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Museumsprogramm im Februar 2012

Aktuelle Ausstellungs- und Veranstaltungshinweise österreichischer Bundesmuseen.

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HIGHLIGHTS — FEBRUAR 2012

„Kokoschka sucht einen Rahmen“ im Unteren Belvedere, Orangerie ab 1. Februar

Ab 1. Februar - neue Ausstellung:
Kokoschka sucht einen Rahmen
Unteres Belvedere, Orangerie
1. Februar – 26. Februar 2012
Ein Designprojekt des Belvedere in Kooperation mit der Universität für angewandte Kunst.
Einige Werke aus der Sammlung der Zwischenkriegszeit bzw. des 20. Jahrhunderts benötigen einen neuen Rahmen, so auch das Gemälde Dr. Bassa’s Magische Form (1951) von Oskar Kokoschka. Diese Notwendigkeit förderte die Idee zu Tage, einen „Belvedere-Rahmen“ zu kreieren. In Zusammenarbeit mit den Studenten der Industrial Design Klasse von Paolo Piva wird seit drei Semestern an diesem Projekt gearbeitet.
Im Februar ist es dann soweit: In der Orangerie des Unteren Belvedere werden die innovativen Projekte präsentiert. Durch eine internationale Jury wird ein Prototyp zum Sieger gekürt und in weiterer Folge zum rahmenden „Markenzeichen“ für die genannte Sammlung werden. Als erster darf sich das Ölbild von Kokoschka auf die neue Rahmung freuen!
Eine Kooperation des Belvedere mit der Universität für angewandte Kunst Wien
Projektleitung Angewandte: Marcus Bruckmann, Katrin Sailer
Ausstellungsgestaltung Angewandte: Christian Ruschitzka, Christian Steiner
Projektbetreuung Belvedere: Harald Krejci, Kerstin Jesse
Unteres Belvedere, Orangerie - Rennweg 6, 1030 Wien
ÖFFNUNGSZEITEN: Täglich 10 bis 18 Uhr, Mittwoch 10 bis 21 Uhr
Österreichische Galerie Belvedere - Prinz Eugen-Straße 27, 1030 Wien
Tel. +43 1 795 57 - 134; Fax: +43 1 79557 - 121
E-Mail: public@belvedere.at - Internet: www.belvedere.at

„Naga – Schmuck und Asche“ im Museum für Völkerkunde ab 1. Februar

Ab 1. Februar - neue Ausstellung:
Naga – Schmuck und Asche
1. Februar – 11. Juni 2012
Die Naga lebten die längste Zeit von ihren Nachbarn als notorische Kopfjäger gefürchtet und gemieden im hügeligen Bergland Nordost-Indiens. Sie erzählten über ihr Leben und ihre Welt nicht mit Tinte auf Papier, sondern in einem kodierten System von Textilmustern, Schmuckdesigns oder Holzschnitzereien - nur für sie selbst verstehbar. Dinge von beeindruckender Ästhetik, der SCHMUCK, berichteten als Webmuster in Körpertüchern über die erstrebenswerten Eigenschaften von Frauen und Männern, Ornamente über deren Stellung in der Gesellschaft, Figuren aus Holz ließen Verstorbene im Andenken weiterleben oder erzählten über getötete Feinde. Lieder und Mythen schließlich erzählten Geschichten, welche das Repertoire von dinglichen Formen überstiegen.
Dann kamen die anderen: zuerst die britischen Kolonialherren, gefolgt von amerikanischen Missionaren und schließlich indische Soldaten, die bis heute das Streben nach einem eigenen Staat der Naga unterdrücken. Mit diesen drei Flutwellen von jenseits der eigenen Grenzen wurde alles anders. Das alte dingliche Vokabular geriet in Vergessenheit, der Schmuck zerfiel zu ASCHE. Nur mehr wenige Alte können die Zeichen der Vorväter lesen. Sie sind es heute, die der Asche des verbrannten Schmuckes wieder Atem einhauchen und sie zum Glühen bringt – ein Aufglimmen, das der jungen Generation ein Gefühl für ihre eigenständige Identität vermitteln soll.
Darüber erzählt diese Ausstellung. In der alten Zeit gesammelte Dinge werden für die Besucher zum Sprechen gebracht, jungst erworbene zeigen Wandel und Rückbesinnung. Auch Naga selbst erzählen über sich, sei es in Erklärungen direkt an den Besucher adressiert, oder sie singen Lieder, in denen Exponate eine Rolle spielen.
ÖFFNUNGSZEITEN: Täglich außer Dienstag von 10 bis 18 Uhr
Museum für Völkerkunde - Neue Burg, Heldenplatz, 1010 Wien
Tel. +43 1 525 24- 0 | Fax +43 1 525 24- 5199
E-mail: info@ethno-museum.ac.at - Internet: www.ethno-museum.ac.at

„hallstattfarben“ im Naturhistorischen Museum Wien ab 1. Februar

Ab 1. Februar - neue Ausstellung:
hallstattfarben
Textile Verbindungen zwischen Forschung und Kunst
ab 1. Februar 2012
Saal 12
Über 2.500 Jahre lang wurden im prähistorischen Bergwerk von Hallstatt durch das Salz nicht nur Textilien konserviert, es blieben sogar deren Farben erhalten. Die einzigartigen Funde bildeten die Grundlage für vielfältige interdisziplinäre Forschungsprojekte. Mit Farbstoffanalysen, Färbeexperimenten und Methoden der experimentellen Archäologie wurde versucht, den Entstehungsprozess der Stoffe und Farben nachzuvollziehen.
Die Ergebnisse werden im Rahmen der Ausstellung erstmals einem breiten Publikum vorgestellt. Dazu präsentieren Studentinnen der Universität für angewandte Kunst Arbeiten, die im Dialog mit der Wissenschaft entstanden sind und von den prähistorischen Färbe- und Webtechniken inspiriert wurden. Auch Workshops und eine „prähistorische Modeschau“ des NHM im Museumsquartier zählen zum Begleitprogramm der Ausstellung.
ÖFFNUNGSZEITEN: Do - Mo: 9:00 - 18:30 Uhr; Mi: 9:00 - 21:00 Uhr; Dienstag geschlossen
Naturhistorisches Museum Wien - Burgring 7, 1010 Wien (Eingang: Maria Theresien-Platz)
Tel. +43 (1) 521 77 - 335; Fax +43 (1) 523 52 54
E-Mail: info@nhm-wien.ac.at - Internet: www.nhm-wien.ac.at

„Welt der Operette“ im Österreichischen Theatermuseum ab 2. Februar

Ab 2. Februar - neue Ausstellung:
Welt der Operette
Glamour, Stars und Showbusiness
2. Februar – 24. September 2012
Die Operette war ursprünglich nicht verstaubt und altmodisch, sondern oft sozialkritisch, humorvoll und immer frivol. Dieses Genre wurde bis heute nur sehr selten als eigenes kultur-, sozial- und theaterhistorisches Phänomen behandelt – die „leichte Muse“ war keiner genauen Betrachtung wert, wurde sie doch in erster Linie nach der Musik beurteilt und weniger nach den sozialen Hintergründen und Zusammenhängen. Unterhaltungstheater passte lange Zeit in keine wissenschaftliche Disziplin, erst in den vergangenen Jahren begann langsam eine differenzierte Auseinandersetzung mit diesem Phänomen.
Heute strömen die Besucher ins Kino, früher stürmten sie Operettentheater und warteten auf Novitäten und Skandale ihrer Stars. Showbusiness war angesagt, Glamour und Glitter bestimmten die Inszenierungen, die niemals verstaubt und altmodisch, sondern in der prägenden Zeit der 1920er sozialkritisch, humorvoll und frivol waren. Ihre Akteure wurden zu Superstars und gesuchten Werbeträgern für Produkte von Zigaretten bis Luxusautos. Wiener Operette machte auch am Broadway Furore und war ein einzigartiger Exportartikel österreichischer Kultur.
Wien war bis zum Jahr 1938 in besonderem Maße von Operette und Unterhaltungskultur geprägt. Auch heute zehrt man noch von dieser großen Vergangenheit. Doch wer waren die Menschen, die hinter dieser Entwicklung standen? Die Komponisten, die Librettisten, die Künstler, die Veranstalter? Niemand konnte eine Operette alleine auf die Bühne bringen; es handelte sich immer um eine Gemeinschaftsproduktion: Mehrere Autoren und Komponisten arbeiteten Hand in Hand, Persönlichkeiten wie Richard Tauber interpretierten die Werke in einzigartiger Art und Weise.
Die Ausstellung wurde von Marie-Theres Arnbom und Kevin Clarke kuratiert und von Sam Madwar gestaltet. Sie widmet sich den vielen Seiten der Operette: Starkult und Kommerz werden ebenso thematisiert wie Sozialkritik, Politik und rassische Verfolgung.
ÖFFNUNGSZEITEN: Täglich außer Dienstag 10 bis 18 Uhr
Österreichisches Theatermuseum - Lobkowitzplatz 2, 1010 Wien
Tel.: (+43 1) 525 24 - 3460; Fax: (+43 1) 525 24 - 5399
E-mail: info@theatermuseum.at - Internet: www.theatermuseum.at

„Sergey Shestakov. Fahrt in die Zukunft – Stop #1: Tschernobyl“ ab 3. Februar

2. Februar, 19 Uhr - Eröffnung der Ausstellung:
Sergey Shestakov
Fahrt in die Zukunft – Stop #1: Tschernobyl
KUNSTHALLE wien project space,
03. Februar – 23. März 2012
Zur Ausstellung:
Olga Sviblova (Kuratorin)
Lucas Gehrmann (Kurator Kunsthalle Wien)
Der Künstler ist bei der Eröffnung anwesend!
Tschernobyl – ein Ort, der zu einem Begriff wurde für das absolut Schreckliche, für die Präsenz des unsichtbaren, die Dimensionen von Zeit und Raum zersetzenden Todes. Tschernobyl ist auch ein Symbol für technisches, politisches und damit menschliches Versagen, die Dystopie schlechthin. In der 30 Kilometer weiten Sperrzone um Tschernobyl, in der seit 35 Jahren das Leben erloschen ist, hat sich der Moskauer Fotograf Sergey Shestakov auf Spurensuche begeben. Ausgestorbene Straßen, verlassene Häuser und zurückgelassene Gegenstände zeigen eine verfallende Stadt, in der sich nichts regt, in der nichts lebt. Der Titel „Fahrt in die Zukunft“ deutet an, dass der Schrecken der Vergangenheit zugleich als Warnung vor einer möglichen Zukunft steht: von Tschernobyl ist der gedankliche Weg zu Fukushima nicht weit. „Die Arbeiten von Sergey Shestakov sind keine Erinnerungen an die Vergangenheit, sie bringen vielmehr den Betrachter zum Fühlen und zum Nachdenken – vor allem über die Zukunft.“ (Olga Sviblova)
KuratorInnen:
Olga Sviblova (Direktorin des Multimedia Art Museums, Moskau)
Lucas Gehrmann (Kunsthalle Wien)
Die Ausstellung ist eine Kooperation der Kunsthalle Wien mit The Moscow City Government, Multimedia Art Museum, Moscow (Moscow House of Photography)
Kunsthalle Wien project space - Karlsplatz, Treitlstraße 2, 1040 Wien
ÖFFNUNGSZEITEN: Di - Sa 13 - 24 Uhr; So, Mo 13 - 19 Uhr
Kunsthalle Wien - Museumsplatz 1, 1070 Wien
Infoline: +43-1-52189-33; Tel. +43-1-52189-0; Fax +43-1-52189-1217
E-mail: office@kunsthallewien.at - Internet: www.kunsthallewien.at

„Claes Oldenburg. The Sixties“ im MUMOK ab 4. Februar

3. Februar, 19 Uhr - Eröffnung der Ausstellung:
Claes Oldenburg. The Sixties
4. Februar – 28. Mai 2012
Claes Oldenburg (* 1929, Stockholm, Schweden) ist nicht nur ein Hauptvertreter der Pop Art, der Performance- und Installationskunst, sondern prägte auch gemeinsam mit Coosje van Bruggen die Kunst im öffentlichen Raum mit seinen monumentalen Large Scale Projects in zahlreichen Metropolen weltweit. Mit seinen humorvollen wie tiefgründigen Darstellungen von Alltagsobjekten ist er einer der wichtigsten und populärsten Künstler seit den späten 1950er- Jahren. Zentraler Bezugspunkt von Oldenburgs Werk ist das industriell gefertigte Objekt – das Objekt als Ware, die in immer neuen medialen und formalen Metamorphosen zum kulturellen Träger und Symbol von Imaginationen, Wünschen und Obsessionen in der modernen Lebenswelt wird.
Das mumok präsentiert die bisher umfangreichste Ausstellung von Oldenburgs wegweisendem und emblematischem Frühwerk der 1960er-Jahre. Zu sehen sind zahlreiche Ikonen der Pop Art: angefangen von der Installation The Street mit ihren von Graffiti inspirierten Darstellungen des modernen Großstadtlebens, zu den berühmten Konsumartikeln seines Geschäftslokals The Store bis hin zu den spektakulären Gebrauchsgegenständen des modernen „Eigenheims“: Telefon, Toilettenschüssel, Badewanne, Ventilator, Säge, Lichtschalter. Ein weiteres Kapitel widmet sich Oldenburgs ersten Entwürfen von kolossalen Monumenten seiner Konsum-Objekte für den öffentlichen Raum. Den Schlusspunkt der Ausstellung bildet das Mouse Museum, ein begehbares Miniaturmuseum in Form einer Geometric Mouse, für das Oldenburg seit den späten 1950er-Jahren insgesamt 385 Gegenstände gesammelt hat. Mit seinen Souvenirs, Kitschobjekten und Ateliermodellen zeigt das Mouse Museum die ungeheure kulturelle Vielfalt – aber auch Abgründigkeit – der kapitalistischen Gesellschaft. Die Geometric Mouse, zentrales Motiv im Werk des Künstlers, repräsentiert mit ihrer Reduktion auf abstrakte Grundfiguren der Formfindung nicht nur eine Verschränkung von Hochkunst und Trivialkultur, sie fungiert auch als ein Alter ego Oldenburgs.
Die vom mumok konzipierte Ausstellung wird anschließend im Museum Ludwig in Köln (22. Juni – 30. September 2012), Guggenheim Museum Bilbao (30. Oktober 2012 – 17. Februar 2013), Museum of Modern Art in New York (14. April – 5. August 2013) und im Walker Art Center in Minneapolis (13. September 2013 – 12. Jänner 2014) zu sehen sein.
Kurator Achim Hochdörfer
Katalog zur Ausstellung: "Claes Oldenburg: The Sixties"
Anlässlich der Ausstellung erscheint ein gemeinsam mit Claes Oldenburg gestalteter Katalog, in dem neben seinen berühmten Hauptwerken zahlreiche bislang unveröffentlichte Arbeiten und Materialien publiziert werden. Er enthält Essays von Benjamin H.D. Buchloh, Achim Hochdörfer, Branden W. Joseph, Gregor Stemmrich, Ann Temkin und eine umfangreiche Chronologie von Maartje Oldenburg.
ÖFFNUNGSZEITEN: Montag 14-19 Uhr; Dienstag bis Sonntag 10-19 Uhr; Donnerstag 10-21 Uhr
MUMOK - Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien - Museumsplatz 1, 1070 Wien
Telefon (+43-1) 52500, Fax (+43-1) 52500-1300
E-Mail: info@mumok.at - Internet: www.mumok.at

„Children of War: Broken Childhood“ im Heeresgeschichtlichen Museum ab 6. Februar

Ab 6. Februar - Fotoausstellung:
Children of War: Broken Childhood
A photo exhibition on: child soldiers
06. 02. bis 04. 03. 2012
Diese Fotosonderausstellung der UNO soll den Besuchern verdeutlichen, dass noch immer an unterschiedlichen Brennpunkten der Erde Kinder für den Krieg missbraucht und getötet werden. Dieser Präsentation liegt eine Studie der Vereinten Nationen zugrunde, die sich auch auf Quellen des Kinderhilfswerkes der Vereinten Nationen (UNICEF) und des UN-Flüchtlingshochkommissariats (UNHCR) stützt.
Die vielen Aspekte von Kindesmissbrauch betreffen sowohl den Schwarzhandel und damit leichten Zugang zu Hand- und Faustfeuerwaffen, die Rekrutierung und den Einsatz von Kindersoldaten, deren sexueller Missbrauch, Verschleppung, Tötung und Verletzungen als auch Angriffe auf humanitäre Einrichtungen.
Aktionstag zum Thema Kindersoldaten:
12. 02. von 10 bis 16 Uhr
Seit 2002 findet jährlich am 12. Februar der „Red Hand Day“ statt, welcher die weltweite Aufmerksamkeit auf die Situation von Kindersoldaten lenkt. Auch das Team des HGM gibt Jung und Alt die Möglichkeit sich gestalterisch einzubringen. Durch Kreativaufgaben können wir ein starkes Signal gegen Kinder im Krieg setzen. Dieses Programm wird durch die Non-Profit Organisation „Who I Am“ unterstützt.
Derzeit gibt es weltweit immer noch mehr als 250.000 Kindersoldaten. Mehr als ein Drittel davon sind Mädchen.
Um gegen diese Ungerechtigkeit ein Zeichen zu setzen, können Kinder und Erwachsene am internationalen Tag gegen den den Einsatz von Kindersoldaten helfen das Heeresgeschichtliche Museum zu dekorieren.
Wer möchte kann auch ein passendes T-Shirt gestalten und anschließend mit nach Hause nehmen. (für 8 bis 99 Jahre)
Am Aktionstag wird Herr John Kon Kelei, der von der SPLA /Sudan People's Liberation Army, im Alter von 4 Jahren rekrutiert wurde, anwesend sein und den teilnehmenden Schulklassen Rede und Antwort stehen.
Aktionswoche zum Thema Kindersoldaten:
13. 02. bis 17. 02. 2012
In der Aktionswoche beziehen wir uns ebenfalls auf das Spannungsfeld Kinder und Krieg.
Wir werden spezielle Schulklassenführungen anbieten. Ziel ist es den Jugendlichen einen Einblick in die Problematik der Gegenwart zu vermitteln und den Gegenstand historisch zu verorten. Die temporäre Ausstellung der UNO wird genau erläutert und mit einzigartigem Filmmaterial abgerundet. Zusätzlich werden eigens geschulte Psychologen für Fragen zum seelischen Leid der Betroffenen bereit stehen.
In der Aktionswoche wird Herr John Kon Kelei, der von der SPLA /Sudan People's Liberation Army, im Alter von 4 Jahren rekrutiert wurde, anwesend sein und den teilnehmenden Schulklassen Rede und Antwort stehen.
ÖFFNUNGSZEITEN: Täglich von 9 bis 17 Uhr
Heeresgeschichtliches Museum - Arsenal, 1030 Wien
Tel.: (+43 1) 79561-1060110; Fax: (+43 1) 79561-1017707
E-mail: contact@hgm.or.at - Internet: www.hgm.or.at

„Impressionismus. Pastelle Aquarelle Zeichnungen“ in der Albertina ab 10. Februar

Ab 10. Februar - neue Ausstellung:
Impressionismus. Pastelle Aquarelle Zeichnungen
10. Februar – 13. Mai 2012
Die Ausstellung präsentiert über 200 Pastelle, Aquarelle und Zeichnungen der Impressionisten und Postimpressionisten mit dem vorrangigen Ziel, die herausragende Stellung ihrer Arbeiten auf Papier aufzuzeigen. Es ist international die erste Schau, die sich ausschließlich diesem Thema widmet. Gerade unter den Künstlern des Impressionismus und Postimpressionismus erlangte die Zeichnung einen der Malerei ebenbürtigen Rang, eine Gleichstellung, die für die Moderne zukunftsweisend wurde.
Während sich die Gemälde von Monet, Degas, Renoir, Pissarro, Manet, Seurat, Signac, Cézanne und Gauguin größter Popularität erfreuen, sind deren mindestens ebenso eindrucksvolle Arbeiten auf Papier weitaus weniger bekannt. Es war vor allem das Verdienst dieser Künstler, der Zeichnung neben ihrer hauptsächlich sekundären Verwendung als vorbereitendes Studienmaterial eine primäre Funktion zuzugestehen, sie als abgeschlossenes eigenständiges Kunstwerk neu zu definieren.
ÖFFNUNGSZEITEN: Täglich 10 - 18 Uhr, Mittwoch 10 - 21 Uhr
Albertina - Albertinaplatz 1, 1010 Wien
Tel. +43 (0)1 534 83-0; Fax: +43 (0)1 534 83-430
E-Mail: info@albertina.at - Internet: www.albertina.at

„Gustav Klimt im Kunsthistorischen Museum“ ab 14. Februar

Ab 14. Februar - neue Ausstellung:
Gustav Klimt im Kunsthistorischen Museum
Kuratiert von Dr. Otmar Rychlik
14. Februar – 6. Mai 2012
Anlässlich der 150. Wiederkehr des Geburtstages von Gustav Klimt am 14. Juli 2012 zeigt das Kunsthistorische Museum bedeutende Wandgemälde, die der berühmte Maler und Zeichner für das große Stiegenhaus des Kunsthistorischen Museums entworfen und selbst ausgeführt hat.
1890, ein Jahr vor der Eröffnung des neu errichteten Hofmuseums für die „Kunsthistorischen Sammlungen des Allerhöchsten Kaiserhauses“, erhielten Gustav Klimt, sein jüngerer Bruder Ernst sowie ihr gemeinsamer Studienkollege und -freund Franz Matsch den Staatsauftrag zur Erstellung eines malerischen Zyklus, in dem sie bedeutende Stilepochen der europäischen Kunst – das Alte Ägypten sowie die griechische und die römische Antike – den Besuchern nahebringen sollten. Dieser großartige Bildzyklus befindet sich eingebettet in die Säulen- und Arkadenarchitektur in einer Höhe von über 12 m über der Eingangshalle des Museums.
Zum ersten Mal wird es möglich sein, Klimts Gemälde an der Nordwand des Stiegenhauses aus der Nähe zu betrachten. Dazu wird eine Brücke über die gesamte Breite des Stiegenhauses gespannt, die während des Klimt-Jubiläumsjahres 2012 begehbar sein wird.
Zusätzlich wird in einer Sonderausstellung im Saal VIII die Entstehungsgeschichte dieses Zyklus dargestellt, der zu den Schlüsselwerken in Klimts weltberühmtem Œuvre um 1900 und danach zählt. Dabei wird besonderer Nachdruck auf die „Ringstraßenperiode“ Gustav Klimts gelegt. Bilder und Graphiken aus dem Besitz des Kunsthistorischen Museums in Wien sowie Leihgaben aus öffentlichen Sammlungen in der Schweiz und Deutschland, aber auch solche von privaten Leihgebern spannen den Bogen von seinen Bildern im Burgtheater über diejenigen im Kunsthistorischen Museum bis hin zu Klimts „Goldener Periode“.
ÖFFNUNGSZEITEN: Dienstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr; Donnerstag 10 - 21 Uhr
Kunsthistorisches Museum Wien - Burgring 5, 1010 Wien
Tel. +43 1 525 24- 0; Fax +43 1 525 24- 4099
E-Mail: info@khm.at - Internet: www.khm.at

„Magie der Vielfalt. Das MAK als angewandter Raum der Zukunft“ ab 15. Februar

14. Februar, 19 Uhr - Eröffnung der Ausstellung:
Magie der Vielfalt
Das MAK als angewandter Raum der Zukunft
15. 02. – 25. 03. 2012
MAK-Ausstellungshalle
Im Rahmen einer konzeptuellen Präsentation werden die Ergebnisse des experimentellen Projekts MAP – Memory and Progress. Das MAK erforscht seine Zukunft, bei dem in zahlreichen öffentlichen Diskussionsrunden das kulturelle Gedächtnis des Museums durchgearbeitet und die vom MAK präsentierten Vorschläge für die kommenden Jahre erörtert werden, erfahrbar gemacht. Kuratiert vom MAK, gestaltet von Krüger & Pardeller, bietet diese Arbeitspräsentation dem Museum und der Öffentlichkeit Gelegenheit zur weiteren Information und Stellungnahme.
Kuratoren
Rainald Franz, interimistischer MAK-Kustode Glas und Keramik,
Bärbel Vischer, MAK-Kustodin Gegenwartskunst
ÖFFNUNGSZEITEN: Di MAK NITE© 10–24 Uhr, Mi–So 10–18 Uhr, Mo geschlossen
Jeden Samstag© Eintritt frei.
MAK - Österreichisches Museum für angewandte Kunst - Stubenring 5, 1010 Wien
Tel (+43-1) 711 36-298; Fax (+43-1) 711 36-388
E-Mail: office@MAK.at - Internet: www.MAK.at

„Urs Fischer. Skinny Sunrise“ in der Kunsthalle Wien ab 17. Februar

16. Februar, 19 Uhr - Eröffnung der Ausstellung:
Urs Fischer. Skinny Sunrise
KUNSTHALLE wien, halle 2,
17. Februar – 28. Mai 2012
Begrüßung: Thomas Häusle (Präsident Kunsthalle Wien)
Zur Ausstellung: Angela Stief (Kuratorin Kunsthalle Wien)
Urs Fischer ist anwesend!
Urs Fischer setzt mit seiner multimedialen Kunst, die trotz seiner Fotografenausbildung zutiefst in der Skulptur verankert ist, große Gesten in Popattitüde. Auf der Suche nach der Eigendynamik eines jeden Kunstwerks kultiviert er das scheinbar Verunglückte und macht den Zufall zu einem integralen Bestandteil seiner Arbeit. In einem bildhauerischen Balanceakt spielt der 1973 in der Schweiz geborene Künstler-Jongleur, der in New York lebt und arbeitet, mit den Dimensionen Ball. Egal ob groß oder klein, leicht oder schwer, Licht oder Schatten, Urs Fischer geht es nicht um effekthascherische Maximalwerte, ästhetische Radikalmaßnahmen und kunsthistorische Querverweise, seine gleichermaßen abstrakte wie figurative Kunst berührt die Wurzeln der Formfindung. Durchaus unkonventionellen Materialien wie Styropor, Spiegelglas und Leim schreibt er, wie den abbrennenden Skulpturen aus Wachs, die Zeitlichkeit ein – an die Vergänglichkeit gemahnen Skelette wie „Undigested Sunset“.
Kuratiert von Gerald Matt und Angela Stief
AUSSTELLUNGSKATALOG:
Urs fischer. Skinny Sunrise. Mit einem Interview von Gerald Matt. Grafischer Entwurf: Kühle und Mozer, Köln. Deutsch/Englisch. Verlag Kiito-San.
ÖFFNUNGSZEITEN: Täglich 10 - 19 Uhr; Donnerstag 10 - 21 Uhr
Kunsthalle Wien - Museumsplatz 1, 1070 Wien
Infoline: +43-1-52189-33; Tel. +43-1-52189-0; Fax +43-1-52189-1217
E-mail: office@kunsthallewien.at - Internet: www.kunsthallewien.at

„Klimt persönlich. Bilder – Briefe – Einblicke“ im Leopold Museum ab 24. Februar

23. Februar, 18 Uhr - Eröffnung der Ausstellung:
Klimt persönlich. Bilder – Briefe – Einblicke
24. Februar – 27. August 2012
Aus Anlass des 150. Geburtstags von Gustav Klimt widmet das Leopold Museum, das über Hauptwerke wie die späte Allegorie »Tod und Leben«, großartige Landschaftsgemälde und eine faszinierende Sammlung herausragender Zeichnungen verfügt, dem Ausnahmekünstler eine hochkarätige Ausstellung. Die Jubiläumsausstellung »Klimt persönlich. Bilder – Briefe – Einblicke« im Leopold Museum rückt aber nicht nur diese Bilder in den Mittelpunkt, sondern konfrontiert sie mit den Postkarten und Korrespondenzen, die Gustav Klimt über 20 Jahre hinweg an seine Lebensgefährtin Emilie Flöge schrieb. Dabei lenkt das Museum erstmals den Blick auf die private, persönliche Seite des Künstlers, so, wie er sich ansonsten nur seiner Familie und engsten Freunden gegenüber zeigte. Das Werk von Gustav Klimt ist weltbekannt, aber der Mensch und Künstler dahinter blieb bisher fast völlig verborgen.
Die Ausstellung präsentiert neben den Bildern der eigenen Sammlung rund 400 Postkarten, somit den Großteil jener Karten, die Klimt im Laufe seines Lebens an Emilie Flöge adressierte.
Mehr als die Hälfte davon befindet sich in der Sammlung Leopold II, die andere Hälfte wird von der Österreichischen Nationalbibliothek verwahrt. In der Ausstellung werden beide Teile wieder zu einer Einheit zusammengeführt.
ÖFFNUNGSZEITEN: Täglich außer Dienstag 10-18 Uhr; Donnerstag 10-21 Uhr; Dienstag geschlossen
Leopold Museum im MuseumsQuartier - Museumsplatz 1, 1070 Wien
Tel: +43 1 525 70 - 0; Fax: +43 1 525 70 - 1500
E-Mail: office@leopoldmuseum.org - Internet: www.leopoldmuseum.org

„Sixties Design“ im Hofmobiliendepot • Möbel Museum Wien ab 29. Februar

Ab 29. Februar - neue Ausstellung:
Sixties Design
The Sixties – Aufbruch in eine neue Welt
29. Februar – 17. Juni 2012
Die Nachkriegszeit mit ihrer Sehnsucht nach Sicherheit war zu Ende. Aufbruchsstimmung schwappte wie eine Welle über die Menschen. Optimismus machte sich breit. Jugendliche Subkulturen entstanden. Pop eroberte die Welt. Alles schien möglich, vieles war erlaubt. „Wow! Explode! The Sixties!“, bringt die Designerin Betsey Johnson ihre Erinnerungen auf den Punkt. Es war ein atemloses Jahrzehnt, geprägt von tiefgreifenden sozialen, kulturellen und ästhetischen Umbrüchen. Das beginnende Informationszeitalter schrumpfte die Welt zum „Global Village“ und beschleunigte das Leben der Menschen. Eine „Messy Vitality“ machte sich breit. Das neue Lebensgefühl schlug sich in Design und Mode nieder: in gewagten Formen und schillernden Farben.
Die Welt stand während der Kubakrise am Rande des atomaren Showdowns, der Kalte Krieg war allgegenwärtig. Doch all das bremste den Optimismus der Sixties nicht. Im Gegenteil: Der Wettstreit der Supermächte um die Eroberung des Weltraums war eine Inspirationsquelle für Designer und brachte futuristische Wohnutopien hervor.
Die Ausstellung stellt zwei kulturelle Umbrüche der Sixties in den Mittelpunkt: die „Konsumrevolution“ im Sog von Vollbeschäftigung und steigenden Einkommen und den Stimmungsumschwung Mitte des Jahrzehnts, als Jugendliche gegen ungerechte und veraltete Machtsysteme und Zwänge mobil machten und der Materialismus der Konsumkultur zunehmend kritisch gesehen wurde.
Beide Strömungen fanden im Design ihren Niederschlag.
Der neugewonnene Wohlstand brachte eine neue Konsumentenschicht mit sich: die Teenager. Informelle Möbel für zwanglose Gelegenheiten waren gefragt. Die neuen Kunststoffe ermöglichten die Herstellung günstiger Produkte für einen jugendlichen Massenmarkt. Die Euphorie für Weltraumflüge, neue Technologien und Materialien spiegelt sich in einer geometrischen Formensprache wieder.
Aber auch die „Gegenrevolution“ im Sog von Vietnamkrieg, Prager Frühling und Pariser Studentenunruhen ließ das Design nicht unberührt. Neo-organische Formen lassen hier historische Stile wie Art Deco und Jugendstil wieder aufleben.
Anfang der 1970er Jahre ging den rasanten Sixties der Atem aus. Resignation wurde zum vorherrschenden Lebensgefühl, die Gegenkultur implodierte, der unschuldige Optimismus war endgültig verloren. Der Boom der Nachkriegszeit, dem das Design der 1960er Jahre seine Hochblüte verdankte, ging zu Ende und machte einer wirtschaftlichen Rezession Platz.
ÖFFNUNGSZEITEN: Dienstag bis Sonntag 10 – 18 Uhr
Hofmobiliendepot • Möbel Museum Wien - Andreasgasse 7, 1070 Wien
Tel. 01 / 524 33 57; Fax: 01 / 524 33 57 - 666
E-Mail: info@hofmobiliendepot.at; Internet: www.hofmobiliendepot.at
Schloss Schönbrunn GmbH - 1130 Wien
Telefon: 01 / 81113 - 239; Fax: 01 / 81113 - 333
E-Mail: reservierung@schoenbrunn.at - Internet: www.schoenbrunn.at

 

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