An Expedition to European
Digital Cultural Heritage. Collecting, Connecting – and Conserving? Die Konferenz stand im Zusammenhang mit den Bemühungen der EU, durch Digitalisierung die Vielfalt des europäischen Kulturerbes für die Bürger/innen zugänglich zu machen und für künftige Generationen zu bewahren. Inhalte waren die praktischen Herausforderungen bei der Sammlung, Vermittlung und langfristigen digitalen Erhaltung von Kulturschätzen sowie wissenschaftlichen Quellen. Diese europäische Konferenz zum Thema digitales Kulturerbe fand im Kontext von zwei wichtigen europäischen Strategien statt: Mit der i2010 Strategie, die eine Europäische Informationsgesellschaft für Wachstum und Beschäftigung vorantreiben soll, formuliert die Europäische Kommission die gewinnende Idee eines gemeinsamen „European Information Space“, um Entwicklungen im Bereich des kulturellen und wissenschaftlichen Erbes zu leiten und voranzutreiben. In diesem gemeinsamen europäischen Informationsraum werden europäische Bürgerinnen und Bürger uneingeschränkten Zugang zu multimedialen Inhalten und Dienstleistungen haben, unabhängig von zeitlichen, räumlichen, sprachlichen oder kulturellen Einschränkungen. Hinzu kommt der Dynamische Aktionsplan (DAP) als Nachfolgestrategie der Lund Initiative zur europäischen Koordination der Digitalisierung unseres Kulturerbes. Dieser Aktionsplan definiert die strategische Agenda für konkrete Aktivitäten, die uns näher an die Vision eines gemeinsamen europäischen Informationsraumes für Kulturerbe heranbringen soll. Geteilt in vier Aktionsbereiche, i.e. Anwender und Inhalte, wirtschaftliche Nachhaltigkeit, technologische Entwicklungen und Werkzeuge sowie Langzeiterhaltung digitaler Inhalte, unterstreicht der neue Aktionsplan die bereits 2001 in den Lund Prinzipien formulierten Werte: einen frei zugänglichen, nachhaltigen Raum für digitales Kulturerbe zu schaffen, e-inclusion, kulturelle Vielfalt, Ausbildung und Training voranzutreiben, sowie die Schaffung reichhaltiger digitaler Inhalte als „Treibstoff“ für die europäische Content Industrie zu unterstützen. Das aktive Bewahren unseres kulturellen Gedächtnisses ist mit allen Schritten beim Sammeln, Konvertieren und Vermitteln und Aufbewahren digitaler kultureller Ressourcen verbunden. Diese Konferenz thematisierte deshalb auch angewandte und emergente Praktiken und Technologien für das Sammeln, Verbinden, Vermitteln und Aufbewahren unseres digitalen kulturellen Gedächtnisses. Die Konferenz wurde vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Zusammenarbeit mit Salzburg Research veranstaltet. Archiv des Programmes und der Vorträge: Strategische Dokumente:
Weitere Informationen: Unesco Charta zur
Bewahrung des digitalen Kulturerbes | |
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